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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack …

Chemiepark Knapsack … und noch ein jeckes Oberhaupt aus dem Chemiepark Knapsack Mit dem närrischen Bazillus infiziert Kai Kremser, Mitarbeiter im Controlling der InfraServ Knapsack, ist Karnevalsprinz in Hennef-Bröl. I n seinem Arbeitsalltag im Controlling der InfraServ Knapsack sind Sorgfalt und Genauigkeit das A und O. Nur in der fünften Jahreszeit, im Karneval, da lässt Kai Kremser alle Fünfe gerade sein. In seinem Heimatort Hennef-Bröl regiert der 28-Jährige in dieser Session als Karnevalsprinz Kai I., und seine Ehefrau ist als Prinzessin Julia II. immer an seiner Seite. Bis vor Kurzem war es ein streng gehütetes Geheimnis, dass Kai Kremser das närrische Zepter bei der KG Rot- Weiß Bröl schwingen würde: „Wer die Tollitäten sind, wird bei uns immer erst am Abend der Proklamation bekannt gegeben.“ Zu den wenigen Eingeweihten gehörte Dietmar Wolff, der Vorgesetzte von Kai Kremser bei der InfraServ Knapsack. „Er hat mich von Anfang an unterstützt“, berichtet der 28-Jährige und es wurde gemeinsam eine Vertretungsregelung für die Zeit organisiert. In dieser Session sind die höchsten kar- Prinz Kai I. und seine Frau und Prinzessin Julia II. bilden in dieser Session das Prinzenpaar in Bröl. nevalistischen Feiertage in den ersten beiden Februarwochen angesiedelt, dies fällt mit den ersten Monatsabschlusstätigkeiten des neuen Jahres zusammen, was eine besondere Herausforderung dargestellt hat. Seine Freunde in Bröl, von denen viele auch im Karneval aktiv sind, ahnten nichts. Sie staunten nicht schlecht, als Kai und Julia Kremser als neues Prinzenpaar vorgestellt wurden. „Bei ihnen war die Freude riesengroß“, so Kremser. Im Karneval engagiert sich der junge Mann schon seit 2005. Damals ging er zum ersten Mal im Karnevalszug in Bröl mit und hat sich dabei gleich mit dem närrischen Bazillus infiziert. Nicht nur der Spaß am Vereinsleben sei ein wichtiger Beweggrund gewesen, das Prinzenamt anzutreten, erklärt Kremser. „Natürlich ist es auch eine große Herausforderung, der wir uns bewusst stellen wollten. Darüber hinaus trifft man unwahrscheinlich viele interessante Leute.“ Etwa 50 Termine hat das Prinzenpaar in dieser Session zu absolvieren, darunter einen Besuch im Düsseldorfer Landtag. Etwas ungewohnt war es für Kai Kremser, bei der Proklamation vor über 400 närrischen Gästen eine Rede zu halten. „Das hat schon Überwindung gekostet, und ich war auch ein bisschen nervös“, berichtet der 28-Jährige. Tags darauf, beim zweiten Auftritt, fiel es ihm schon viel leichter, das Wort an seine närrischen Untertanen zu richten. Man sieht: Auch der Karnevalsprinz wächst mit seinen Aufgaben. 4 KnapsackSpiegel 02.|03.2016

Chemiepark Knapsack Viertklässler von der Kinderakademie begeisterte – engagierte Sponsoren Spannende Schülerexperimente im Labor Wie kann man Schmutzwasser reinigen, ohne mechanische Mittel zu benutzen? Woraus bestehen eigentlich Haushaltsmittel wie Shampoo oder Waschmittel? Und wie funktioniert ein Feuerlöscher? D as alles konnten die Jungen und Mädchen lernen, die im Januar die Kinderakademie im Chemiepark Knapsack besuchten. Die Rhein-Erft Akademie bietet dieses speziell für Grundschulkinder entwickelte Programm schon seit Jahren erfolgreich an. „Das Ziel ist es, den Kindern die Naturwissenschaft näherzubringen“, berichtete Peter Liebertz. Er war früher Konrektor der Realschule Hürth, befindet sich im Ruhestand und nahm sich nun mit weiteren Betreuern der Mädchen und Jungen in der Kinderakademie an. „Wir können den Kindern hier Möglichkeiten bieten, die sie in der Schule nicht haben“, erklärte Liebertz. So konnten die kleinen Besucher zwei komplette Labors der Rhein-Erft Akademie nutzen. „Die Versuche müssen natürlich ungefährlich und für die Kinder verständlich sein“, so Liebertz. Die Verhaltensregeln und Sicherheitsvorschriften galten aber auch für die jungen Gäste: Ohne Schutzbrille und Kittel durften auch sie die Labors nicht betreten. Zu Gast in der Rhein-Erft Akademie waren jetzt unter anderem 24 Viertklässler der Grundschule Hürth- Kendenich. Sie durften an fünf Stationen spannende Experimente durchführen und waren davon restlos begeistert. Sie stellten Rotkohl-Saft her und fanden heraus, wie er mit verschiedenen anderen Substanzen reagiert. Ihren Besuch in der Kinderakademie hatte ICL gesponsert. „Wir wollen den Kindern die Chemie näherbringen“, so Standortleiter Herbert Neumann. Neugierige „Jungforscher“ erlebten einen spannenden Tag im Chemielabor. In der Kinderakademie gehe es dem Unternehmen zwar noch nicht darum, Nachwuchskräfte zu gewinnen. „Aber vielleicht erinnert sich der eine oder andere doch an den tollen Tag im Chemiepark, wenn er in einigen Jahren eine Ausbildungsstelle sucht.“ Neumann hält es für wichtig, dass die Industrie sich in der Ausbildung engagiert. Mit der Kinderakademie setze man einen Schritt früher an und versuche, die natürliche Neugier der Kinder zu wecken. Mit dem Engagement für die Kinderakademie wolle ICL zudem Präsenz nach außen zeigen. „Wir wollen der Nachbarschaft verdeutlichen, dass wir offen sind und nicht der geheimnisvolle Chemiepark mit einem Zaun drumherum“, so Neumann. Ein weiteres Ziel sei es, das öffentliche Bewusstsein für den Stellenwert der Industrie schärfen: „Denn im Endeffekt lebt Deutschland ja von seiner Industrie.“ Aus der Taufe gehoben wurde die Kinderakademie im Jahr 2004, wie Sigrid Bender berichtete. Sie koordiniert das Angebot seitens der Rhein-Erft Akademie, durchgeführt wird es vom Fachbereich Chemie. Im Januar wurde die Kinderakademie an fünf Tagen angeboten, neben den Viertklässlern aus Kendenich waren Grundschüler aus Erftstadt- Bliesheim und aus Alstädten/Burbach im Chemiepark zu Gast. Neben ICL gehörte auch CABB, ein weiteres Unternehmen aus dem Chemiepark Knapsack, zu den Sponsoren. KnapsackSpiegel 02.|03.2016 5

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