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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 10/11-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Botschaft voraus: Die Ergebnisse sind „sehr erfreulich“, der Trend für die zweite Jahreshälfte macht einen Mitarbeiterbonus wahrscheinlich. Dann spricht Schick über die Sicherheit im Unternehmen, ein Thema, das bei der CABB GmbH großgeschrieben wird. Auch hier gibt es Erfreuliches zu berichten. Alle Vorfälle der ersten Jahreshälfte zogen Verbesserungen nach sich. Schick lobt außerdem die transparente Berichterstattung bei Unfällen und Ereignissen. Im Anschluss referiert er, dass die Ergebnisse der CABB GmbH bis Juli 2015 sowohl über Plan liegen als auch über denen des Vorjahres. Begründen lässt sich dieser Erfolg mit den stark verbesserten Natronlaugenpreisen sowie der guten Entwicklung bei Derivaten und Coproducts. Auch die Einsparungen bei den Betriebskosten wirken sich positiv auf die Zahlen aus. Zum Ende seiner Ausführungen zeigt der Werksleiter Bilder vom Bau der neuen Produktionsanlage in China. Dann wendet sich Peter Vanacker an das Plenum. Im Frühjahr 2015 trat er die Nachfolge von Dr. Martin Wienkenhöver als CEO bei der CABB GmbH an. Er spricht von der sehr guten Marktposition und Technologie der CABB, den Herausforderungen der Zukunft und auch vom Willen des Managements sowie des Gesellschafters zu investieren, um das Unternehmen weiter nach vorne zu bringen. An die Wand projiziert erscheint die CABB GROUP STRATEGIE und damit kommt Vanacker zum Kern seiner Ausführungen. Im Mittelpunkt der Strategie stehen Leistungskultur, Unternehmenswerte und die Mitarbeiterentwicklung. Dahinter verbirgt sich der Gedanke, dass ein gutes Team einen Wettbewerbsvorteil besitzt und einen Platz unter den Ersten am Markt erreichen kann. Das ist das Bestreben von Peter Vanacker, der mit Unterstützung des Gesellschafters und gemeinsam mit dem Management, dem Betriebsrat und allen Mitarbeitern eine Unternehmenskultur des Miteinanders etablieren möchte. Zur Umsetzung hat er Markus Gaedertz von der Firma E größer V mit ins Boot geholt. Er und seine Kollegen werden zunächst an allen europäischen Standorten mit jeweils 20 Mitarbeitern Gespräche führen, selbstverständlich vertraulich. Bestandsaufnahme ist der erste Schritt: Wie steht’s mit Führungsstil, Wertschätzung, Vertrauensverhältnis, Grundzufriedenheit usw.? Im Ergebnis soll so ein Bild der CABB GmbH entstehen, das Ausgangspunkt für weitere Überlegungen sein wird. Von den vermeintlich schlichten Fragen „Was ist CABB?“ und „Was verbindet die Standorte?“ hin zu einer Unternehmenskultur, zu einem „Wir-sind-CABB-Gefühl“. Nach Gaedertz’ Ausführungen bleibt noch Raum für Fragen, was auch rege genutzt wird. Ein Schlusswort von Jürgen Paschke und dann verlassen die Teilnehmer den Blauen Salon – um die Chance reicher, durch Mitwirkung am Projekt Unternehmenskultur direkten Einfluss auf die Entwicklung ihres Unternehmens und ihres Arbeitsplatzes zu nehmen. Die Personen auf dem Foto (von links nach rechts): Peter Vanacker (CEO), Markus Gaedertz (E > V), Dr. Christoph Kring (Betriebsrat), Frank Schiefer (Betriebsrat), Horst Vieren (stv. Betriebsratsvorsitzender), Jürgen Paschke (Betriebsratsvorsitzender), Dr. Wolfgang Schick (Werksleiter), Bernd Birkenbusch (Betriebsrat). 12 KnapsackSpiegel 10.|11.2015

Chemiepark Knapsack Frühzeitige Aufklärung verhindert – hoffentlich – Schlimmes Bremsweg, Reaktion und Aufprall Mehr als 90 Auszubildende aus dem Chemiepark Knapsack erlebten ein Verkehrssicherheitstraining der besonderen Art an der Rhein-Erft Akademie. W as die Auszubildenden über den Konsum von Alkohol erfuhren, schien ihnen so gar nicht zu schmecken. Ob sie 0,33 Liter Bier, 0,1 Liter Wein oder Sekt oder auch 4 Zentiliter Wodka trinken – das Ergebnis, nämlich die Alkoholkonzentration im Blut, würde immer dasselbe sein, erklärte Yvonne Michel von der Suchthilfe Aachen. Auch dass der Körper pro Stunde nur maximal 0,1 Promille Alkohol im Blut abbauen kann, überraschte einige. „Kann ich nicht schneller Alkohol abbauen, wenn ich Sport mache?“, fragte ein Teilnehmer des Workshops, der für Auszubildende im Chemiepark Knapsack stattfand. Bereits im vergangenen Jahr hatten die jungen Leute, als sie noch im ersten Lehrjahr waren, den „Crash Kurs NRW“ mitgemacht, eine Kampagne der Landespolizei. Jetzt, wo sie sich im zweiten Lehrjahr befinden, erlebten sie ein Verkehrssicherheitstraining in der Rhein-Erft-Akademie, bei dem Yvonne Michel sie unter anderem über die Gefahren von Alkohol aufklärte. Auch Vertreter der DAK waren mit von der Partie. Sie stellten einen Parcours, auf dem die jungen Leute, ausgestattet mit sogenannten Rauschbrillen, versuchen sollten, einen vorgegebenen Kurs zu meistern oder auch bestimmte Geldmünzen vom Boden aufzuheben. Unter dem Motto „Bunt statt blau“ läuft der DAK-Plakatwettbewerb, an dem sich junge Menschen in ganz Deutschland beteiligen können. Sie kreieren bunte Werke rund um das Thema Sucht und Alkohol, und diese wurden in einer Ausstellung den Auszubildenden an der Rhein-Erft-Akademie präsentiert. „Alkohol ist keine Lösung, sondern ein Destillat“, war einer der Sprüche, die die Jugendlichen auf einer Stellwand festgehalten hatten. Die Verkehrswacht Dortmund stellte bei dem Verkehrssicherheitstraining einen Aufprallsimulator. Wer darauf Platz nahm, konnte am eigenen Leib erfahren, wie sich ein Aufprall anfühlt, wenn man mit dem Auto mit nur zehn Stundenkilometern gegen eine Wand stößt. Die Reaktion wurde mit einem speziellen Programm auf einem Laptop getestet. „Ich wusste nicht, wie lang der Bremsweg tatsächlich ist, selbst wenn ich relativ langsam fahre“, wunderte sich Sebastian Davepon. Der 17-jährige Auszubildende zum Mechatroniker, der wie alle anderen Auszubildenden von der InfraServ Knapsack dafür freigestellt wurde, hat bereits seinen Führerschein in der Tasche, „aber vieles habe ich nur in der Theorie gelernt“, sagte er. „Es ist eine gute Erfahrung, Bremsweg und Aufprall in einem Simulator hautnah erläutert zu bekommen.“ Vieles von den Dingen, die die Auszubildenden beim Verkehrssicherheitstraining vermittelt bekamen, wusste Mechatroniker-Auszubildende Celine Jeub bereits. „Aber es ist gut, immer wieder auf die Gefahren hingewiesen zu werden“, sagte sie. „Ab jetzt fahre ich sicher wieder etwas langsamer.“ Insgesamt beteiligten sich mehr als 90 Auszubildende des Chemieparks Knapsack an dem Verkehrssicherheitstraining. Nikolas Coltro von Vinnolit (r.) und Lukas Segschneider von der InfraServ Knapsack besprechen mit Yvonne Michel den Parcour KnapsackSpiegel 10.|11.2015 13

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