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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 06/07-2014

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

CHEMIEPARK KNAPSACK Dr.

CHEMIEPARK KNAPSACK Dr. Christian Münnich arbeitet seit einem Jahr bei Bayer CropScience „DER KNAPSACKER IST HANDFEST, OFFEN, EHRLICH UND DIREKT“ Der erste Eindruck ist entscheidend – heißt es bei Vorstellungsgesprächen. Das weiß auch Dr. Christian Münnich. Der promovierte technische Chemiker arbeitet nach mehreren Stationen an anderen Standorten seit genau einem Jahr bei Bayer CropScience in Knapsack. Dort ist er als 2. Betriebsleiter des PSM-2-Betriebs tätig. Wir sprachen mit dem 43-Jährigen über seine ersten Eindrücke vom Standort, den Reiz seiner Tätigkeiten und seine Motivation. Dr. Christian Münnich H err Dr. Münnich, wie haben Sie den Standort vor einem Jahr in Ihren ersten Tagen erlebt? Mein erster Eindruck war: Dieser Standort lebt sehr stark von den Menschen, die hier arbeiten. Und der Betrieb, in dem ich tätig bin, ist ein lebender Organismus. Von Anfang an fühlte ich mich direkt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verbunden. Woran haben Sie das gemerkt? Beispielsweise in den ersten Wochen der Einarbeitungszeit. Die Kollegen waren alle sehr hilfsbereit und haben mir den Einstieg leicht gemacht. Ich habe von Beginn an eine sehr gute Feedback-Kultur erfahren. Das heißt auch: kritische Dinge offen und ehrlich anzumerken und anzusprechen. Dies ist meines Erachtens sehr wichtig, um gemeinsam Erfolg zu haben, und ein Zeichen von Wertschätzung und Vertrauen über Hierarchiegrenzen hinweg. Der Knapsacker ist handfest und hat wenig Schwierigkeiten, Positives und Negatives offen und ehrlich anzusprechen. Damit kann ich gut umgehen. Sie waren zuvor bei Bayer an größeren Standorten wie Leverkusen, Krefeld-Uerdingen und Dormagen beschäftigt. Was hat Sie an dem kleineren Standort Knapsack gereizt? Bislang habe ich mich an allen Standorten und den jeweiligen Funktionen wohlgefühlt und viele interessante Tätigkeiten ausgeübt. Während bei meiner letzten Station im Dormagener Vielzweck-Betrieb viele neue und junge Produkte hergestellt und robuste Produktionsprozesse entwickelt werden mussten, habe ich es hier mit etablierten Produkten und Prozessen zu tun. Hier gilt es für mich, in erster Linie die Zusammenarbeit innerhalb des Betriebes und die Kommunikation auf hohem Stand zu halten, damit die Produktion weiter wie ein Uhrwerk läuft. In Knapsack habe ich von Anfang an gemerkt, dass es trotz etablierter Prozesse im Sinne des Gestaltens eine Menge zu tun und viele Aufgaben gibt, die mich herausfordern und mir Spaß machen. Ein Beispiel ist das Thema „Arbeitssicherheit“. Ich stehe voll hinter der Standortinitiative „3P – sicher in Knapsack“, die bei uns im Betrieb sehr gut ankommt und genau in die richtige Richtung geht. Was motiviert Sie an der Tätigkeit in Knapsack? Vor allem die Möglichkeit, zusammen mit meinem Team immer noch mehr aus der Anlage herauszukitzeln und Verbesserungen zu realisieren, die uns voranbringen. Zu sehen, dass wir gemeinsam im zurückliegenden Jahr dank Detailarbeit, Engagement, einem guten Zusammengehörigkeitsgefühl und Grips die Kapazität noch erweitert und im letzten Januar einen neuen Produktionsrekord erzielt haben und dabei das ganze Jahr auf hohem Sicherheitsniveau ohne Unfälle gelaufen sind, motiviert mich. Und festzustellen, dass immer noch Luft nach oben ist und in der Anlage noch viel Potenzial steckt, ist Antrieb für weitere Überlegungen. Genau nach einem Jahr ist Ihr Büro nun aus dem Betriebs- in das Verwaltungsgebäude verlagert worden. Ein Vor- oder Nachteil? Das sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen erleichtert mir die räumliche Nähe zum Standortmanagement die Abstimmung und die direkte Kommunikation. Das hilft natürlich auch dem Betrieb und seiner langfristigen Entwicklung. Auf der anderen Seite bin ich auch gerne nah 6 KnapsackSPIEGEL 06.|07.2014

CHEMIEPARK KNAPSACK an der Betriebsmannschaft mit kurzen Wegen. Ich werde versuchen, den Dialog mit den Mitarbeitern weiter intensiv, offen und direkt zu führen. Da bin ich in dem zurückliegenden Jahr schon zu einem richtigen Knapsacker geworden. Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade im Betrieb in Knapsack arbeiten? Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Frau und meinen beiden Kindern. Auch für „alte Engländer“ habe ich eine Vorliebe – in Form eines Oldtimers, Modell MG, der seit über zwölf Jahren zur Familie gehört. Auch bin ich gerne in Bewegung: Skifahren, Tauchen und Joggen gehören ebenfalls zu meinen Hobbys. Manchmal sogar zusammen mit Knapsack-Kollegen wie beim Lauf „Rund um das Bayerkreuz“ oder beim Kölner HRS-Lauf – ebenfalls schöne „Knapsack-Erfahrungen“. Haben Sie den Wechsel nach Knapsack schon einmal bereut? (lacht) Nein, nur wenn ich mal wieder auf der A 3 oder A 1 im Stau stehe... Verstärkung seit dem 1. Januar 2014 EXPERTE AUF DEM ENERGIEMARKT Dirk Weisheit leitet den Bereich Ver- und Entsorgungsmanagement Kennt sich aus im Energiehandel: Dirk Weisheit an seinem Arbeitsplatz in Knapsack E in erstes Zusammentreffen mit Dirk Weisheit zeigt schnell, dass in dem 45-Jährigen großer Tatendrang und Energie steckt. Energie passt in seinem Fall sehr gut. Denn der in Weilerswist wohnende Familienvater ist seit 1. Januar Leiter des Geschäftssegmentes Ver- und Entsorgungsmanagement bei der InfraServ Knapsack und damit einer von drei führenden Mitarbeitern von Andreas Littmann, der für die gesamte Sparte Ver- und Entsorgung verantwortlich ist Zu Weisheits Aufgaben zählen drei Bereiche: 1. Er führt die Energiewirtschaft, zu der der Einkauf von Energien an den Großhandelsmärkten ebenso gehört wie der Verkauf von Strom, Gas, Dampf, technischen Gasen und Wasser an die Standortfirmen im Chemiepark Knapsack. Ein wichtiger Punkt sei dabei, immer auf dem Laufenden zu sein, wenn sich Gesetze ändern, und zu erkennen, welche Auswirkungen diese auf die Standortfirmen und die InfraServ Knapsack haben, erklärt der 45-Jährige. Der Weilerswister ist ein Fachmann in diesem Bereich. Schon seit der Liberalisierung des Energiemarktes Ende der 1990er-Jahre ist der Elektroingenieur in dieser Thematik beheimatet. Viele Jahre war er erfolgreich für den europäischen Stromeinkauf eines internationalen Chemiekonzerns verantwortlich. „Der Energiemarkt ist im Wandel und hat mich mein Leben lang bewegt“, sagt er über sich selbst. Ein zweiter großer Bereich ist die Anlagenwirtschaft, zu der spezielle Energieprojekte wie beispielsweise die Sicherstellung der nachhaltigen, kostengünstigen und sicheren Dampfversorgung gehören. „Es ist enorm wichtig, dass der Standort auch zukünftig gut aufgestellt ist und damit entsprechend attraktiv für unsere Kunden bleibt. Natürlich dürfen wir dabei nicht aus den Augen verlieren, flexibel zu bleiben und Abhängigkeiten zu vermeiden“, so Weisheit. Darüber hinaus hat das Team die Aufgabe, Dienstleistungen aus der Geschäftseinheit Ver- und Entsorgung weiterzuentwickeln, um diese an externen Standorten zu platzieren. Die dritte Sparte, die zu Weisheits Aufgabengebiet gehört, ist das Abwassermanagement, zu dem die beiden Zentralen Abwasseranlagen in den Werksteilen Knapsack und Hürth zählen. Ändert ein Kunde seinen Produktionsablauf, kann es vorkommen, dass das Abwasser sich verändert. Das Team des Abwassermanagements muss dann prüfen, ob die Abwässer für die Anlagen geeignet sind und welche Maßnahmen getroffen werden müssen. Privat genießt der 45-Jährige jede Stunde, die er mit seiner Frau und der 14 Jahre alten Tochter verbringen kann, oder vergnügt sich in seinem Garten sowie bei einer Radtour im Grünen. KnapsackSPIEGEL 06.|07.2014 7

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