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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Ausbildungsbotschafter Begeisterung für den eigenen Beruf vermitteln InfraServ Knapsack hat jetzt Botschafter. Diese pflegen aber keine internationalen Kontakte, sondern sie sprechen auf Augenhöhe mit Schülern aus der Region, die sich gerade beruflich orientieren. A ls Ausbildungsbotschafter sind Susanne Sliwka, Laura Bungert, Yannick Wirtz, Sebastian Davepon und Milan Vieth seit Januar in Schulen in Köln und im Rhein-Erft-Kreis unterwegs. Geschult von der und organisiert durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Köln, gehen sie in Klassen der Jahrgangsstufe 9 oder zu einem Infoabend für interessierte Schüler und Eltern und erzählen von ihrer eigenen Ausbildung, dem Weg dahin, warum sie Spaß daran haben und warum es sich lohnt, den Beruf bei InfraServ Knapsack zu erlernen. Fotos aus dem Betrieb machen die Vorträge noch anschaulicher. Ausbildungsleiter Dirk Borkenhagen hatte Azubis im zweiten und dritten Ausbildungsjahr dazu aufgerufen, sich für die Initiative der IHK zu bewerben. „Es sind besonders technische Berufe gefragt oder etwas Ausgefallenes“, erläutert Bor- kenhagen. Kein Problem für die ISK: Mit Sliwka, Wirtz und Davepon sind gleich drei künftige Mechatroniker dabei, die aufgrund ihrer Ausbildungsrichtung direkt über drei Berufszweige berichten können: die Berufe mit dem größten Nachwuchsbedarf Elektroniker und Industriemechaniker sowie der Kombination aus den beiden Berufen, eben den Mechatroniker. Wirtz studiert auch auf dem dualen Weg Maschinenbau. Bungert ist in der Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit, Vieth zum Fachinformatiker. Die fünf referierten bereits bei mehreren Terminen im Sinne des „peer to peer teaching“: Die 18- bis 21-Jährigen sprachen die Neuntklässler auf Augenhöhe an. Diese haben oft eine ungenaue Vorstellung, wie eine Ausbildung abläuft. „Um das zu vermitteln, ist es gut, wenn der Altersunterschied nicht so groß ist“, betont Wirtz. Zuvor wurden die Azubis in einer eintägigen Schulung bei der IHK vorbereitet: Wie präsentiere ich richtig, was ist wichtig zu erzählen? Es wurde geraten, die Schüler nicht mit zu vielen Informationen zu bombardieren, sondern sich auf einen Aspekt zu fokussieren. Davepon berichtete zum Beispiel vom Ablauf seiner Ausbildung, vom ersten Tag bei der ISK und von der gemeinsamen Azubi- Fahrt. Wirtz erzählte von seinem eigenen Bewerbungsverfahren. Sliwka zeigte die Vielfältigkeit ihrer Ausbildung auf. Sie versuche, die Schüler mit ihrer Begeisterung anzustecken: „Es gibt nichts Schöneres, als morgens mit einem Lächeln zur Arbeit gehen zu können. Und das möchte ich so gut wie möglich vermitteln!“ Die gewonnenen Eindrücke der Ausbildungsbotschafter sind sehr positiv. Sie lernen nicht nur für die Abschlussprüfung und das eigene Leben, zum Beispiel etwas überzeugend zu präsentieren, sondern können Schüler für einen Ausbildungsberuf und vielleicht eine Bewerbung bei der ISK begeistern. „Da gewinnen alle“, unterstreicht Borkenhagen, der selbst oft in Schulen unterwegs ist. Nicht zuletzt haben die Azubis Freude am Projekt: „Es macht Spaß, auf die Jugendlichen einzugehen und ihnen die eigene Ausbildung vorzustellen“, resümiert Wirtz. „Ich wusste als Schüler gar nicht, wie es in der Industrie aussieht – da wäre ein Ausbildungsbotschafter hilfreich gewesen.“ Für das große Engagement gab es zudem ein Zertifikat der IHK. Geben ihre Ausbildungs-Erfahrung gerne weiter: v. r.: Yannik Wirtz, Laura Bungert, Milan Vieth, Susanne Sliwka und Sebastian Davepon. Links, Dirk Borkenhagen 14 KnapsackSpiegel 04.|05.2016

Chemiepark Knapsack InfraServ Knapsack unterstützt Jugendliche bei Übergang in das Berufsleben Kein Abschluss ohne Anschluss Auszubildende stellen Schülern ihre Ausbildungsberufe vor. I m Rahmen der landesweiten Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“, durch die Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse eine Berufsfelderkundung angeboten wird, stellte die InfraServ Knapsack 20 Erkundungsplätze zur Verfügung. Auf der Internetplattform www.berufsorientierung-rek. de, die durch den Rhein-Erft-Kreis bereitgestellt wird, konnten sich die Interessierten für diese Aktion anmelden. Nach einer Begrüßung und kurzen Informationsblöcken zur InfraServ Knapsack und zu ihren Ausbildungsmöglichkeiten durch den Ausbildungsleiter, Dirk Borkenhagen, ging es in zwei Gruppen aufgeteilt, in zwei Durchläufen, zu den verschiedenen „Mitmach-Präsentationen“. Gina Döring und Eileen Ditze haben gerade mit Bravour den ersten Teil der Fachinformatiker-Azubi Milan Vieth (rechts hinten) erläutert den Schülern die Verkabelung von IT-Netzen. Ausbildungszeit zur Industriekauffrau plus Studium abgeschlossen und befinden sich nun, nach der IHK-Prüfung, bis zum Bachelor-Abschluss, in der Praxisphase. So konnten sie besonders authentisch und lebhaft den Achtklässlern aufzeigen, dass der Beruf der Industriekaufleute bei der InfraServ Knapsack definitiv mehr ist als nur ein Zahlenspiel. Sie stellten kurz die einzelnen Abteilungen vor, die sie während ihrer Ausbildung durchlaufen haben. Zwischendurch gab es immer wieder interaktive Elemente. So sollte die Arbeit des Marketings beispielsweise durch eine Diskussion für ein geeignetes Werbegeschenk verständlich gemacht werden. Dass es manchmal gar nicht so einfach ist, mit Worten für ein Give-away zu argumentieren, merkten die Schüler dabei schnell. In einem weiteren Planspiel, dem Bewerbungscheck, wurde ebenfalls deutlich, dass die Entscheidung für den richtigen Bewerber von sehr vielen Faktoren abhängt. Um die zahlreichen Inhalte zu festigen, spielten die Schüler zum Abschluss das „InfraServ-Knapsack-Kaufleute-Memory“, in welchem nicht gleiche Bilder gefunden werden müssen, sondern Abteilungsinhalte in einer jeweils visualisierten und textlichen Darstellung. Währenddessen stellten Milan Vieth, Auszubildender zum Fachinformatiker, und Michael Jonas, Auszubildender zum IT-Systemelektroniker, der zweiten Gruppe die Aufgabenfelder der Informationstechnik vor. Die Schüler lernten eine Software kennen, mit der die IT Entwürfe für mobile Anwendungen konzeptioniert. Da auch hierbei das Erleben im Vordergrund stand, durften die Schüler ihre eigene App programmieren. Außerdem lernten sie, wie die Verkabelung von IT-Netzen funktioniert, und probierten dabei ein für sie bis dato unbekanntes Werkzeug, ein sogenanntes LSA-Anlegewerkzeug, aus. Auch dieses Berufsfeld hatte ein Memory für die Schüler vorbereitet – natürlich berufsgruppengerecht in einer digitalen Version, welche Michael Jonas eigens für diese Veranstaltung programmiert hatte. „Natürlich erhoffen wir uns auch, dass wir den einen oder anderen Teilnehmer in ein bis vier Jahren als Auszubildenden wieder sehen. Der Fokus lag aber selbstverständlich in der beruflichen Orientierung, was uns nach der Rückmeldung der Schüler und sogar einiger Eltern im Nachgang der Veranstaltung, sehr gut gelang“, so Dirk Borkenhagen. Das Ziel der Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule – Beruf in NRW“ ist es, den Jugendlichen frühzeitig eine Perspektive zu bieten. Das soll den Übergang in eine passgenaue berufliche Ausbildung oder ein Studium erleichtern. KnapsackSpiegel 04.|05.2016 15

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