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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack CABB

Chemiepark Knapsack CABB schult in Sachen Arbeitsschutz Ein Tag im Zeichen der Sicherheit Erstmals wurde für CABB-Mitarbeiter am Standort Knapsack ein „Safety Day“ bei der Werkfeuerwehr veranstaltet. A rbeitssicherheit spielt bei CABB traditionell eine wichtige Rolle. Die betriebliche Sicherheitsbelehrung, die richtige Absturzsicherung beim Verladen der Monochloressigsäure oder das Brandschutztraining, all das wird den Mitarbeitern am Standort Knapsack regelmäßig vermittelt. Bislang gab es dazu mehrere, auf das Jahr verteilte Schulungen. „Aus der Mannschaft heraus kam aber der Wunsch, alle Themen an einem Tag zu behandeln“, erklärte Dr. Christoph Kring, Sicherheitsexperte bei CABB. So entstand die Idee zum ersten „Safety Day“. Das Schulungskonzept wurde angepasst, und im Gespräch bot die Werkfeuerwehr von InfraServ Knapsack an, den Tag in den Räumen und auf dem Gelände der Feuerwache zu organisieren. „Wir fokussieren uns jetzt mehr auf Schulungen für die Standortbetriebe. Für CABB haben wir erstmals für einen Kunden einen kompletten Safety Day veranstaltet“, erläuterte Ausbildungskoordinator Michael Gissinger. Am ersten von mehreren Terminen, die bis ins Frühjahr hinein stattfinden, nahmen 25 Mitarbeiter des Feinchemie- Produzenten teil, der auch für die Verpflegung sorgte. In der Theorie ging es etwa um die Richtlinien für den Gefahrgut-Transport oder den korrekten Meldeweg bei einem Brand. Anschließend wurde gleich geübt, Entstehungsbrände schnell und effektiv zu löschen – mithilfe des von der Werkfeuerwehr selbst angefertigten Feuerlöschtrainers. Ebenso stand der Umgang mit Atemschutzmaske und -filter auf dem Programm, wichtig etwa für Messungen oder Reparaturen an Leitungen. Auch Gar nicht so leicht, das Feuer sicher zu löschen. Damit das im Ernstfall auch gelingt, wird es hier geübt. lernten die Teilnehmer, wie sie einen Säureschutzanzug richtig an- und ablegen und was zu tun ist, falls er kontaminiert ist. Anhand eines an der Feuerwache aufgebauten Gerüstes demonstrierte ein Mitarbeiter von Bittner Gerüstbau, dass nicht nur die Abnahme durch den Verleiher zählt, sondern jeder Mitarbeiter erkennen muss, ob das Gerüst für seine eigene Tätigkeit geeignet ist. Das funktionierte schon ganz gut, schnell hatte die Gruppe Schwachstellen aufgedeckt. Eine allgemeine Diskussion untereinander und mit dem Sicherheitsexperten durfte nicht fehlen: Wo brennt es, was kann man in puncto Sicherheit optimieren? „So ein Schulungstag ist sehr gut geeignet, um sich in aller Ruhe auszutauschen“, betonte Kring und zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. „Alle haben konstruktiv mitgearbeitet, aber es hat auch Spaß gemacht. Die Werkfeuerwehr hat alles toll organisiert.“ Zufrieden mit der kompakten Schulung und den kurzen Wegen waren auch die Teilnehmer: „Wir fanden es in dieser Form viel besser, als wenn die Termine über das Jahr verteilt sind“, war der Tenor. Künftig soll der „Safety Day“ jedes Jahr angeboten werden. 8 KnapsackSpiegel 04.|05.2016

Chemiepark Knapsack Auch das leistet der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack Lärmschutz – Kompetenz und Qualität bestätigt! Messstelle Lärm der InfraServ Knapsack erneut für die Durchführung von behördlich angeordneten schalltechnischen Abnahmemessungen bekannt gegeben. D ie InfraServ Knapsack wurde erneut vom nordrhein-westfälischen Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz als Messstelle nach § 29b Bundesimmissionsschutzgesetz (BImschG) für die Ermittlung von Geräuschen bekannt gegeben. Die Bekanntgabe ist Voraussetzung für die Durchführung von sogenannten schalltechnischen Abnahmemessungen, wie sie häufig in Genehmigungsbescheiden von Anlagen gefordert werden. Das Team Lufteinhaltung/Lärmschutz um Holger Murowatz der InfraServ Knapsack war bereits seit 2004 als Lärmmessstelle bekannt gegeben. Da diese Bekanntgaben jeweils für fünf Jahre befristet werden, wurde bereits im Frühjahr 2014 mit den Arbeiten zur Wiedererlangung des Zertifikats begonnen. „Dass sich der Aufwand im Vergleich zu den früheren Bekanntgabeverfahren erhöht, war uns klar“, meint Holger Murowatz. „Der tatsächliche Aufwand für die Bekanntgabe einschließlich des neu vorgeschalteten Akkreditierungsverfahrens nach DIN EN ISO/IEC 17025 bei der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) und insbesondere auch die Bearbeitungszeiten der entsprechenden Institutionen haben uns dann aber doch überrascht.“ Im Rahmen des Verfahrens mussten unter anderem ein detailliertes Qualitätsmanagementhandbuch und zehn Messberichte zur Prüfung vorgelegt werden. Die Feststellungen der Auditoren wie z. B. „Die Mitarbeiter der Messstelle überzeugen durch ihre fachliche Kompetenz und teilweise jahrelange Erfahrung auf dem Die Fachleute der Lärmmessstelle sind: Thilo Karger, Ralf Klos, Holger Murowatz und Stephan Hoppe (v. l.) Gebiet der Schallmessung und -bewertung“ bestätigten aber letztlich, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Da die Dienstleistungen wie z. B. Schallpegelmessungen und Schallimmissionsprognosen schon seit Jahren mit Erfolg auch überregional angeboten werden, ist es erfreulich, dass die erlangten Zertifikate nun auch bundesweit gelten. Bei den klassischen schalltechnischen Abnahmemessungen wird häufig durch sogenannte Schallimmissionsmessungen in der Nachbarschaft von Gewerbe- oder Industriebetrieben überprüft, ob die in den Genehmigungsbescheiden festgelegten Grenzwerte eingehalten werden. Da zum Schutz der Nachtruhe in der Zeit zwischen 22:00 und 06:00 Uhr strengere Werte gelten, müssen solche Messungen entsprechend zur Nachtzeit erfolgen, wobei man häufig nur in einem Zeitfenster zwischen 00:00 und 03:00 Uhr sinnvoll messen kann. Vor Mitternacht stören oft Fremdgeräusche durch den öffentlichen Verkehr und ab 03:00 Uhr setzen im Frühling und Sommer schon wieder Vogelgezwitscher und der morgendliche Berufsverkehr ein. Die nächste größere Abnahmemessung wird übrigens in Köln stattfinden, wo die Fachleute der InfraServ Knapsack die Einhaltung der schalltechnischen Genehmigungswerte für das neue Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) der Rhein- Energie AG in Köln-Niehl überprüfen werden. „Sowohl von den Genehmigungsanforderungen als auch vom Standort her ein interessantes Projekt“, erläutert Holger Murowatz. „Das neue GuD-Kraftwerk Niehl 3 muss noch leiser sein als das GuD-II-Kraftwerk im Chemiepark Knapsack und vom 74 m hohen Schornstein aus hat man einen wunderbaren Blick über Köln bis zum Knapsacker Hügel.“ KnapsackSpiegel 04.|05.2016 9

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