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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Computergestützte Prozessoptimierung Verfahrensoptimierer im Feierabendhaus Das Symposium von Simulationsexperten hat sich seit einigen Jahren zu einer festen Größe der Branche entwickelt. Auch in diesem Jahr diskutierten Fachleute aus Forschung und Industrie wieder in Knapsack. O b bessere Produktausbeute, schnellere Produktwechsel oder geringere Energiekosten – der Druck auf eines bestehenden 9-Kolonnen-Systems. Er zeigte, wie die anderem berichtete Butz über seine Erfahrungen beim Umbau die Produktionskosten sorgt dafür, dass bestehende Verbesserungen in der Planung und der Inbetriebnahme der Anlagen heute stärker denn je auf ihr mögliches Optimierungspotenzial hin untersucht werden. Dank vielfältiger Optimierungsund Simulationstools sind solche Verbesserungen in den letzten Jahren deutlich schneller und kostengünstiger realisierbar als früher. Dabei gehört die Software Chemcad zu einer der führenden Lösungen für solche Simulationen. Wie mit dieser Lösung und ihren Neuerungen Verfahren in der Praxis verbessert werden können, präsentieren Experten aus Forschung und Praxis beim „Vierten Symposium für computergestützte Prozessoptimierung“ Ende Februar im Knapsacker Feierabendhaus. Daneben diskutierten die Teilnehmer weitere Projekte, in denen das Simulationstool Aspen eingesetzt wurde. In diesem Jahr hatte der Softwarehersteller Chemstations, der das Symposium mit Unterstützung von InfraServ Knapsack organisierte, im Vorfeld außerdem erstmals zu einem Wettbewerb aufgerufen. Die Aufgabe: Eine bestehende Kolonne Kapazitätserweiterung umgesetzt und mit welchen Maßnahmen Energieeinsparungen realisiert wurden. „Unsere Simulation lieferte dem Kunden wertvolle Informationen für die Verbesserung des Verfahrens bzw. zu einer deutlichen Einsparung von Betriebskosten“, so Butz. „Denn aufgrund der Komplexität ließ es sich nicht mehr allein durch Erfahrungswerte oder Intuition optimieren.“ Sowohl im Anschluss an die einzelnen Vorträge als auch in den Pausen nutzten die Experten aus Forschung, Petrochemie, Chemie und Anlagenbau die Gelegenheit, sich intensiv auszutauschen. Butz: „Mit rund 40 Teilnehmern ist die Veranstaltung noch übersichtlich genug, um interessante Gespräche zu führen, gleichzeitig bietet sie aber auch Gelegenheit, Anforderungen an die Software direkt mit dem Hersteller zu diskutieren, der unter anderem durch seinen Vizepräsidenten Steve Brown in Knapsack vertreten war.“ sollte sich durch dynamische Optimierung auch für andere Trennaufgaben nutzen lassen. Ziel war es, die Zeit für den Wechsel der Produkte durch die Simulation so kurz wie möglich zu gestalten. An diesem Wettbewerb beteiligten sich rund 80 Vertreter von Hochschulen und Industrie mit unterschiedlichen Ansätzen. Sie reichten von mehreren Optimierungsschleifen nach dem ‚Trial and Error‘-Prinzip bis hin zu mathematischen Modellen. „Die Ergebnisse der Teilnehmer lagen trotz der unterschiedlichen Herangehensweise erstaunlich nah beieinander“, sagt Volker Butz aus dem Engineering der InfraServ Knapsack. Die kürzeste Zeitspanne für den Produktwechsel ermittelte eine Studentin aus Polen, die ihre Lösung auf dem Symposium präsentieren durfte. Die Wettbewerbspräsentationen wurden durch weitere praxisorientierte Vorträge rund um das Thema Verfahrensoptimierung ergänzt. Unter Experten aus Forschung und Praxis trafen sich zum Austausch im Feierabendhaus Knapsack 6 KnapsackSpiegel 04.|05.2016

Chemiepark Knapsack Richtfest für neue MPE-Betriebszentrale in Knapsack Meilenstein mit „Magnetwirkung“ Scherben bringen Glück. Das soll auch für die neue MPE-Betriebszentrale in Knapsack gelten. Nach dem Richtspruch eines Handwerkers zersplitterte das von diesem an ein Baugerüst geworfene Glas in tausend Stücke. E in gutes Omen für die Zukunft. Nach einer kurzen Ansprache durch Standortleiter Dr. Udo Schneider war somit das Richtfest „unter Dach und Fach“ gebracht worden. Das 60 Meter lange und 16 Meter breite Gebäude ist im Grundriss fertiggestellt und kann voraussichtlich Ende des dritten Quartals bezogen werden. Die Grundsteinlegung war im August 2015 erfolgt. Herzstück des neuen Bürobaus, mit Platz für 40 Arbeitsplätze, wird die 200 Quadratmeter große neue Messwarte für dann drei MPE-Betriebe sein. „Hier haben wir vorausschauend Platz für die Messwarte eines vierten MPE-Betriebs gelassen – wir sind gespannt, ob das Magnetwirkung für die Entscheidung zum Bau des PSM6-Betriebs haben wird“, so Schneider. In Steinwurfnähe zur MPE-Betriebszentrale entsteht derzeit der PSM5-Betrieb, der 2017 fertiggestellt und dann das Vorprodukt Methanphosphonigsäureester (MPE) zur Herstellung des Herbizids Glufosinat- Ammonium (GA) liefern wird. „Aber es schlägt ein zweites Herz im Gebäude“, so Schneider weiter. „Die neuen Räumlichkeiten für den PSM-Versandbetrieb, der nach langer Residenz in einem immer schwerer erträglichen Übergangszustand nun endlich in ausreichend große, moderne und – wie ich finde – auch ansprechende Räume ziehen wird.“ Abschließend bedankte sich Schneider bei allen Beteiligten und äußerte die Hoffnung, „dass auch der Rest des Baus ohne Unfall im Zeitplan und ohne größere Probleme voranschreiten wird“. Daumen hoch! Ohne Zwischenfälle entstand der Rohbau der neuen Betriebszentrale. KnapsackSpiegel 04.|05.2016 7

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