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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 08/09-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Schulung bei InfraServ Knapsack Gefahrgut rundum sicher verpackt Um Unfälle mit Gefahrstoffen auf Straße, Schiene oder Seeweg zu vermeiden, sind regelmäßige Schulungen unerlässlich. InfraServ Knapsack bietet sie für die Standortbetriebe und auch für externe Firmen an. D amit im Chemiepark Knapsack hergestellte Produkte sicher transportiert werden können, ist es wichtig, dass sie vorschriftsmäßig klassifiziert und verpackt sind. Die Vorschriften werden immer wieder überarbeitet. „Oft sind das Kleinigkeiten, wie zum Beispiel eine Veränderung der Schriftgröße“, weiß Joachim Baumann, Gefahrgutbeauftragter bei InfraServ Knapsack. Das Thema ist komplex, daher sind regelmäßige Schulungen nötig, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Solche Schulungen bietet InfraServ Knapsack zweimal im Jahr für alle Standortunternehmen im Chemiepark an, denn diese sind verpflichtet, die „beauftragten Personen“ regelmäßig zu schulen. Diese wiederum unterweisen die Mitarbeiter. Auch externe Firmen können sich zu den Terminen anmelden. Zuletzt fand eine solche Schulung im April statt, zum zweiten Mal organisiert von Joachim Baumann als Nachfolger von Manfred Wiedenau. Die Bandbreite umfasste die Vorschriften für alle im Chemiepark relevanten Gefahrgut-Klassen. „Da kommt im Grunde alles vor außer Sprengstoff und radioaktiven Stoffen“, erklärte Baumann. Alle Transportmöglichkeiten seien vertreten, von Tankzügen über Container, Fässer, Kartons oder Säcke bis hin zum Tankschiff. Wie wird überhaupt die richtige Verpackung ausgewählt? Darf ein bestimmtes Gefahrgut in Fässern transportiert werden oder nicht? Das ist wichtig zu wissen, um von vorneherein Unfälle zu vermeiden. Auf den neuesten Stand in Sachen Gefahrgut brachte Irena Mayer (5. v. r. im hellen Oberteil) nicht nur Joachim Baumann, rechts daneben An den drei Schulungstagen wurden abschnittweise die Regelungen für den internationalen Gefahrguttransport behandelt, zunächst für den Lufttransport (IATA-DGR), dann für den Transport auf Straße (ADR), Schiene (RID) und dem Seeweg (IMDG-Code) bzw. im Binnenschiffverkehr (ADN). Beide Schulungsteile wurden von einer externen Kraft abgehalten, Irena Meyer von Chem- Safe Consultants, die auch direkt vor Ort die anschließenden Prüfungen abnahm. Denn beispielsweise Gefahrgut für den Lufttransport darf nur verpacken, wer die Prüfung des Luftfahrtbundesamtes (LBA) bestanden hat. Die zugehörige Dokumentation ist nur erlaubt, wenn man die zusätzliche Prüfung des LBA für das vorschriftsmäßige Versenden bestanden hat. Fragerunden durften an den Schulungstagen nicht fehlen. „Die Teilnahme ist auch für mich immer wieder interessant“, erläuterte Baumann. Denn Meyer wisse bereits, mit welchen Änderungen in naher Zukunft zu rechnen sei. Im kommenden Jahr ändert sich etwa einiges bei Verpackung und Transport von Lithiumbatterien. Baumann: „Es ist wichtig, solche Informationen frühzeitig weiterzugeben, damit sich die Betriebe darauf einstellen können.“ Sowohl die Schulungen als auch die Dokumentation des Gefahrguttransportes sind ein Service der InfraServ Knapsack für die Standortunternehmen. Seit 2014 gehört auch eine Schulung für die Betriebsleiter dazu, die im kommenden Herbst zum zweiten Mal stattfindet. 14 KnapsackSpiegel 08.|09.2016

Chemiepark Knapsack Fahrzeugflotte von InfraServ Knapsack Neues System für die Führerscheinkontrolle Mithilfe von Chip und Lesegeräten vereinfacht InfraServ Knapsack das Kontrollverfahren für die Fahrer der InfraServ-Fahrzeuge erheblich. W er als Mitarbeiter von InfraServ Knapsack ein Firmenfahrzeug nutzt, muss regelmäßig den Führerschein kontrollieren lassen. Bisher funktioniert das händisch: Fahrer mit Dienstfahrzeugen klopfen regelmäßig bei der Personalabteilung an, für die Kontrolle der Fahrer der Montagefahrzeugen sind die jeweiligen Teamleiter zuständig. Jetzt wird dieser Prozess vereinfacht und der Aufwand erheblich reduziert. Künftig ermöglicht es ein Siegel mit einem RFID-Chip (RFID = radio-frequency identification, „Identifizierung durch elektromagnetische Wellen“), das auf dem Führerschein aufgebracht wird, diesen an einem Lesegerät zu aktivieren. „Die Geräte werden in den Betriebsrestaurants in Knapsack und Hürth installiert. Auch sind alle Shell-Tankstellen nutzbar“, erklärt Karsten Meyer-Plate, Logistik der Infra- Wichtige Mitteilung der werksärztlichen Abteilung: Am 27.09., 05.10. und 11.10.2016 werden wieder Hautscreening-Termine in der werksärztlichen Abteilung von 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr angeboten. Die Krankenkassen übernehmen nur dann, wenn innerhalb der letzten beiden Jahre kein Hautscreening durchgeführt wurde. Mitglieder der DAK Gesundheit benötigen lediglich ihre Krankenversichertenkarte. Alle anderen müssen vor Ort einen Beitrag von 22 Euro leisten, der in der Regel von den Krankenkassen erstattet wird. Nähere Infos und Terminabsprache unter 02233 48-2223, Büro Gesundheit. Das Lesegerät für den Führerschein mit dem Siegel Serv Knapsack, der als Fuhrparkverantwortlicher zuständig für die Führerscheinkontrolle ist. Bevor die Mitarbeiter aber das neue System nutzen können, ist es erforderlich, den Führerschein einmalig einlesen zu lassen. Dabei werden die wichtigsten Daten sowie Mailadresse und Mobilnummer für die Benachrichtigung gespeichert. Der Datenschutz wurde von einem externen Datenschutzbeauftragten geprüft und für gut befunden. Zudem wird bei dem Termin, der gleichzeitig als erste Kontrolle dient, das Siegel auf den Führerschein aufgebracht. Es kann nicht wieder entfernt werden, ohne den Chip zu zerstören. Übrigens müssen sich Nutzer der ISK-Flotte im Fall einer Verkehrskontrolle keine Sorgen machen: „Das Aufbringen des Siegels ist natürlich erlaubt“, betont Rainer Schillinger, Leiter Logistik. Nach der ersten Kontrolle werden die Führerscheine mindestens zweimal jährlich geprüft. Die Fahrer werden rechtzeitig per SMS oder E-Mail benachrichtigt und haben dann zwei Wochen Zeit, ihren Führerschein an einem der Lesegeräte zu aktivieren, bevor sie erneut aufgefordert werden. Wichtig ist aber, dies erst nach der Aufforderung zu machen, vorher funktioniert es nicht! Rückfragen bitte an Karsten Meyer-Plate, 6650 oder: karsten.meyer-plate@infraserv-knapsack.de KnapsackSpiegel 08.|09.2016 15

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