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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 08/09-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Verschärft, vereinfacht oder verschoben Novellierte Betriebssicherheitsverordnung in Kraft getreten Für Anlagenbetreiber gelten eine Vielzahl von Normen und Regelungen, darunter auch die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Z um 1. Juni 2015 wurde die Verordnung umfassend überarbeitet. Da damit weitreichende Folgen für die Unternehmen verbunden sind, unterstützt ein interdisziplinäres Team der InfraServ Knapsack die Partner im Chemiepark Knapsack bei der Umsetzung der neuen Regeln. Wem in nächster Zeit eine wiederkehrende Prüfung ins Haus steht, der hat eine Vielzahl neuer Regelungen zu beachten. Denn mit der novellierten Betriebssicherheitsverordnung hat sich einiges verändert. Die Verweise zum Explosionsschutz, wie das Ex-Dokument oder das Ex-Konzept, finden sich nun beispielsweise in der Gefahrstoffverordnung. Die Prüfungen im Explosionsschutz sind weiterhin in der BetrSichV geregelt, es haben sich jedoch Qualifikationsanforderungen verändert, einige Prüfzyklen wurden verkürzt. Verschärft hat sich zudem der primäre Explosionsschutz. „Lüftungs- und Inertisierungsanlagen sowie Gaswarneinrichtungen müssen nun jährlich geprüft werden“, erklärt Jan Heins, der bei InfraServ Knapsack die wiederkehrenden Prüfungen betreut. „Komplett neu ist die Prüfung von Druckanlagen sowie von Kälte- und Wärmepumpenanlagen.“ Auch die Mitteilungspflichten wurden konkretisiert, was es den Behörden nun leichter macht, sie zu kontrollieren. Außerdem wurde die Anzeigepflicht nun auf weitere Bereiche ausgeweitet. Doch es gibt auch Erleichterungen. So ermöglicht die BetrSichV nun beispielsweise im Bereich der Druckprüfung zerstörungsfreie Prüfungen oder die On-Stream-Inspection. Bei Aufzugsanlagen ist es ab sofort möglich, die Prüfberichte elektronisch zu archivieren. Außerdem haben sich die Zyklen für die Prüfung von Produktionsanlagen und überwachungsbedürftige Anlagen durch eine ZÜS auf sechs Jahre verlängert. Da der Gesetzgeber keine Übergangsfristen vorgesehen hat, müssen Betreiber – die in den Verordnungen nun durchgängig Arbeitgeber heißen – die Änderungen sofort umsetzen und befolgen. Für viele Unternehmen ein hoher Arbeitsaufwand neben dem eigentlichen Tagesgeschäft. Deshalb unterstützt InfraServ Knapsack seine Kunden mit vielfältigen Leistungen rund um wiederkehrende Prüfungen. „Im Rahmen der Novellierung der BetrSichV haben wir ein abteilungsübergreifendes Team gebildet, um unsere Kunden bei allen Neuerungen kompetent zu beraten“, so Heins. „Wir verfügen außerdem über speziell geschulte Fachkräfte, die solche wiederkehrenden Prüfungen rechtsicher durchführen können, darunter Sachverständige und behördlich anerkannte befähigte Personen.“ Die Fachleute koordinieren die Prüfungsaufgaben einer zugelassenen Überwachungsstelle (ZÜS), erstellen Prüfkonzepte, empfehlen geeignete Maßnahmen bei Abweichungen und verfassen die gesamte Dokumentation. Viele Unternehmensvertreter folgten der Einladung der InfraServ Knapsack zur Informationsveranstaltung. 12 KnapsackSpiegel 08.|09.2015

Chemiepark Knapsack Studieren ohne Bewerbungsstress Rhein-Erft Akademie und EUFH verabschiedeN Vertriebsingenieure in Brühl Praxisnaher Studiengang hat hohe Bedeutung für das Bildungsangebot der Rhein-Erft Akademie. Die frischgebackenen Vertriebsingenieure feiern ihren Abschluss. M ichael Maier, Geschäftsführer der Rhein-Erft Akademie, und Pablo Lopez, Leiter des Rhein-Erft Berufskollegs und verantwortlich für den Studiengang Vertriebsingenieur, gratulierten den 19 frischgebackenen Vertriebsingenieuren, die im Herbst 2011 in das duale Studium gestartet waren. Sie erhielten Anfang Juli im Rahmen einer fröhlichen Abschlussfeier auf dem Campus Brühl ihre Bachelor-Urkunden. Prof. Paffrath, Vizepräsident der Europäischen Fachhochschule (EUFH), betonte, dass gerade interdisziplinäre Studiengänge wie der Vertriebsingenieur an der Schnittstelle zwischen Technik und Management die berufliche Realität sehr gut abbildeten und bei den Unternehmen gefragt seien. Prof. Dr. Wolfgang Müller, Leiter des Studiengangs Vertriebsingenieur, bedankte sich insbesondere bei der Rhein-Erft Akademie, dem Praxis-Partner der EUFH, bei dem die Vertriebsingenieure den technischen Teil ihres Studiums absolvierten. „Sie haben den großen Vorteil, sich den Bewerbungsstress am Ende des Studiums ersparen zu können“, wandte sich Prof. Müller an die Absolventen. Die meisten „neuen“ Vertriebsingenieure sind in den Unternehmen geblieben, in denen sie schon während der Praxisphasen ihres dualen Studiums jede Menge Erfahrung sammeln konnten. Wenige haben gewechselt, aber alle sind schon jetzt in einer guten und sicheren Position. Michael Maier betonte, dass der praxisnahe Studiengang für das Bildungsangebot der Rhein-Erft Akademie eine hohe Bedeutung habe. Informationen zum Studiengang Vertriebsingenieur erhalten Sie bei Pablo Lopez, 02233-481143; pablo.lopez@rheinerft-akademie.de. KnapsackSpiegel 08.|09.2015 13

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