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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Gelbes Zweiwegefahrzeug auf Straße und Schiene gleichermaßen fit Eisenbahn jetzt auch auf der StraSSe unterwegs Seit ungefähr einem halben Jahr ist es nun Teil der Bahnfamilie der InfraServ Knapsack (ISK): das neue Zweiwegefahrzeug – ein spezieller Unimog von Zagro, der nicht nur auf der Schiene, sondern auch auf der Straße punkten kann. So beliebt wie jetzt war der gelbe Flitzer allerdings nicht immer. R ückblickend erklärt Hans-Theo Esser: „Vor der Anschaffung und auch noch als der Unimog zu Testzwecken bei uns auf dem Gelände stand, waren wir alle sehr skeptisch. Schließlich sind wir alle ausgebildete Lokführer und wollen auch die mächtigen Schienenfahrzeuge bewegen.“ Aber auch alle anderen Kollegen waren sich einig: „Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes.“ Einen leichten Einstieg hatte der Zagro U400 also nicht. Umso beliebter ist das gelbe Zweiwegefahrzeug dafür jetzt. Bei optimalen Wetterbedingungen und gerader Ebene schafft das Fahrzeug es, rund 800 Tonnen auf der Schiene zu bewegen. Bei der ISK kommt es meistens allerdings für geringere Massen zum Einsatz. „Für unsere Zwecke ist der Unimog auf jeden Fall stark genug. Das hätten wir wirklich nicht gedacht“, berichtet Klaus Antoni. Mit dem Zweiwegegerät kann die Werksbahn nun wesentlich flexibler arbeiten als zuvor. Einen entscheidenden Vorteil bringt die Lok 4 – so heißt das ISK-Fahrzeug jetzt – vor allem bei der Zusammenarbeit mit UPM Hürth. Bislang musste immer eine kleine Lok dauerhaft auf dem Werksgelände der Papierfabrik auf Abruf geparkt werden. Jetzt können die Rangierer jederzeit auf den Unimog zugreifen, auf das Gelände außerhalb des Chemieparks fahren und dort die notwendigen Rangiertätigkeiten ausführen. Was so einfach klingt, ist auch recht einfach. Der Unimog verfügt über zwei Kameras, die es dem Fahrer erleichtern, schnell und präzise auf einem Bahnübergang aufzugleisen. Es werden einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen – wie eine Lenkradsperre eingestellt, nachdem die Reifen grade gestellt wurden – und ein paar Knöpfe gedrückt. Noch kurz die automatische Rangier-Kupplung herunterklappen, die Fernbedienung packen und aussteigen. Und schon kann der Lokführer die Lok 4, genau wie ihre großen Kollegen, von außen fernsteuern. „Auch in Zukunft wird der kleine gelbe Unimog oft im Einsatz sein – bei UPM und auch direkt bei uns im Chemiepark“, ist sich Hans-Theo Esser sicher. Am Ende haben die Fähigkeiten alle überzeugt: Das Zweiwegefahrzeug der InfraServ Knapsack 12 KnapsackSpiegel 04.|05.2016

Chemiepark Knapsack Fachleute nicht nur im großtechnischen Anlagenbereich Spezialisten auf vielen Gebieten InfraServ-Knapsack-Mitarbeiter absolvierten Intensiv-Schulung. Fahrrad-Werkstatt in Dormagen eröffnet. Hilfreiche Kniffe für die Fahrradreparatur erlangt. S eit jeher ist das Fahrrad ein bevorzugtes Verkehrsmittel im Chemiepark Knapsack. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, doch Mobilität und Komfort sind sicherlich die Hauptgründe, um von einer Wirkungsstätte oder einem Werksteil zum anderen zu gelangen. Im Werksteil Hürth betreibt das Facility Management der InfraServ Knapsack (ISK) seit Jahren eine eigene Fahrradwerkstatt, in der die Diensträder der Mitarbeiter ansässiger Firmen auf Vordermann gebracht werden. „Wir nehmen Reparaturen vor, machen auf Wunsch einen jährlichen Fahrrad-TÜV oder helfen mit Ersatzteilen aus“, erläuterte Christoff Jakobs, zuständiger Teamleiter der Abteilung Facility- Management-Services. Die Arbeit in der Fahrradwerkstatt macht nur einen Teil des breiten Spektrums des Teams aus. Zu den Aufgaben des Services gehören unter anderem das Schlüsselmanagement, die Koordinierung von Umzügen, kleinere Reparaturen und Dienste in Gebäuden. Die Professionalität der ISK zeigt sich auch in dieser vermeintlich kleinen Nische, weshalb jetzt fünf Mitarbeiter ein zweitägiges Intensiv-Seminar absolvierten, um bei der Wartung sicherheitsrelevanter Komponenten, dem Instandsetzen von Bremsen und Beleuchtung und dem Wechsel von Reifen, Naben und Tretlagern Bestform zu erlangen. Hinzu kommt, dass die ISK seit Anfang des Jahres auch im Chempark Dormagen mit einer Fahrradwerkstatt aktiv ist und seit Ende 2015 eine eigene Werkstatt betreibt. „Unser Standortkunde Bayer CropScience ist mit der Anfrage des Fahrradservices an uns herangetreten“, erklärte Jakobs. „Nach intensiven und konstruktiven Gesprächen haben wir uns Jetzt attestiert fit am Fahrrad: Kevin Michels, Michael Bernreiter (Fa. Schieben), Florian Faßbender, Bernd Wallraff und Mirco Nehring entschieden, diesen Extra-Service anzubieten, auch wenn er nicht in das klassische Produktportfolio der ISK gehört.“ Um die Auslastung vor Ort zu erhöhen und Präsenz beim Kunden zu demonstrieren, kümmert man sich jetzt um einen Pool von 365 Betriebsfahrrädern der Bayer. An Arbeit mangelt es seit Arbeitsaufnahme nicht. Auch Kevin Michels gehört zu den Mitarbeitern, die jetzt an der Intensiv- Schulung teilnahmen. Der ausgebildete Industriemechaniker ist dauerhaft für die Anlagentechnik in Dormagen tätig und übernimmt zu seinen Instandsetzungsarbeiten für die Anlagentechnik den Fahrradservice vor Ort. Sein Vertreter Mirco Nehring absolvierte das Seminar ebenso wie Florian Faßbender und Bernd Wallraff, welche die Arbeiten weiterhin in Knapsack ausführen. Die Tutoren waren zwei erfahrene Fahrradmechaniker der Firma Schieber aus Mannheim. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Industrie- und Lastenfahrräder und beliefert bundesweit Industrieunternehmen mit ihrer Eigenmarke „Steelworker“, welche seit Jahren auch im Chemiepark Knapsack im Einsatz sind. „Wir haben unter anderem ein ganzes Fahrrad auseinandergenommen, wieder zusammengebaut und so viele hilfreiche Kniffe – die über das einfache Reifenwechseln hinausgehen – kennengelernt“, sagte Jakobs. Zudem wollte man die einzelnen Arbeitsschritte bei der Fahrrad- Inspektion aufeinander abstimmen und die Abläufe bei den Reparaturarbeiten optimieren. Haben Sie Fragen zum Reparaturund Wartungsservice, so steht Christoff Jakobs gerne unter 02232 48-6357 oder christoff.jakobs@infraserv-knapsack.de zur Verfügung. KnapsackSpiegel 04.|05.2016 13

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