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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 08/09-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Editorial Inhalt Wohin

Editorial Inhalt Wohin soll die Reise gehen? Nicht gemeckert ist genug gelobt – so sagen es die Schwaben, und die können bekanntlich alles außer Hochdeutsch. Das Problem: Mit dieser Einstellung nehmen sie sich die Möglichkeit der Weiterentwicklung. Nur wer weiß, was gut ist und woran man weiter feilen sollte, kann entscheiden, in welche Richtung sich ein Projekt entwickeln muss. Genauso geht es uns mit dem KnapsackSPIEGEL. Wir haben das Mitarbeitermagazin stetig weiterentwickelt und haben noch viele Ideen, wohin die Reise gehen kann. Doch bevor wir loslegen, müssen wir mit den wichtigsten Personen dieses Projektes reden: den Lesern, also Ihnen. Was mögen Sie am KnapsackSPIEGEL – und was nicht? Was vermissen Sie? Wo und wie möchten Sie ihn lesen? Auf den Seiten 25/26 finden Sie unsere Leserumfrage, und wir bitten Sie, sich einige Minuten Zeit zu nehmen, um sie auszufüllen und einzuwerfen. Belohnt werden Sie nicht nur mit einem Magazin, das noch mehr Ihren Wünschen entspricht. Sie können auch einen 50-Euro-Gutschein gewinnen! Herzlichst Ihr Günther Geisler 04 13 06 10 23 Nachschau zur ACHEMA 4 Konzernweite Roadshow von Clariant startet in Knapsack 5 Bayer CropScience hat jetzt einen Site Reliability Engineer 6 Rhein-Erft Akademie punktet bei Fortbildungskursen 7 Abwasser-Gesellschaft investiert in Knapsack 8 Clariant bezieht neues Bürogebäude 9 InfraServ Knapsack sorgt für trockenen Rheinufertunnel 10 Holger Mengel erhält Auszeichnung 11 InfraServ Knapsack informiert über neue Betriebssicherheitsverordnung 12 Kfz-Werkstatt ist mal wieder TÜV-geprüft 14 In drei Wochen zur „Kauffrau International“ 15 Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack 18/19 Castingshow „POPSTARS 2015“ im Feierabendhaus 23 Leserumfrage 25/26 Und manches mehr … Titelbild: Jürgen Brück als „Spediteur“ auf dem Nationalfahrzeug, einem Tuk-Tuk. 2 KnapsackSpiegel 08.|09.2015

Chemiepark Knapsack CABB goes China Eine Langnase im Reich der Mitte China hat sich zum wichtigsten Handelspartner Deutschlands in Asien entwickelt. Kein Wunder, dass auch die Chemiebranche dort investiert. Jürgen Brück ist zurzeit regelmäßig für CABB vor Ort und hat bleibende Eindrücke von Land und Leuten gewonnen. D er Betriebsmeister betreut den Bau einer Anlage für Monochloressigsäure nahe Jining in der Provinz Shandong. Es ist für CABB, das eine Dependance in Schanghai betreibt, die erste Anlage in China. Sie entsteht im Rahmen eines Joint Ventures mit einem chinesischen Geschäftspartner. Brück wurde für das Projekt freigestellt und ist seit Anfang 2014 immer wieder für einige Wochen in Jining. Die Baustelle befindet sich direkt am Rande eines Chemieparks. „Von dort wird auch ein Teil der Rohstoffe für die Produktion bezogen“, erklärt Brück. Die Chinesen seien technisch erstaunlich gut aufgestellt, die künftigen Mitarbeiter der Anlage qualifiziert und im Umgang mit Prozessleitsystemen geübt. Brück bringt ihnen bei, worauf es beim Bau und Betrieb der Anlage ankommt, die einmal 25.000 Tonnen Monochloressigsäure im Jahr produzieren soll. In diesem Sommer kommen die Chinesen auch zum Training in den Chemiepark Knapsack. Gearbeitet wird wie in Deutschland im Acht-Stunden-Schichtbetrieb. „Auch der Arbeitsschutz wird inzwischen großgeschrieben“, hat Brück beeindruckt festgestellt. So überwache ein Ingenieur die Höhensicherung auf der Baustelle. Halte sich jemand nicht an die Vorschriften, werde ermahnt und auch mal mit Entlassung gedroht. Brück musste zu Beginn ein Sicherheitstraining absolvieren. Die Verständigung funktioniert auf Englisch oder mithilfe einer Übersetzerin, denn die Landessprache ist enorm Im Land der Mitte steht auch das gemeinsame Essen dort – eine der Besonderheiten für Jürgen Brück (3. v. r.). schwierig. Um sich auf die kulturellen Unterschiede vorzubereiten, wurde der CABB-Mitarbeiter am Carl-Duisberg- Centrum geschult – auch in Sachen Tischkultur. Gewöhnungsbedürftig war für Brück nicht nur, dass man gemeinsam aus einem großen Topf isst, sondern auch die Speisen selbst: Hühnerfüße, knackige Käfer oder Scheiben von der Schweinsnase. Da der Gastgeber für alle bestellt, sollte man höflicherweise probieren. „Ich halte mich meistens ans Gemüse“, sagt Brück augenzwinkernd. Amüsant seien die Gepflogenheiten bei Tisch: „Es gehört sich nicht, sich die Nase zu putzen. Da bekommt man bei scharfen Gerichten natürlich ein Problem.“ Dagegen gehöre äußerst geräuschvolles Essen zum guten Ton. Ein starker Kontrast zu Deutschland sei auch der Straßenverkehr. „Es ist so unorganisiert, da könnten wir gar nicht selbst fahren.“ Oft werde einfach die Gegenspur genutzt, lautes Hupen, viele E-Bikes und „Tuk-Tuks“, die typischen Autorikschas, prägten den Verkehr. In der Freizeit steht gemeinsamer Sport hoch im Kurs. „Viele Leute haben keinen Garten oder Balkon, treffen sich deshalb im Park“, erläutert Brück. Karaoke-Bars seien ebenfalls beliebt. Grundsätzlich seien die Chinesen sehr freundliche, hilfsbereite und disziplinierte Menschen. Auffällig sei eine deutliche Öffnung zum Westen in den vergangenen zwei Jahren. In den Einkaufszentren gebe es zunehmend westliche Kleidung, im Supermarkt sogar Milch aus der Eifel. Im August wird die Anlage für Monochloressigsäure angefahren, jedoch wird Brück auch danach noch einige Male nach China reisen. Schon jetzt resümiert er: „Ich habe viele bleibende Eindrücke gesammelt.“ KnapsackSpiegel 08.|09.2015 3

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