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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack verdamp lang her … · verdamp lang her … · verdamp lang her … · verdamp lang her … Als wir uns jetzt nach 31 Jahren wieder gegenübersaßen, war es, als wäre es gestern gewesen. Jeder wusste irgendeine der alten Geschichten zu erzählen und am Ende des Abends hatten wir fast wieder ein ganzes Bild. Als Bürogehilfin lernten wir, auf der Schreibmaschine mit zehn Fingern blind zu schreiben (für die Tablet-Benutzer: das sind die Maschinen, bei denen man in die Tasten hauen musste), und wir lernten Steno (ja, wir wurden tatsächlich noch vom Chef zum Diktat gerufen). Vor allem aber erlebten wir eine schöne und unbeschwerte Lehrzeit. Wir erinnerten uns an unseren Aufenthaltsraum im Ausbildungswesen, daran, dass wir jeden Tag frische Milch bekamen, an den Kleinverkauf in der heutigen Rhein-Erft Akademie. Wir sprachen über unsere Fahrt nach Oberaudorf. Eine Woche, gemeinsam mit Mess- und Regelmechanikern und Schlossern. Die Wanderung zum Wilden Kaiser … der Abend in der österreichischen Disco „Tenne“ … ein Rotwein namens „Stierblut“ ...! Wir besuchten das Deutsche Museum in München, feuerten die Kölner Haie gegen Rosenheim (in Rosenheim) an. Und hatten einfach eine „superjeile Zick“, wie man heute sagen würde. Zwischendurch wurde natürlich auch gearbeitet. In den jeweiligen Fachabteilungen wurde uns beigebracht, wie das Arbeitsleben aussehen wird. Personalabteilung, Verkauf, Technisches Lager, Bücherei, Patentabteilung; es gab viel zu lernen im Werk. Die Entwicklung des Chemieparks steht exemplarisch für die Entwicklung der letzten 31 Jahre. Die Arbeitswelt ist eine andere, das Arbeiten an sich ohnehin. Inzwischen sind wir alle in unterschiedlichen Firmen tätig. Drei der sieben sind noch im Chemiepark. Die Zeiten haben sich geändert. Jetzt gibt eine Whats-App-Gruppe mit dem Namen „Hoechst AG“ und dem dazugehörigen Firmenlogo. Wir haben eine Vielzahl von Fotos zusammengestellt und über viele Tage wurden immer wieder Gedanken und weitere Erinnerungen ausgetauscht. Es war ein gelungener Abend und es gibt schon einen neuen Termin. Die Erinnerung wird wachgehalten. (Doris Gehse, frühere Auszubildende, später im Verkauf Hoechst AG, Knapsack) Gruppenbild aus dem Oktober 1983. Erkennen Sie sich oder andere? Gerne bieten wir allen unseren Lesern (auch inzwischen pensionierte oder nicht mehr hier tätige) die Möglichkeit, hier in unserer neuen Rubrik „Verdamp lang her“ Erinnerungen auszutauschen über die Zeit vor dem Chemiepark Knapsack oder den inzwischen hier ansässigen Firmen. Schicken Sie der Redaktion Ihre „Verdamp-lang-her- Geschichten“ und -Bilder. Sei es aus ihrer Ausbildung, Ihren möglichen Abteilungsausflügen oder was auch immer. Wir sind sicher, es gibt viele, die gerne mit Ihnen in erinnerungen an alte Zeiten schwelgen ... 20 KnapsackSpiegel 02.|03.2016

Chemiepark Knapsack Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack · Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack · Rubrik: Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Leidenschaft für Zahlen und Pflanzen Karl-Josef Esser engagiert sich ehrenamtlich im Gartenbau- und Verschönerungsverein. S eine Leidenschaft ist sein grüner Daumen. Und den setzt Karl-Josef Esser mit Begeisterung in seiner Freizeit ein. Der 59-jährige Erftstädter, der seit fast 44 Jahren bei InfraServ Knapsack, zurzeit in der Rechnungsprüfung, arbeitet, ist Schatzmeister des Gartenbau- und Verschönerungsvereins Erftstadt-Lechenich. Dort kümmert er sich ehrenamtlich um die Finanzen – und natürlich um alles, was mit Pflanzen und Baumpflege zu tun hat. An vielen Wochenenden opfern die Essers den Sonntag, um Buchungen für den Verein zu erledigen. Mitgliedsbeiträge müssen eingegeben werden, Spenden verbucht, Quittungen ausgestellt und Ausgaben für Pflanzen und Gerätschaften eingetragen werden. Auch wenn Mitglieder beispielsweise ein Kettensägen-Seminar besuchen, wird das in der Buchhaltung festgehalten. „Den Teilnehmern werden die Kosten dann erstattet“, erläutert Esser. Als Kassierer macht er sich auch regelmäßig selbst auf die Socken, um Mitgliedsbeiträge persönlich bei den Vereinsmitgliedern abzuholen. Rund 150 Leute fallen in sein Einzugsgebiet. „Und dann beantwortet man auch immer wieder Fragen zum Garten, die einem bei dieser Gelegenheit gestellt werden“, sagt er und lacht. „Das mache ich natürlich gerne. Aber es kostet schon eine Menge Zeit.“ Das Ehrenamt im Gartenbau- und Verschönerungsverein Lechenich nehmen Esser und auch seine Frau Ulrike, die dort Geschäftsführerin ist, voll in Beschlag. Nach dem Berufsleben wird Herr Esser mit den anderen Vereinsmitgliedern das Rathaus, die Mühlenbachund Rotbachbrücken bepflanzen. Die Blumenkästen am Herriger- und Bonner Tor bepflanzt die Zwergengruppe, das ist der Vereinsnachwuchs. Mit den Kindern werden Pflanzen besprochen und unter anderem Ausflüge in die Natur unternommen. So werden die Kleinen ans Pflanzen und Pflegen herangeführt und erfahren auch, wie Ableger gemacht werden. Im Frühling bestückt Esser auch den Kräuter- und Gesundheitsgarten am Frauenthaler Krankenhaus mit eigenen Ablegern aus seinem Spezialitätengarten. Der Gartenbauund Verschönerungsverein Lechenich ist der zweitgrößte Gartenbauverein in Deutschland. Vorsitzender ist Johannes Oberhofer, der früher in Knapsack im Werksleitungsbüro beschäftigt war. Auch Ulrike Esser war früher in Knapsack in der Ingenieurabteilung beschäftigt. Dort haben sich die Essers 1979 kennen- und lieben gelernt. Ulrike Esser war bereits Geschäftsführerin des Gartenbau- und Verschönerungsvereins gewesen, als Oberhofer Karl-Josef Esser fragte, ob er nicht „ab und zu ein paar Buchungen“ für den Verein machen wollte. Aktuell gibt es rund 1800 Vereinsmitglieder. Karl-Josef Esser und Frau Ulrike mit Hündin Emma Natürlich nimmt das Ehrenamt eine Menge Zeit in Anspruch, so Esser. „Aber, ganz einfach gesagt, es macht ja sonst keiner. Und außerdem sind in dem Amt beide Dinge miteinander vereint, mit denen ich mich auskenne: Zahlen und Pflanzen.“ KnapsackSpiegel 02.|03.2016 21

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