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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 06/07-2014

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

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CHEMIEPARK KNAPSACK Für die NASA erfunden – in Knapsack genutzt RAUMFAHRTTECHNOLOGIE BEI DER WERKFEUERWEHR IM CHEMIEPARK Die Kollegen der Werkfeuerwehr tragen seit März neue Schutzausrüstung und sind seitdem nicht mehr in Dunkelblau, sondern in Beige unterwegs. Der beige Farbton des Oberstoffs entspricht dem Originalfarbton des Materials. N achdem ein Großteil der dunkelblauen Nomex-Schutzausrüstung mit mehr als zehn Jahren im Einsatz deutliche Gebrauchsspuren zeigte und auch die Einsatzdauer laut Herstellerempfehlung mittlerweile erreicht wurde, war es an der Zeit, die Kleidung auszumustern. Darum hat sich das Erscheinungsbild der Kollegen der Werkfeuerwehr verändert. Die neue beigefarbene Schutzkleidung ist nicht nur an die höchsten Sicherheitsstandards angepasst, sie ist auch noch viel leichter als die vorherige dunkelblaue Ausrüstung. Ein Arbeitskreis bestehend aus Kollegen der Werkfeuerwehr hatte im Vorfeld viele Aufgaben zu erledigen, bevor die neue Ausrüstung angeschafft werden konnte. Denn es gibt für die vielfältigen Einsatzbedingungen im Feuerwehrdienst entsprechende Anforderungen an die Schutzwirkung. Durch einschlägige Vorschriften wird sichergestellt, dass für die Belange der Feuerwehr zweckmäßige Kleidung mit erforderlicher Schutzwirkung (Hitze, Stichflamme, Nässe) im Einsatz zur Verfügung steht. Darüber hinaus muss die Kleidung den Anforderungen an die Sichtbarkeit im Verkehrsraum genügen. Also mussten Vorschriften und europäische Richtlinien gesichtet werden und Muster von verschiedenen Herstellern bestellt, Qualitäten und Preise verglichen sowie Trageversuche durchgeführt werden. Letztlich wurde sich für die neue Schutzkleidung des Herstellers Isotemp Heinrich Vorndamme entschieden. Das Obermaterial besteht aus einem speziellen Stoff, dem sogenannten PBO. Ein Stoff, der ursprünglich für die NASA entwickelt wurde, um in den 1960er-Jahren die Apollo-Astronauten zu schützen. Das Material ist mechanisch und thermisch stark belastbar und gleichzeitig extrem leicht und langlebig. Die neue Schutzausrüstung muss einer direkten Beflammung mit einer Temperatur von mindestens 800 Grad Celsius widerstehen. Außerdem ist das Gewebe widerstandsfähig gegen viele Arten von Chemikalien, zum Beispiel gegen Säuren oder Laugen. Rundherum entspricht die Es sind keine Astronauten, sondern Feuerwehrleute der Werkfeuerwehr im Chemiepark Knapsack 10 KnapsackSPIEGEL 06.|07.2014

CHEMIEPARK KNAPSACK neue Schutzkleidung allen Anforderungen, die im Chemiepark gegeben sind. „Durch die Beschaffenheit der neuen Ausrüstung kann auf spezielle Unterkleidung verzichtet werden, wodurch ein besserer Tragekomfort gegeben ist. Im Einsatz ist man viel beweglicher. Außerdem gibt es verschiedene eingearbeitete Vorrichtungen, die ein Nachrüsten von zum Beispiel Rettungsschlaufen ermöglichen. Eine neuartige Membran stellt eine ausgeglichene Thermoregulation sicher, das Material ist atmungsaktiv und transportiert Schweiß zügig ab“, sagt Markus Oebel von der Werkfeuerwehr. Ein Teil der ausrangierten Einsatzkleidung wurde dem Verein Rumänien Sunshine e. V. gespendet. Dieser unterstützt hilfsbedürftige Menschen und Einrichtungen in Rumänien. Dabei werden unter anderem Materialien zur Ausstattung von Feuerwehren, Krankenhäusern oder auch Kindergärten und Schulen aus Spenden zusammengestellt und an die Einrichtungen vor Ort ausgeteilt. Wir hoffen, dass die Bewährungsprobe der neuen Kleidung lange auf sich warten lässt! Meisterlich bestanden! RHEIN-ERFT AKADEMIE VERABSCHIE- DET ERFOLGREICHE INDUSTRIEMEISTER Ende Februar überreichte der IHK-Prüfungsausschussvorsitzende Michael Maier, Geschäftsführer der RHEIN-ERFT AKADEMIE, in der IHK zu Köln die Meisterbriefe an 105 erfolgreiche Absolventen der Industriemeisterprüfung (101 männliche und 4 weibliche). Die stolzen Industriemeister wurden sowohl in der RHEIN-ERFT AKADEMIE als auch bei Currenta und Abeq auf die Prüfung vorbereitet. D ie RHEIN-ERFT AKADEMIE liefert mit den Industriemeisterkursen einen wertvollen Beitrag zur Fach- und Führungskräftesicherung in der Region Rhein-Erft und darüber hinaus. Die Region rund um die Vereinigung ChemCologne ist ein wichtiger Standort der Prozessindustrie in Europa, daher sind die erfolgreichen Industriemeisterkurse und die Sicherung der Fachkräfte von strategischer Bedeutung. Die Weiterbildung zum Industriemeister ermöglicht den Teilnehmern auch weitere Entwicklungsperspektiven. So erfüllen die Absolventen mit ihrem Meisterabschluss die Zulassungsvoraussetzung, um einem Bachelorstudiengang der Prozesstechnik oder des Wirtschaftsingenieurwesens aufzunehmen. Nach der Briefübergabe wurde im Foyer der IHK Köln mit „Kölsch und Brezl“ der gemütliche Teil der Veranstaltung eingeläutet. Teilnehmer, Prüfer und Referenten hatten hier noch einmal die Gelegenheit, über „Gute Zeiten und schlechte Zeiten“ der vergangenen drei Jahre Abendschule zu philosophieren. Für die stolzen Industriemeister steht an diesem Abend fest, dass sich ihr Fleiß und ihr Engagement ausgezahlt haben, denn Bildung ist eine Investition in die Zukunft! www.rhein-erft-akademie.de 105 Meisterbriefe in glücklichen Händen … KnapsackSPIEGEL 06.|07.2014 11

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