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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 10/11-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack ICL

Chemiepark Knapsack ICL Performance Products Investition in die Zukunftsfähigkeit des Standortes In Anwesenheit zahlreicher Gäste wurde die neue Entladestation eingeweiht, die gewährleistet, dass ICL in Hürth stets genug Rohmaterial zur Verfügung steht. U m die Versorgung der Phosphorpentasulfid-Anlage mit Rohstoffen zu sichern, hat ICL in diesem Jahr im Chemieparkteil Hürth eine Entladestation installieren lassen. Dazu gehören ein Tank mit einem Fassungsvermögen von 60 Kubikmetern, der als Vorratsbehälter dient, sowie eine Bahnentladestelle. Nachdem die Station Anfang Juli in Betrieb genommen wurde, konnte am 1. September ihre offizielle Einweihung mit am Projekt beteiligten Mitarbeitern und mit den Geschäfts- und Werkleitern zahlreicher Standortunternehmen des Chemieparks Knapsack gefeiert werden. Als besondere Gäste begrüßte Herbert Neumann, ICL-Werkleiter, Meir Mergi, ICL Performance Products Global Operations, sowie Dr. Reiner Exner, Performance Products Operations Europe & Asia Pacific. Neumann dankte beiden für die Ermöglichung und Unterstützung des Projektes. Er hob besonders die Beteiligung der Betreibergesellschaft des Chemieparks und die Mitarbeiter des Eisenbahnbetriebes hervor, die für ein reibungsloses Genehmigungsverfahren und den passenden Anschluss ans Gleis der Werkseisenbahn sorgten. Kollegen aus den Gewerken der InfraServ Knapsack, wie etwa Elektriker und Mitarbeiter des Eisenbahnbetriebes, trugen mit Der Regen versammelte sie unter dem schützenden Dach. Die Gäste der Einweihungsfeier für die neue Entladestation ihrer Fachkenntnis zur erfolgreichen Umsetzung des Projektes bei. ICL hat 2,2 Millionen Euro in die Entladestation investiert, die, wie Neumann und Exner erläuterten, die Zukunftsfähigkeit durch die sichere Verfügbarkeit des Basisrohstoffs gewährleistet, der mittlerweile aus den USA und Asien kommt. Die Kapazitätserhöhung durch die Investition gleiche mögliche Lieferverzögerungen aus. Der Mutterkonzern ICL, so Exner, wachse zunehmend und mache den größten Umsatz mit Kalium und Phosphor. Mit den Produkten sollen die Grundbedürfnisse der Weltbevölkerung in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittel und spezielle chemische Werkstoffe (Engineered Materials) erfüllt werden. Rohstoffe gewinnt ICL etwa in Israel, Spanien und England, aber auch in Afrika. Kürzlich wurden Anteile an einem Phosphor-Hersteller in Brasilien übernommen. Grundsätzlich habe Phosphorpentasulfid, das etwa zur Herstellung von Schmierstoffen und Pflanzenschutzmitteln genutzt wird, ein „gutes globales Standing“, betonte Exner. Über aktuelle Projekte von ICL tauschten sich Gastgeber und Gäste schließlich in geselliger Runde bei Currywurst und kühlen Getränken aus. 4 KnapsackSpiegel 10.|11.2015

Chemiepark Knapsack Ganzheitlicher Messeauftritt als weitere Chance des Rekrutierens von neuen Mitarbeitern „Möchten Sie mit uns an der Zukunft arbeiten?“ Der Slogan auf einem der Plakate am Stand der InfraServ Knapsack während der Fachmesse ACHEMA war Programm. Erstmals ging man mit einem ganzheitlichen Messeauftritt an den Start, der die Grenze zwischen Fach- und Recruiting-Messe aufhob, und wurde mit einem tollen Erfolg belohnt. I m Vorfeld der Internationalen Leitmesse der Prozessindustrie arbeiteten Mitarbeiter der Geschäftssegmente Engineering, Marketing und Personal eng zusammen. In das Messekonzept „Fit für die Zukunft“, das an erster Stelle auf die Präsentation der InfraServ Knapsack als Dienstleister abzielt, integrierte man die Darstellung des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber. „Employer Branding nennt man im Fachjargon den gezielt gestalteten Aufbau einer Arbeitgebermarke, die das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber positioniert“, erklärt Personalreferentin Stefanie Münchmeier. „Die ACHEMA bot dafür eine gute Plattform. Dort konnten wir Synergieeffekte nutzen.“ Heute ist Stefanie Münchmeier mehr als zufrieden mit dem Ergebnis dieses „ganzheitlichen“ Auftritts des Unternehmens: 27 Bewerbungen von qualifizierten Arbeitskräften, dazu viele Gespräche, die den Bekanntheitsgrad der InfraServ Knapsack über die regionalen Grenzen hinaus als attraktiven Arbeitgeber weiter erhöhen. „Als technischer Dienstleister sind wir auf hochqualifizierte Mitarbeiter angewiesen“, betont Bianka Bach, die die Personalabteilung am Stand vertrat. Messebesuchern, sprich berufserfahrenen Ingenieuren, fiel dort ohne Frage als Erstes der DeLorean ins Auge. Manch einer kannte das Gefährt noch aus dem Kinofilm „Zurück in die Zukunft“. Auch das Focus- Siegel „Top nationaler Arbeitgeber 2015“, mit einer Platzierung der InfraServ Knapsack unter den ersten fünf der mittelständischen Unternehmen, war für Interessierte sicher ein Grund, länger am Stand zu verweilen, sich Plakate und ausgelegtes Material anzuschauen oder sogar das Gespräch zu suchen. Stellenanzeigen als Handouts, iPads, mit denen man sich die konkreten Angebote gleich auf den heimischen Rechner schicken konnte, und die Möglichkeit zum Dialog sorgten für einen erfolgreichen und – mottogetreu – zukunftsweisenden Messeauftritt. KnapsackSpiegel 10.|11.2015 5

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