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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 08/09-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Investitionen der Abwasser-Gesellschaft Knapsack Staubecken in Knapsack werden neu beschichtet Anlagenertüchtigung und Anlagenerhalt sind wichtige Themen aller Unternehmen im Chemiepark Knapsack. Auch die Abwasser-Gesellschaft bleibt davon nicht verschont. I m Chemiepark werden derzeit zwei von drei Staubecken in der Zentralen Abwasseraufbereitungsanlage (ZABA) im Chemieparkteil Knapsack erneuert. Seit Februar laufen die Arbeiten. Verantwortlich sind als Betreiber der Anlage die Ver- und Entsorgungsbetriebe (VuE) der InfraServ Knapsack, die die Arbeiten von einer zertifizierten Firma ausführen lassen. Schließlich müssen die Anforderungen des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) erfüllt werden. In der ZABA in Knapsack, unterhalb der Hauptverwaltung, sind drei Staubecken: Das erste hat ein Fassungsvermögen von etwa 10.000 Kubikmeter. Becken zwei und drei können etwa je 2000 Kubikmeter aufnehmen. Erneuert werden die beiden „kleineren“ Becken. Christoph Schneiders Eines der sanierten Auffangbecken in der Zentralen Abwasseraufbereitungsanlage kurz vor der Fertigstellung. Christoph Schneiders, Leiter für Anlagen in der VuE: „Normalerweise sind die Becken leer. Bei Starkregen wird das Wasser dort gesammelt. Sie dienen aber auch dafür, bei Betriebsstörungen Wasser auffangen zu können, um es später gezielt behandeln zu können.“ Daher seien auch besondere Beschichtungen an den Betonbecken notwendig, um den Beton zu schützen. Diese Schutzschicht wird derzeit erneuert. Dazu muss der Beton zunächst aufgearbeitet und neu verspachtelt werden, bevor der erste Voranstrich aufgetragen wird. Anschließend folgt eine zweilagige polymerhaltige Spezialbeschichtung, die aufgerollt wird. Das geht allerdings nur bei Temperaturen im Plusbereich. Bodenfrost oder eine zu niedrige Lufttemperatur würden die Arbeiten verzögern. Außerdem darf nicht mehr als 24 Stunden Zeit zwischen dem ersten und zweiten Anstrich liegen. Abschließend werden die etwa 100 m Fugen je Becken neu abgedichtet. Schneiders: „Das Wetter hat mitgespielt, sodass die Arbeiten bislang ohne größere Pausen fortlaufen konnten. Die Beschichtung hat eine hohe chemische Beständigkeit, insbesondere gegen Säuren.“ „Becken drei ist bereits fertig, derzeit laufen die Arbeiten an Becken zwei. Wenn alles weiter so gut läuft, werden wir im August fertig sein“, so Schneiders. Bis zu acht Arbeiter sind täglich an der Baustelle im Einsatz. Sind die Arbeiten abgeschlossen, werden die Becken vom TÜV geprüft. Anschließend folgt eine erneute Abnahme im Fünf-Jahres- Rhythmus. 8 KnapsackSpiegel 08.|09.2015

Chemiepark Knapsack Neue Büros für Clariant Mit eingespieltem Team für mehr Kundenzufriedenheit Durch professionell abgestimmte Zusammenarbeit innerhalb der InfraServ Knapsack wird den Kunden, nicht nur am Standort, Bauplanung und –ausführung aus einem Guss geboten. D abei plant und baut InfraServ Knapsack längst nicht nur Anlagen. Für den reibungslosen Ablauf eines Betriebes sollte auch die Arbeit am Schreibtisch so komfortabel wie möglich sein. Bei der Clariant im Chemiepark Knapsack musste vor einiger Zeit ein „in die Jahre gekommenes“ Bürogebäude aufgegeben werden. Neue, moderne Büros sollten zentral auf dem Betriebsgelände in Hürth entstehen, wo der weltweit führende Produzent von Spezialchemikalien vor allem halogenfreie Flammschutzmittel, aber auch Landebahnenteiser herstellt. Schon in der Vergangenheit haben Clariant und InfraServ Knapsack mehrfach erfolgreich zusammengearbeitet. Auch jetzt setzten die Schweizer auf den Standortbetreiber als verlässlichen Partner. Der Grund liegt für Johannes Rehberg, als Senior Sales Manager für die kaufmännische Abwicklung zuständig, vor allem in der großen Flexibilität und der Kommunikationsstärke des Dienstleisters. „Das ist ein Mehrwert für den Kunden, so können wir ihn entlasten.“ Ein weiterer großer Vorteil seien natürlich die kurzen Wege am Standort, und nicht zuletzt das professionelle Zusammenspiel innerhalb der Infra- Serv Knapsack. Zum Startschuss des Gesamtprojektes im Februar 2013 beauftragte die Clariant das InfraServ-Knapsack-Engineering, Team Bauplanung, mit der Erstellung einer Variantenstudie zur Neuerrichtung von Büroräumen für die Betriebsleitung. Hierbei wurden sowohl Umbaumaßnahmen in bestehenden Gebäuden als auch Neubaumaßnahmen untersucht. Nach Durchführung der Variantenstudie entschloss sich der Bauherr zu der Errichtung eines Bürogebäudes in Massivbauweise. In einem weiteren Schritt erhielt die Bauplanung den Auftrag zur Erstellung der Genehmigungsplanung und der Unterlagen für eine schlüsselfertige Anfrage. Im Vergabeprozess konnte die InfraServ Knapsack den Bieterwettbewerb gewinnen und erhielt somit den Zuschlag für die schlüsselfertige Errichtung des Gebäudes. Im Engineering sowie im Anlagenservice arbeiten Bauplanung und –ausführung von Anfang bis Ende Hand in Hand. Der verantwortliche Bauplaner und Projektleiter Bernd Metzsch sowie der Bauleiter Georg Klinkhammer, der für die Errichtung des Bürogebäudes die verschiedenen Gewerke koordinierte und überwachte, sind seit vielen Jahren ein eingespieltes Team. Die Entstehung des neuen Bürogebäudes für Clariant lag somit vom ersten Entwurf über die Begleitung der Ausschreibung und die Koordinierung der Bauarbeiten bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe in der Hand von InfraServ Knapsack. Das eingeschossige, moderne Gebäude mit einer Grundfläche von 288 Quadratmetern bietet nicht nur Platz für die Arbeit am Schreibtisch, sondern beinhaltet auch ein Archiv, eine Küchenzeile sowie Sanitärräume. Nach rund neun Monaten Bauzeit konnten die Schlüssel Anfang Mai übergeben werden. Bernhard Cyprian, Projektleiter für Clariant, zeigte sich sehr zufrieden: „Uns war ein verlässlicher und kompetenter Partner sehr wichtig, und die kurzen Entscheidungswege auf beiden Seiten haben die termingerechte Fertigstellung des Projektes ganz bestimmt maßgeblich beeinflusst.“ Der nächste „Bauauftrag“ von Clariant für InfraServ Knapsack, der Bau einer Messwarte, befindet sich schon in der Ausführung. Georg Klinkhammer, Bernd Metzsch, Bernhard Cyprian, Johannes Rehberg (v. l. n. r.) KnapsackSpiegel 08.|09.2015 9

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