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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 06/07-2014

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

CHEMIEPARK KNAPSACK

CHEMIEPARK KNAPSACK Betriebsversammlung der InfraServ Knapsack ZIEL 2013 ERREICHT – ZIEL 2014 ERREICHBAR Neues und Bewährtes zeichneten die Organisation sowie die handelnden Personen der Betriebsversammlung der der InfraServ Knapsack (ISK) am 6. Mai 2014 aus. Mit einem neu gewählten Betriebsrat unter der bewährten Leitung von Hans-Peter Zilleken begrüßte er und seine Stellvertreterin Yvonne Gürzenich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstmalig nicht von der Bühne, sondern von einem neuen Standort vor der Bühne. H ans-Peter Zilleken bedankte sich für die hohe Wahlbeteiligung und das ausgesprochene Vertrauen und stellte die neuen Betriebsratsmitglieder vor. In seiner Rede erläuterte er die für Mai bevorstehende zusätzliche Prämienauszahlung für die Erreichung des wirtschaftlichen Zieles in 2013 sowie die Ergebnisse bei der Reduzierung der Unfallziele. Zilleken dankte allen für das Engagement zum Jahresauftakt 2014 bei den zahlreichen Stillständen im Chemiepark und auch außerhalb. Hierbei appellierte er an die Mitarbeiter/ -innen auch weiterhin höchste Aufmerksamkeit der Sicherheit zu schenken und gedachte des tödlich verunglückten Mitarbeiters einer Servicefirma. Mit der Einführung einer geänderten Sicherheitskennzahl haben alle Mitarbeiter die Ausrichtung auf Verhaltensveränderung und Prävention stärkeren Einfluss zur positiven Erreichung der Ziele. Weiteren Abstimmungsbedarf sieht Zilleken bei den Anpassungen zum neuen Reisekostenrecht, bei der Jahresleistungskomponente insbesondere beim Teamziel, bei den Tarifanpassungen der AT-Mitarbeiter, dem Demografiefonds sowie der Kompensation der Beitragserhöhung der Pensionskasse 1 für das Unternehmen. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende über die aktuelle Einstellungs- und Übernahmesituation sowie den angekündigten Start von 21 neuen Auszubildenden im September 2014. Mit dem Hinweis auf die beiden Veranstaltungen Sommerfest und Tag der offenen Tür schloss Zilleken seinen Beitrag. Die Geschäftsleiter Ralf Müller und Dr. Clemens Mittelviefhaus starteten mit einer Übermittlung des ausdrücklichen Dankes der Gesellschafter an alle Mitarbeiter der ISK zur Erreichung des wirt- Aufmerksame Zuhörer des Betriebsrates und der Geschäftsleitung der InfraServ Knapsack im Feierabendhaus schaftlichen Zieles 2013. Müller zeigte anhand einiger Folien die aktuelle wirtschaftliche Lage der ISK nach dem ersten Quartal und rief alle zu den mindestens gleichen Anstrengungen wie 2013 auf, um auch in 2014 wieder das Ziel zu erreichen. Hierbei verdeutlichte er anhand der Umsätze und der mit den Gesellschaftern abgestimmten Strategie die Bedeutung externen Wachstums bei gleichzeitiger Pflege und Ausbau des Geschäftes im Chemiepark Knapsack. Dr. Mittelviefhaus erläuterte anhand der Agenda 2014 aktuelle Projekte und Maßnahmen zur Unterstützung der Ziele. Beide bedauerten ebenfalls den tödlichen Unfall und sprachen den Angehörigen ihr Mitgefühl aus. Die Dauer der Unfalluntersuchung ist abhängig von den langwierigen Freigaben zur Unfallortbegehung durch die untersuchenden Behörden. Sobald Ergebnisse durch die Fehler- und Ursachenanalyse vorliegen, werden die Informationen weitergegeben. Müller lud auch alle Mitarbeiter zum Sommerfest am 29. Juni 2014 sowie zur aktiven Mitarbeit beim Tag der offenen Tür am 20. September 2014 ein. Er bedankte sich bei den Mitarbeitern für den offenen Dialog in der ersten Runde des Dialoges GL direkt und rief alle Mitarbeiter auf, einen der kommenden Termine zu nutzen, um direkt mit der Geschäftsleitung ins Gespräch zu kommen. Anschließend berichtet Helge Herrwegen über aktuelle Schwerpunkte der 8 KnapsackSPIEGEL 06.|07.2014

CHEMIEPARK KNAPSACK IG BCE. Hierbei betonte er die aktuellen Bemühungen zur Kompensation der kalten Kompression durch den aktuellen Tarifabschluss, das Nachhalten der Ausbildungszahlen von 2014 bis 2016 von 9.200 Ausbildungsplätzen sowie den Einsatz für unbefristete Übernahmen, die Förderung Jugendlicher mit der Qualifikation zum Start in den Beruf sowie die Bemühungen, die Auswirkungen der Energiepolitik nicht zulasten der Unternehmen auswachsen zu lassen, um letztendlich Industriearbeitsplätze zu gefährden. Nach der Betriebsversammlung nutzten viele Mitarbeiter die Möglichkeit, bei einer Brezel und einem Kaltgetränk sich mit Kollegen und dem Betriebsrat sowie der Geschäftsleitung auszutauschen. Betriebliches Vorschlagswesen setzt Mitdenken voraus LOHNENDE GEISTESBLITZE Die Mitarbeiter bei der Clariant in Knapsack reichen jedes Jahr mehrere Hundert Verbesserungsvorschläge ein, die von einem Regelungskreis bewertet werden O ft sind es Anregungen der Mitarbeiter oder aber auch Erfahrungswerte, die die Sicherheit im Betrieb verbessern. Mal reicht ein Riffelblech aus, um eine Brandgefahr des PVC-Bodens am 1200 Grad heißen Ofen nahezu auszuschließen, oder einfach nur spezielle Handschuhe, die die Arbeiter bei bestimmten Tätigkeiten besser schützen. Es ist die kleinere Leiter, die für mehr Bewegungsspielraum sorgt und somit die Stoßgefahr mindert. Eine geschickte Wahl der Parameter lässt die Maschine etwas schneller arbeiten und spart Zeit. Das Betriebliche Vorschlagswesen, kurz BVW, wird bei der Clariant besonders groß geschrieben. „Jeder Verbesserungsvorschlag wird geprüft“, berichtet Manfred Kreitner, Sicherheitsingenieur und BVW-Koordinator am Standort Knapsack. Jeder einzelne Vorschlag wird von einem Gutachter geprüft und bewertet. Und das waren in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres nicht wenige. 626 Vorschläge wurden im Jahr 2013 eingereicht, das entspricht einer Quote von 3,26 Vorschlägen pro Mitarbeiter. 235 davon betrafen die Sparte Arbeitssicherheit. Die Quote ist im Vergleich zu anderen Standorten überaus hoch, verkündet der Sicherheitsingenieur bei der Siegerehrung. 67 Prozent der Standortmitarbeiter reichten Vorschläge ein. Manche waren so kreativ, dass sie in den letzten drei Jahren bis zu 60 Ideen vortrugen. Eine Kommission (großer Regelungskreis), bestehend aus zwei Betriebsratsmitgliedern und zwei Verantwortlichen aus der Standortleitung, prüft und bewertet Ideen, die zu rechenbaren Einsparungen führen. Bei Clariant wird das kreative Potenzial der Mitarbeiter ernst genommen und zur Verbesserung der Sicherheit und zur Effizienzsteigerung genutzt. Das funktioniert nur bei einem guten Betriebsklima. „Wir sind EINE Clariant“ steht in großen Buchstaben an der Wand des Besprechungsraumes. Und man merkt als Außenstehender schnell, dass die Arbeiter sich mit ihrem Job und der Dr. Andree Henze, Standortleiter der Clariant in Knapsack, unten links, und der Betriebsrat freuen sich über das große Engagement der Mitarbeiter Firma identifizieren. Darüber freut sich auch Standortleiter Dr. Andree Henze. Der Bereich Maintenance lag mit durchschnittlich sechs Vorschlägen pro Mitarbeiter an der Spitze, dicht gefolgt von der Abteilung S & I sowie Depal. Die guten Ideen werden honoriert. Alle sechs Monate winken den Mitarbeitern auch attraktive Gutschein-Preise, einmal pro Jahr gibt es eine Sonderverlosung. Gewinner der Halbjahresverlosung wurden Joris Duijndam, Bjorn Smeets, Jörg Borkowski, Stefan Kinz, Stefan, Hans-G. Peters und Jörg Rogge. Smeets hatte mit 152 Ideen in den letzten drei Jahren die meisten Vorschläge eingereicht. „Glückspilz“ der Sonderverlosung 2013 wurde Elmir Dizdarevic. KnapsackSPIEGEL 06.|07.2014 9

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