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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 06-07-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack In

Chemiepark Knapsack In diesem Jahr wird der Optimierungswille der Anlagentechnik für alle sichtbar Für die Zukunft effizient und sicher aufgestellt Der Wandel der Kundenwünsche führt zu Veränderungen innerhalb der Anlagentechnik. Diese sind in zahlreichen Projekten für Interessierte ersichtlich. Johann Neumüller und Dietrich Kemper aus der Bauabteilung verfolgen die Bauarbeiten an der Werkstatterweiterung. D er Anstoß der Veränderung innerhalb der Wertschöpfungskette des „Anlagenservice und -technik“ wurde durch die optimierte Aufstellung der Betriebsbetreuung im Geb. 2728 gelegt. Zwei weitere Projekte befinden sich in der Umsetzung: zum einen der Umbau von Geb. 0114, zum anderen der Umzug der Bautechnischen Spezialgewerke in das Geb. 0123. InfraServ Knapsack investiert weiter in die Zukunft. In diesem Jahr liegt einer der Schwerpunkte in der Neugestaltung des Geb. 0114. Die ehemalige Hauptwerkstatt der InfraServ Knapsack verändert sich – Abläufe werden optimiert und die Sicherheit wird gesteigert. Dies ist eng mit der in 2013 beschlossenen strategischen Ausrichtung der Anlagentechnik verknüpft. „Wir werden den Neubau von Behältern und Apparaten nicht weiter forcieren, sondern an der Instandsetzung von Anlagen mit gehobenen Anforderungen festhalten“, so Johann Neumüller, mitverantwortlich für die Qualitäts- und SGU-Überwachung in der Anlagentechnik und Projektleiter für das Umbauprojekt. „In Zukunft wird der Schwerpunkt im Bereich der Instandhaltung liegen. Da sind wir schnell, haben durch unsere langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter das nötige Know-how, um den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Mit einer effizienten Instandhaltung tragen wir wesentlich zur Verfügbarkeit der Produktionsanlagen bei“, ergänzt er. Diese Neuausrichtung basiert auf mehreren vorangegangenen Analysen. Der Name „Pro-Fit“ steht u. a. für Produkt-Fitness. Dabei wurden alle Produkte und Dienstleistungen der Anlagentechnik auf den Prüfstand gestellt. Parallel dazu wurde eine Marktanalyse erstellt, um zu erfahren, wie sowohl die Kundenanforderungen als auch Wünsche an einen Industriedienstleister heute und in der Zukunft aussehen. „Das Ergebnis war gut. Unsere Kernprodukte sind bei den Kunden gefragt und zukunftsfähig.“ Um optimal arbeiten zu können, müssen die Abläufe in der Hauptwerkstatt verändert werden. Dazu wurde ein Flächennutzungskonzept erstellt. Die Umsetzung erfolgt bei laufendem Betrieb und wird bis Ende des Jahres 2016 dauern. In diesem Zusammenhang wird auch die Arbeitssicherheit wesentlich erhöht. So erfolgt künftig die Anlieferung von defekten Aggregaten in einer etwa 200 Quadratmeter großen Halle. Dort werden die Demontage- und Reinigungs- sowie Schadensanalysen durchgeführt, bevor die Teile in den Instandsetzungsbereich gelangen. Im Werkstattbereich des Geb. 0114 wird es mehrere Instandsetzungsbereiche geben. Die Maschinenwerkstatt wie auch die Pumpenwerkstatt werden sich flächenmäßig nahezu verdoppeln. Die Armaturen-Werkstatt wird vom Werksteil Hürth nach Knapsack verlagert, wodurch sich weitere Synergien ergeben. Im ersten Obergeschoss des Gebäudes 0114 sollen in Zukunft ausschließlich Sicherheitsventile und Armaturen instand gesetzt werden. Zusätzlich zu den Qualitätssicherungsmaßnahmen im laufenden Instandsetzungsprozess werden am Ende einer Wertschöpfungskette Endkontrollen aufgebaut. Diese sollen die finale Instandsetzungsqualität erneut erhöhen. Mehr als 40 Mitarbeiter sind im Gebäude 0114 beschäftigt. Tendenz steigend. Neumüller: „Wir bilden selbst aus und übernehmen etwa 90 Prozent aller Azubis. Auch hierdurch sind wir für die Zukunft gut gerüstet.“ Für das ganze Projekt gilt das Ziel „Null Unfälle“, hinter dem die ständige Verbesserung der Sicherheit für die Mitarbeiter steht. Die Verantwortlichen verfolgen bei dem Projekt ein ambitioniertes Ziel. Ende dieses Jahres soll die Umstrukturierung abgeschlossen sein. 14 KnapsackSpiegel 06.|07.2016

Chemiepark Knapsack Bayer AG Produktionskollegen aus USA besuchen Knapsack „Die Logistik muss stimmen, wenn Ende dieses Jahres die ersten Produkt-Container Knapsack Richtung Mobile, Alabama, verlassen“, sagt Jaqueline Metz, zuständig für die Organisation der Transporte. E nde April kamen Kollegen aus Mobile zu Besuch, um den Standort Knapsack und die Produktion des MPE (Methanphosphonigsäureester) live kennenzulernen. MPE wird schon seit vielen Jahren in Knapsack produziert. „Wenn der neue MPE-Betrieb fertiggestellt ist, soll MPE zukünftig in Tankcontainern in die USA zur Weiterverarbeitung exportiert werden“, fügt Frank Kremer aus dem Versandbetrieb hinzu. Aus diesem Grund gab es einen ersten Informationsaustausch über die geplante Transportabwick- lung in den Südwesten der USA. Auf der Agenda standen außerdem die Besichtigung der MPE-Betriebe und des Tanklagers. Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war die gemeinsame Abstimmung über die technische Ausstattung der speziell für die USA ausgerüsteten Tankcontainer, die im Rundlauf eingesetzt werden sollen. Ausklingen ließ man den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Brauhaus in der Kölner Altstadt, denn eine Kostprobe des kölschen Lebensgefühls durfte im kulturellen Austausch mit den Amerikanern nicht fehlen. „Sweet Home Alabama“ wurde für einige Tage mit Knapsack getauscht. Jaqueline Metz und Frank Kremer (2. v. l.) informierten die Besucher in Knapsack. KnapsackSpiegel 06.|07.2016 15

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