Aufrufe
vor 5 Jahren

KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2016

  • Text
  • Knapsack
  • Chemiepark
  • Infraserv
  • Knapsackspiegel
  • Standort
  • Mitarbeiter
  • Bernd
  • Ausbildung
  • Knapsacker
  • Feierabendhaus
Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack Dr.

Chemiepark Knapsack Dr. Udo Schneider und Bernd Nowack im Doppelinterview Knapsacker Erfolgsgeschichte fortführen Zum 1. März hat Dr. Udo Schneider die Standortleitung in Knapsack an Bernd Nowack übergeben. Im Doppelinterview sprechen beide über Erfolge, besondere Herausforderungen, ambitionierte Ziele und Knapsacker Besonderheiten. Herr Schneider, Sie waren jetzt viereinhalb Jahre Standortleiter in Knapsack. Mit wie viel weinendem und mit wie viel lachendem Auge verlassen Sie diese verantwortungsvolle Position? Udo Schneider: Knapsack gehört ja zu den insgesamt neun Crop-Science- Standorten, die in meinem Portfolio sind, weil dort Wirkstoffe produziert werden. Es freut mich sehr, dass ich dadurch dem Standort auch in Zukunft treu bleiben darf. Insbesondere das Neubauprojekt PSM5, das mir sehr ans Herz gewachsen ist, werde ich über meine Beteiligung am Lenkungsausschuss nicht aus den Augen verlieren. Also viel lachendes und wenig weinendes Auge? Udo Schneider: Na ja, es ist schon traurig, dass ich die vielen Menschen, mit denen ich hier zusammengewachsen bin, dann nicht mehr so häufig sehen werde. Diese werden mir sehr fehlen. Das ist mir mit jeder Stunde, an dem der Tag des Abschieds näher rückte, sehr bewusst geworden. Welches sind die drei wichtigsten Erfolge des Standorts unter Ihrer Leitung? Udo Schneider: Ganz sicher die Sicherheitsinitiative „3P-sicher in Knapsack“, die wir zusammen mit viel Engagement maßgeschneidert für Knapsack entwickelt haben. Diese Initiative hat die Weiterentwicklung der Sicherheitskultur signifikant nach vorne gebracht. Das Zweite sind die verschiedenen Erweiterungsprojekte und hier speziell natürlich das Projekt PSM5. Der Standort ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Natürlich haben uns die bewilligten Investitionen hier sehr stark unterstützt, aber viele Erweiterungen und Verbesserungen sind erst durch kreative Denkanstöße und viel Gehirnschmalz der Mitarbeiter möglich geworden. Das Dritte sind für mich die Knapsacker, die mir sehr fehlen werden. Gibt es Dinge, die Sie gerne noch zu Ende gebracht hätten, die Sie jetzt aber an Ihren Nachfolger Bernd Nowack übergeben dürfen? Udo Schneider: Ja sicher, ich hätte sehr, sehr gerne als Standortleiter direkt vor Ort den PSM5-Betrieb weiter begleitet und erlebt, wie die rund 50 neu eingestellten Mitarbeiter auf Basis der tollen Ausbildung im PUMA-Projekt den Betrieb sicher anfahren. Irgendwann muss man aber einen Schlussstrich ziehen und loslassen können. Herr Nowack, Sie waren bisher im Bereich Technology, Investment and Site Support (TISS) verantwortlich für das globale Engineering, welche Beziehung hatten Sie vorher zum Standort Knapsack? Bernd Nowack: Der Standort ist nicht völlig neu für mich. Bei TISS haben wir uns um Investitionsprojekte gekümmert und eines der größten ist ja PSM5. Es gab aber auch schon lange eine sehr intensive Zusammenarbeit mit der Technik am Standort. Wir haben gemeinsam technische Standards entwickelt und bewährte Prozesse ausgetauscht. Darüber hinaus sind für mich als Verfahrensingenieur die Produktionsprozesse in Knapsack eine besondere Herausforderung. Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung und bin vor allem auf die Menschen in Knapsack sehr gespannt. Sie übernehmen einen weiter wachsenden Produktionsstandort mit knapp 300 Mitarbeitern. Welches sind Ihre drei wichtigsten Ziele? Bernd Nowack: Mir sind drei Punkte besonders wichtig: Sicherheit, Verlässlichkeit und Zusammenarbeit. Beim Thema Sicherheit gibt es keine Kompromisse. Hier hat der Standort unter Führung der QHSE-Abteilung bereits viel erreicht und ist mit der 3P-Sicherheitsinitiative hinsichtlich verhaltensorientierter Sicherheit auf einem gemeinsamen Weg mit dem Bayer-Programm „Behavioral Safety“ („Sicher im Team“). Verlässlichkeit ist mir auch sehr wichtig. Der Standort läuft auf vollen Touren und gleichzeitig wird eines der größten Investitionsprojekte mit vielen Schnittstellen zum laufenden Betrieb abgewickelt. Viele Menschen müssen sich dabei aufeinander verlassen können, damit Ziele, Absprachen und Abstimmungen auch eingehalten werden. Die Basis dazu ist Vertrauen, ein aus meiner Sicht ganz wichtiger Erfolgsfaktor. Dazu ist Zusammenarbeit ganz wichtig. Der Standort 4 KnapsackSpiegel 04.|05.2016

Chemiepark Knapsack Bernd Nowack, links, übernimmt von Dr. Udo Schneider den Pflanzenschutzmittel-Standort in Knapsack wächst auf fünf Produktionsbetriebe plus Versandbetrieb und wird dadurch auch komplexer. Allein daraus lässt sich schon ableiten, wie wichtig Zusammenarbeit – auch mit den Partnern am Standort – für den Standorterfolg in Zukunft sein wird. Herr Schneider, Sie leiten zukünftig bei Product Supply den Bereich Active Ingredients Operations. Was, glauben Sie, werden im Vergleich zu Ihrer Tätigkeit als Standortleiter die größten Unterschiede sein? Udo Schneider: Ich werde zukünftig für neun Standorte verantwortlich sein, das heißt, ich werde vieles eher strategisch angehen müssen. Meine Aufgabe wird sein, den Fußabdruck der Wirkstoffproduktion so nachhaltig wie möglich zu leiten und aufzustellen, dass wir am Markt und im Wettbewerb nach außen, aber auch nach innen erfolgreich sein können. Also wird es prinzipiell eher so sein, dass ich insbesondere für das strategische Setup der Wirkstoffproduktion verantwortlich sein werde denn für jede einzelne Produktionssteigerung. Es wird darum gehen, immer die bestmögliche Lösung für das Unternehmen zu finden. Herr Nowack, die Übergabephase begann Anfang Januar. Wie ist Ihr erster Eindruck vom Standort? Bernd Nowack: Der erste Eindruck ist sehr, sehr positiv. Wenn man sich die Prozesse und Verfahren anschaut, dann ist das schon eine Besonderheit für Crop Science. Als bekannt wurde, dass ich den Standort übernehmen werde, bekam ich häufig den Kommentar „Oh, Knapsack, ein toller Standort!“ zu hören. Das zeigt schon, dass der Standort über eine sehr gute Reputation verfügt. Ich freue mich sehr, dass ich die Erfolgsgeschichte fortschreiben darf. Ich bin hier unheimlich herzlich und offen empfangen worden. Ich merke auch an jeder Ecke den Stolz der Knapsacker hier im Kölner Süden. Ich bin angekommen und fühle mich schon nach sehr kurzer Zeit willkommen. Was wünschen Sie Ihrem Vorgänger zum Abschied? Bernd Nowack: Ich wünsche ihm ein gutes Händchen in seiner neuen Position. Darüber hinaus wünsche ich mir, dass er Knapsack nicht aus den Augen verlieren wird, denn wir haben hier noch sehr ambitionierte Pläne. Herr Schneider, was möchten Sie Ihrem Nachfolger mit auf den Weg geben? Udo Schneider: Ich kann ihm nur wünschen, den Standort weiterhin erfolgreich durch eine Blütezeit zu führen und dafür zu sorgen, dass das Wachstum hier weiter fortschreitet, und zwar ohne jedweden Unfall. Kurzum: Ich wünsche ihm, dass er gemeinsam mit allen Mitarbeitern am Standort die Knapsacker Erfolgsgeschichte weiter fortführen wird. Bayer CropScience KnapsackSpiegel 04.|05.2016 5

KnapsackSPIEGEL

Copyright 2016 Chemiepark Knapsack – Impressum