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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack Auch

Chemiepark Knapsack Auch das gehört zur Arbeitssicherheit Persönlicher Schutz vor Kurzschlüssen Im Rahmen einer Weiterbildungsmaßnahme der schaltberechtigten Mitarbeiter aus dem Stromnetz-Betrieb hat das Team rund um Ralf Schwefel die RWE Eurotest in Dortmund besucht. D ie RWE Eurotest ist ein anerkanntes und unabhängiges Prüfinstitut im Bereich Elektrischer Anlagen, Einrichtungen und Arbeitsmittel. Ein für unser Team interessanter Teilbereich umfasst dabei die Kompetenz der Prüfung von PSA gegen Störlichtbogen. Die PSAgS (persönliche Schutzausrüstung gegen Störlichtbögen) ist wichtig, um Mitarbeiter gegenüber den thermischen Auswirkungen eines Störlichtbogens im Falle eines Fehlers, z. B. Kurzschlüsse in elektrischen Anlagen, zu schützen. Zunächst wurden den Teilnehmern, die auch noch von Kollegen aus unserem Einkauf ergänzt wurden, im Rahmen einer Präsentation neben der allgemeinen Darstellung des Dienstleistungsangebotes der RWE Eurotest eingehend die Vorschriften und Rechtslage zur Beurteilung der Arbeitsschutzkleidung vorgestellt. Anschließend wurden an einer Prüfanordnung mehrere verschiedene Arbeitskleidungen auf einen Dummy aufgezogen und er wurde einem Störlichtbogen ausgesetzt. Getestet wurde nach RWE Eurotest, dieser Test bildet den Störlichtbogen bei Arbeiten an einem „üblichen“ Hausanschlusskasten nach. Neben dem Erleben aus sicherer Entfernung, was für eine gewaltige Energie sich im Falle eines Kurzschlusses entladen kann, war es beeindruckend zu sehen, wie die verschiedenen Qualitäten der PSA gegen Störlichtbögen auf den anspruchsvollen Test der Eurotest reagieren. Hierbei war nach dem Test von der handelsüblichen „Baumarktware“ nichts mehr zu sehen. Sie war unter dem Eindruck der hohen Energiedichte quasi verdampft und der Mensch hätte in diesem Fall schwerste Verbrennungen erlitten und damit dies aller Wahrscheinlichkeit nicht überlebt. Anhand der bei RWE eingesetzten Kleidung für Arbeiten an elektrischen Einrichtungen wurde eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig eine qualitativ hochwertige Arbeitsschutzkleidung ist. Denn sie hat den Test überstanden und so dem Dummy sozusagen das Leben gerettet. InfraServ Knapsack setzt auch eine hochwertige PSA gegen Störlichtbögen ein, die den Anforderungen der EN 61482-1-2 Klasse 1 und Klasse 2 entspricht. Ohne vernünftige Arbeitskleidung erleidet man schwerste Verbrennungen - dargestellt an diesem Dummy 20 KnapsackSpiegel 04.|05.2016

Chemiepark Knapsack Unser Werksarzt rät: Schlafhygiene Ein paar goldene Regeln gegen Schlaflosigkeit. S chlafstörungen können sehr quälend sein und mannigfaltige Gesundheitsstörungen nach sich ziehen. Manch einer hofft in seiner Not auf die Verschreibung von „Schlafmitteln“ durch seinen Hausarzt. Dabei müssen oft nur ein paar Verhaltensweisen oder Umgebungsbedingungen geändert werden, damit es mit dem Schlafen wieder klappt. Dieser Artikel soll hierzu die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfassen. Der Begriff „Schlafhygiene“ umfasst alle Verhaltensweisen und Lebensgewohnheiten, die dazu dienen, einen erholsamen Schlaf zu gewährleisten. Sie sind die Basis aller Maßnahmen, noch bevor Medikamente zum Einsatz kommen. Jeder Schlafgestörte sollte zunächst versuchen, sich daran zu orientieren. Die Bandbreite möglicher Ursachen für Schlafstörungen ist groß: Einflüsse von außen (Licht, Lärm, Raumtemperatur, Schlafkleidung, Beschaffenheit des Bettes usw.), Ernährungs- und Konsumgewohnheiten (Mahlzeiten, Alkohol, Koffein, Rauchen), Freizeitaktivitäten, Arbeitszeiten, psychische Belastungen – um nur die wichtigsten zu nennen. Jeder Mensch reagiert in seinem Schlafverhalten anders auf solche Einflüsse, und nicht jeder Mensch benötigt das gleiche Schlafpensum. Zu wenig ist nicht gut – zu viel auch nicht! Jeder sollte ein Gespür dafür entwickeln, wie viel Schlaf er benötigt, nach wie vielen Stunden Schlaf er sich ausgeruht und erholt fühlt. Anhaltende Schlafstörungen können Folge eines „erlernten“ Fehlverhaltens sein, insbesondere wenn sie durch Stress ausgelöst wurden. Chronische Schlafprobleme sollten immer auch ärztlich weiter abgeklärt werden. Hier sind nun die wichtigsten Regeln zur Schlafhygiene im Überblick: • Halten Sie regelmäßige Zeiten fürs Aufstehen und Zubettgehen ein und geben Sie damit Ihrem „Biorhythmus“ die notwendige Struktur! • Trinken Sie drei Stunden vor dem Schlafengehen keinen Alkohol mehr! Alkohol verschlechtert die Schlafqualität deutlich, und zwar schon in geringen Mengen. • Trinken Sie mindestens vier Stunden vor dem Zubettgehen keinen Kaffee mehr (gilt auch für schwarzen/grünen Tee und Cola)! Koffein kann auch noch länger wirken. • Rauchen Sie möglichst nicht mehr nach 19.00 Uhr! Nikotin beeinträchtigt den Schlaf ähnlich wie Koffein. • Nehmen Sie drei Stunden vor dem Schlafengehen keine größeren Mengen an fester Nahrung oder Getränken zu sich! Ausnahme: Ein „Betthupferl“, also ein kleiner Snack (z. B. Milch mit Honig), kann einschlaffördernd sein. • Treiben Sie grundsätzlich regelmäßig Sport, vermeiden Sie aber stärkere körperliche Anstrengungen nach 18.00 Uhr! • Schaffen Sie sich eine angenehme und schlaffördernde Umgebung (nicht zu warm/zu kalt, möglichst dunkel und geräuscharm)! • Schaffen Sie sich eine „Pufferzone“ von mindestens zwei Stunden zwischen Alltag und Schlafengehen. Schreiben Sie z. B. Aufgaben für den nächsten Tag, Sorgen und Ärgernisse auf und legen Sie sie damit ab. • Auf nächtliches Essen bei ungeplantem Aufwachen sollten Sie verzichten. Auch helles Licht ist bei nächtlichem Erwachen zu vermeiden. • Blicken Sie bei Schlafstörungen nicht auf die Uhr, da die dadurch evtl. ausgelöste Stressreaktion den Schlaf zusätzlich verschlechtert! • Schlafen Sie möglichst nicht außerhalb des Bettes (z. B. auf der Couch vor dem Fernseher)! • Anstatt lange wach zu liegen und zu grübeln, stehen Sie lieber noch mal auf und lenken sich ab! • Vermeiden Sie die Einnahme von Schlaftabletten! Wenn sie erforderlich sind, verordnet sie z. B. der Hausarzt für einen begrenzten Zeitraum. Sollte Sie der „Schuh“ (bzw. die Schlaflosigkeit) drücken, können Sie auch gerne Ihre Werksärztliche Abteilung ansprechen. Dr. med. Matthias Fischer KnapsackSpiegel 04.|05.2016 21

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