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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 06/07-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack PSM-4-Betrieb in Knapsack steigert MPE-Kapazität um 30 Prozent Wichtiger Schritt zur Marktführerschaft und Arbeitsplatzsicherheit Bayer CropScience hat im PSM-4-Betrieb in Knapsack eine neue Produktionsstraße in Betrieb genommen. Der Ausbau erhöht deutlich die Produktionskapazität von MPE als Vorprodukt für die Herbizide Basta ® und Liberty ® (Glufosinat-Ammonium) um 30 Prozent. Insgesamt stehen nun in den PSM-3- und PSM-4-Betrieben vier baugleiche Produktionsstraßen zur MPE-Herstellung zur Verfügung. Robert Thiel (Projektleiter/r.) und Dr. Wouter de Lange (Zweitbetriebsleiter) vor der Neuinstallation im PSM-4-Betrieb S tandortleiter Dr. Udo Schneider betont: „Mit diesem deutlichen Kapazitätsausbau leisten wir einen wichtigen Beitrag in Richtung unseres Unternehmensziels, bis 2020 die Marktführerschaft in unserer Branche zu erreichen. Zudem bedeutet die Produktionssteigerung eine Absicherung der vorhandenen Arbeitsplätze sowie eine Ausweitung der Beschäftigung. Denn durch die Erweiterung haben wir zehn neue Arbeitsplätze in der Anlage und im Anlagenverbund geschaffen.“ Besondere Herausforderung: Die Anlagenteile mussten während des laufenden Betriebs installiert werden. „Dies erforderte höchste Aufmerksamkeit hinsichtlich Sicherheit und Betreuung der Baustelle. Parallel zu den Erweiterungsarbeiten haben wir ergänzend in 2014 noch den alle fünf Jahre notwen- digen TÜV-Stillstand im PSM-4-Betrieb abgewickelt“, erläutert Bereichsingenieur Andre Düx. „Die gute Planung aller Arbeiten hat sich bewährt, denn trotz paralleler Baustellen kam es kaum zu Beeinträchtigungen. Aber man hatte manchmal schon den Eindruck, dass der Betrieb einem Ameisenhaufen glich.“ Parallele Arbeiten an verschiedenen Projekten, Anlagenneubau bei laufendem Betrieb der bestehenden Anlage und teilweise mehr als 100 Handwerker gleichzeitig im Betrieb stellen extrem hohe Anforderungen an das Sicherheitsmanagement. „Dass die Arbeiten ohne meldepflichtigen Unfall sowie im Zeit- und Kostenrahmen bewerkstelligt werden konnten, ist auf das umsichtige, professionelle und ausgesprochen flexible Arbeiten aller Beteiligten zurückzuführen. Dafür gilt ihnen Anerkennung und Dank“, sagt Betriebsleiter Dr. Norbert Dörpinghaus. Das Projekt verlief in insgesamt drei Projektphasen, die teilweise parallel ausgeführt wurden: Erweiterung und Ergänzung des bestehenden Produktionsgebäudes inklusive des Einbaus von mehr als 50 neuen Apparaten, Bau eines neuen Tanklagers mit beispielsweise drei Tankbehältern eines Einzelvolumens von 250 Kubikmetern und der Einbindung der neuen Anlagenteile in die vorhandene Infrastruktur. Einen großen Anteil am Projekterfolg haben neben den Mitarbeitern von Bayer CropScience und Bayer Technology Services auch die Handwerker von InfraServ Knapsack: „Ihr Engagement hat wesentlich mit dazu beigetragen, dass die vielschichtigen und komplexen Tätigkeiten Hand in Hand mit allen Gewerken vorbildlich ausgeführt werden konnten. Die Zusammenarbeit hat sich wieder einmal bewährt“, freut sich Projektleiter Robert Thiel. „So mussten beispielsweise etwa 7,5 Kilometer neue Rohrleitungen im Betrieb und in der damit verbundenen Tanklagererweiterung verbaut werden. Allein dafür wurden mehr als 40.000 Arbeitsstunden aufgewendet.“ Inzwischen läuft die Anlage ruhig und auf Volllast. 6 KnapsackSpiegel 06.|07.2015

Chemiepark Knapsack Das neue Tanklager zur Erweiterung der MPE-Kapazität im PSM-4-Betrieb Vorausschauende Planung Eine vorausschauende Planung von Bayer CropScience hat die Erweiterungsmöglichkeit begünstigt. Bereits bei der Entscheidung zum Bau des PSM- 4-Betriebs 2007 sind Überlegungen für mögliche Erweiterungen in die Gestaltung der 2009 in Betrieb genommenen Anlage eingeflossen. Auf diese Weise konnte die neue Straße nun perfekt integriert und in die vorhandene Infrastruktur eingebunden werden – ein klarer Vorteil für Sicherheit und Kosten. Bayer CropScience Projektdaten im Überblick • Einbringung von zusätzlich 100 Tonnen Stahl in das PSM-4-Gebäude • Einbau von 50 neuen Apparaten und mehr als 600 neuen Messstellen • Aufbau von rund 7,5 Kilometer neuen Rohrleitungen • Installation von vier zusätzlichen Tankbehältern • Verknüpfung der Neuanlage über mehr als 130 Einbindepunkte mit der bestehenden Anlage Abschied vom Unternehmen Vinnolit Geschäftsführer Dr. Ralph Ottlinger in den Ruhestand verabschiedet Wichtige Weichenstellung für das Unternehmen verantwortet D r. Ralph Ottlinger war seit der Unternehmensgründung 1993 bei Vinnolit. Während der letzten zehn Jahre als Geschäftsführer hat er wichtige Weichen für das Unternehmen gestellt, wie unter anderem die Umrüstung der Elektrolysen in Gendorf und Knapsack auf das umweltfreundliche Membranverfahren, die größte Investition in der Geschichte Vinnolits. Gemeinsam mit Dr. Josef Ertl trieb er zudem die Fokussierung von Vinnolit auf das Pasten-PVC-Geschäft voran und baute so die weltweite Markt- und Technologieführerschaft bei PVC-Spezialitäten aus. „Wir danken Dr. Ottlinger sehr herzlich für sein Engagement und seinen großen Beitrag zum Wachstum und Erfolg Vinnolits. Während seiner Amtszeit hat er maßgeblich dazu beigetragen, Vinnolit zu dem Unternehmen zu formen, das wir heute kennen. Wir werden ihn vermissen und wünschen ihm alles Gute für den verdienten Ruhestand“, sagt Albert Chao, President & CEO von Westlake Chemical, der Muttergesellschaft Vinnolits. Vinnolit KnapsackSpiegel 06.|07.2015 7

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