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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 06-07-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack Uwe

Chemiepark Knapsack Uwe Herfet und Simona Mertes sind neue Führungskräfte bei CABB „Immer ein Ohr an der Produktion“ Sie freuen sich auf die neuen Herausforderungen, und sie haben sich in ihren ersten Wochen schon gut eingelebt. Und sie wollen mit motivierten Mitarbeitern viel bewegen und neue Wege beschreiten. D ie beiden neuen Führungskräfte sind seit dem 1. April bei CABB im Chemiepark Knapsack tätig. Beide arbeiten im HSEQ-Bereich. Die Abkürzung steht für „Health, Safety, Environment, Quality“ - Gesundheit, Sicherheit, Umwelt und Qualität. „Mit diesen Themen befasse ich mich bereits seit Jahrzehnten“, berichtet Uwe Herfet. Der 51-Jährige hat Sicherheitstechnik studiert und war zuvor als Sicherheitsingenieur unter anderem bei den Ford-Werken, beim TÜV Rheinland und bei der Bayer AG tätig. Bei CABB ist er „Director Global HSEQ“. Sein Büro hat er in Knapsack, für Sicherheit, Qualität und Umweltschutz ist er aber auch global an anderen CABB-Standorten zuständig. Ihm ist es wichtig, „immer ein Ohr an der Produktion zu haben“. Auch Simona Mertes betont, wie bedeutsam die Nähe zur Praxis und zu den Mitarbeitern ist: „Man darf nie die Verbindung zur Basis verlieren. Da ist das Know-how.“ Die 49-Jährige war als Lebensmittel-Technologin zunächst in einer Eiscreme-Fabrik tätig. Vor 20 Jahren wechselte die Ingenieurin in die Chemiebranche. Unter anderem war sie für die Lubrizol Deutschland GmbH, Lord Germany und die Dekra AG tätig, bevor sie jetzt als HSEQ-Manager und Manager Logistics zu CABB kam. Bei CABB in Knapsack wird sie neben der Verantwortung für HSEQ in erster Linie die Leitung der Logistik, des Betriebslabors und die Vertretung für die Werk- und Betriebsleitung übernehmen. „Unsere Aufgabe ist es, Risiken einzuschätzen und zu bewerten sowie geeignete Maßnahmen zu erarbeiten, um Die Verbindung zur Basis ist ihnen wichtig: Uwe Herfet und Simona Mertes sie zu vermeiden“, berichtet Uwe Herfet. Es gelte, die Wirksamkeit von Maßnahmen stetig zu überprüfen, aus Fehlern zu lernen und die Erkenntnisse in künftige Planungen und Strukturen mit einfließen zu lassen. „Das ist ein geschlossenes System“, erklärt Herfet. Ziel sei es, kontinuierliche Verbesserungen zu erwirken, sich dabei Ziele zu setzen und sie in realistischen Schritten zu erreichen. Mit den beiden neuen Köpfen geht auch eine Umstrukturierung des HSEQ- Bereichs bei CABB einher. Herfet ist zuständig für die strategische Ausrichtung der HSEQ-Themen. Ziel ist es, Standards und eindeutige Vorgaben für Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz und Qualität festzulegen und sie an allen CABB-Standorten zu implementieren. „Auch in China und Finnland, das ist eine spannende Aufgabe“, erklärt der 51-Jährige. Wichtig ist ihm, dass dies alles nicht nur auf dem Papier geschieht, sondern auch in den Köpfen der Mitarbeiter ankommt, so Herfet. Wie er berichtet, stärken ihm der Unternehmensvorstand und auch der Investor den Rücken. Herfet: „Bei CABB hat man klar erkannt, dass nachhaltige Verbesserungen im Bereich Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz nicht nur zu besseren Produkten führen, sondern auch einen Wettbewerbsvorteil darstellen und damit auch den Wert des Unternehmens steigern.“ Ein Privatleben haben die beiden „Neuen“ natürlich auch: Uwe Herfet lebt in Haan (Kreis Mettmann), er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Fitness, Skifahren, Karate und RC-Modellbau sind seine Hobbys. Simona Mertes lebt mit ihrem Mann in Weilerswist (Kreis Euskirchen). Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit Sport und Reiten. Auch der Garten gehört zu ihren großen Leidenschaften. 8 KnapsackSpiegel 06.|07.2016

Chemiepark Knapsack Girls’ Day 2016 Schokoladenaufstrich – nicht nur für das Frühstück gut! Wasserstrahlschneidmaschine, Elektrostecker und Lippenbalsam – 32 Schülerinnen aus Schulen der Nachbarschaft waren am Girls’ Day zu Besuch bei der InfraServ Knapsack. B eim Mischen der Zutaten waren die Schülerinnen besonders bei der Sache. Löffelweise gaben sie Kokosfett, Bienenwachs und Nutella in ein Gefäß. Dieses stellten sie in die Mikrowelle und erwärmten die Masse. „Jetzt lassen wir das Ganze abkühlen“, sagte Marina Besserer. „Auf einem Teller oder in einem Schälchen? Was würdet ihr wählen?“ Die Mädchen überlegten, und eine wusste die richtige Antwort. Sie würde den Teller wählen, so die Schülerin, weil die Mischung dann schneller abkühle. Warum das so ist, erklärte Jenny Warrelmann: „Verteilt man die Mischung auf einem flachen Teller, hat sie eine größere Oberfläche. Und die kühlt schneller aus.“ Marina Besserer und Jenny Warrelmann sind Verfahrensingenieurinnen im Engineering bei InfraServ Knapsack. Für den Girls’ Day, zu dem das Unternehmen jedes Jahr Schülerinnen der Partnerschulen und anderer einlädt, hatten sich die beiden Frauen etwas Besonderes ausgedacht, um ihren jungen Besucherinnen ihren Beruf näherzubringen. Aus den Zutaten mischten die Mädchen eine wohlriechende Paste, füllten sie in kleine Plastikdosen und ließen sie im Tiefkühlfach aushärten. Und fertig war das Lippenbalsam mit Keksaroma. Die Arbeitsschritte, die bei der Herstellung des Balsams durchgeführt wurden, hielten die Mädchen anschließend auf einem sogenannten Fließbild fest. Mädchen der Partnerschulen aus Hürth (Albert-Schweitzer- Gymnasium, Friedrich-Ebert-Realschule, Gemeinschaftshauptschule Kendenich) und Brühl (Elisabeth-von-Thüringen-Realschule, Max-Ernst-Gymnasium) sowie Mädchen aus weiteren sechs Schulen (Europagymnasium in Kerpen, Gottfried-Kinkel- Realschule Erftstadt-Liblar, Gymnasium Kerpen, St. Ursula- Gymnasium Brühl, Realschule Erftstadt-Lechenich und Willy- Marina Besserer (4. v. l.) und Jenny Warrelmann (rechts daneben) führten die Mädchen zum Lippenbalsam KnapsackSpiegel 06.|07.2016 9

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