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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemiepark Knapsack

Editorial 3 x Knapsack

Editorial 3 x Knapsack alaaf!!! Die berühmt-berüchtigten Prunk- und Kostümsitzungen der Großen Knapsacker Karnevals-Gesellschaft (GKKG) und das Feierabendhaus Knapsack – das gehört einfach zusammen, und zwar seit mehr als fünf Jahrzehnten. Es waren einst eine Prinzessin, eine Bäuerin und eine Jungfrau – was wie der Anfang eines Märchens klingt, ist in diesem Jahr Realität geworden: Susanne Kreuer von ICL stellte gemeinsam mit ihren Schwestern das Dreigestirn in Erftstadt-Bliesheim. Erwähnt sei an dieser Stelle auch Kai Kremser von InfraServ Knapsack: Als Prinz Kai I. schwang er gemeinsam mit seiner Frau, Prinzessin Julia II., das närrische Zepter in Hennef-Bröl. Es ist genau dieses ehrenamtliche Engagement, das die Region und die in ihr lebenden Menschen so einzigartig macht ... Apropos ehrenamtliches Engagement: Viele Standortunternehmen engagieren sich seit vielen Jahren in sozialen Projekten. Einige aktuelle Engagements stellen wir in dieser Ausgabe vor. Beispielsweise die MINT-Kinderakademie. Hier erleben Grundschulkinder im Labor die spannenden Seiten der Naturwissenschaften und werden selbst zu Forschern. Ein tolles Projekt, das Antworten auf die Frage gibt, wie wir junge Menschen frühzeitig für die Naturwissenschaft begeistern können. Herzlichst Ihr Dr. Clemens Mittelviefhaus Geschäftsleitung Inhalt 04 17 08 14 20 Mitarbeiter im Karneval 3 - 4 Ein spannender Tag im Chemielabor 5 Clariant-Kollegen arbeiten sicher oder gar nicht 6 Vier Sachverständige der InfraServ Knapsack stellen sich vor 8 Bert Richartz – Neuer Leiter der Werkfeuerwehr 9 Der Krisenstab besucht die Kreisleitstelle in Kerpen 10 Betriebsversammlung von CABB und InfraServ Knapsack 11 - 13 Spendenscheck von Clariant 14 Der Alltag eines Sales Managers 15 Erfolgreicher Nachbarschaftsdialog 17 Azubi-Tausch – Industriekaufleute und Mechatroniker 18 Neue Rubrik: „Verdamp lang her …“ 19 Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark 21 Und manches mehr … ab 22 Titelbild: Die „Kreuer-Sisters“ außer Rand und Band. Als Jungfrau ganz links, Susanne Kreuer. 2 KnapsackSpiegel 02.|03.2016

Chemiepark Knapsack Die Hobbys der Chemiepark-Mitarbeiter: Flower-Power mit Frauen- Power Drei „Knapsacker Schwestern“ stellen in der laufenden Session das erste Damen-Dreigestirn der 1. KG Bliesheim 1954 e.V. W enn die fünfte Jahreszeit beginnt, dann schlägt ihr Herz höher: Susanne Kreuer, Kauffrau und Assistentin des Standortleiters von ICL im Chemiepark Knapsack, ist schon seit Jahren in der Karnevalsgesellschaft in ihrem Heimatort Erftstadt-Bliesheim aktiv. In dieser Session setzt sie dem tollen Treiben die Krone auf: Als Jungfrau im Dreigestirn regiert die 48-Jährige mit über die Jecken im Dorf. An ihrer Seite stehen ihre beiden Schwestern, Prinzessin Monika I. (34) und Bäuerin Claudia (42). Es ist das erste Damendreigestirn in der Geschichte des 3500-Einwohner- Ortes. Angesichts so viel Frauen-Power waren die Jecken schon bei der Inthronisierung des närrischen Trifoliums im November außer Rand und Band: „Es war eine tolle Proklamation, der Saal war ausverkauft“, berichtet Susanne Kreuer begeistert. Ein tolles Programm wurde geboten: Die „Kreuer-Sisters“, wie die Tollitäten in Bliesheim genannt werden, standen unter anderem gemeinsam mit dem früheren Kölner Karnevalsprinzen Wicky Junggeburth auf der Bühne. Aufgewachsen ist Susanne Kreuer in Hürth-Knapsack. Später zog die Familie nach Bliesheim um, wo alle drei Schwestern bis heute leben und im Karneval stark engagiert sind. Susanne Kreuer ist seit 2014 Geschäftsführerin der 1. KG Bliesheim. Ihre Schwester Claudia, die beruflich als Beauftragte für Menschen mit Behinderung und Mitar- beiterin der Inklusion bei der Stadt Hürth tätig ist, war 2005 schon Karnevalsprinzessin und leitet die Damensitzung im Ort. Monika ist Erzieherin und Kindheitspädagogin. Im Karneval gestaltet sie die „Mess op Kölsch“ mit. Wie sind die drei auf die Idee gekommen, in dieser Session das Dreigestirn zu bilden? „Überlegt haben wir schon bei der Sessionseröffnung 2014“, erinnert sich Susanne Kreuer. Am Heiligen Abend, als die Schwestern gemeinsam Weihnachten feierten, kam das Thema erneut auf. Doch die Damen zögerten noch. Erst als im Januar das damalige Bliesheimer Dreigestirn – drei junge Kerle – proklamiert wurde, waren alle Dämme gebrochen: „Das war so mitreißend, dass wir das auch machen wollten“, erklärt Susanne Kreuer. Ein originelles Motto haben sich die drei auch ausgedacht: „Met Flower- Power de Bliessemer Karneval fiere – dat bruche drei Powerfraue met Hätz net zu liere.“ Passend dazu hatte sich der Elferrat bei der Proklamation als Blumenkinder aus der Hippie-Ära verkleidet. Zu der Melodie von Scott McKenzies „San Francisco“ haben die „Kreuer-Sisters“ in einem Musik-Studio sogar ein Sessionslied aufgenommen. Natürlich mit neuem, kölschem Text. Die diesjährige Session ist kurz, aber heftig: Rund 40 Auftritte warten auf Susanne Kreuer und ihre Schwestern. Am 31. Januar sind sie zum Beispiel im Feierabendhaus Knapsack zu Gast. Höhepunkt und furioses Finale ist der Susanne Kreuer, wie man sie im Chemiepark Knapsack kennt. Karnevalszug in Bliesheim am Rosenmontag. Ist ihr Chef, ICL-Standortleiter Herbert Neumann, auch ein Karnevalsjeck? „Nicht wirklich, aber er unterstützt mich bei meinem Hobby und steht voll hinter mir“, erklärt Susanne Kreuer. Fest steht: In der Hochphase der Session, von Dienstag vor Weiberfastnacht bis Aschermittwoch, bekommt sie Urlaub: „Vielleicht auch noch ein paar Tage länger, damit ich mich etwas erholen kann.“ KnapsackSpiegel 02.|03.2016 3

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