Aufrufe
vor 4 Jahren

KnapsackSPIEGEL Ausgabe 10/11-2016

  • Text
  • Clariant
  • Cropscience
  • Akademie
  • Sicherheitsfachkraft
  • Einsatzleitung
  • Day
  • Enterprise
  • Waste
  • Aromastoffproduktion
  • Lokalzeit
  • Technik
  • Knapsack
  • Chemiepark
  • Infraserv
  • Mitarbeiter
  • Knapsackspiegel
  • Akademie
  • Unternehmen
  • Sicherheit
  • Bayer
Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack den

Chemiepark Knapsack den Kollegen, die euch in den nächsten Jahren begleiten werden.“ Azubis der älteren Jahrgänge werden eine Art Patenschaft übernehmen, um den Neuzugängen den Einstieg in die „Clariant- Familie“ zu erleichtern. Das Unternehmen als Familie, eine Idee, die auch Dr. Martin Sicken gefällt, denn gewünscht ist eine Identifikation mit Clariant, die über das bloße Arbeitsverhältnis hinausgeht, eben ein „Wirgefühl“. Dieser Gedanke findet auch darin seinen Ausdruck, dass unter den vier Männern zwei Söhne von Mitarbeitern (Sami Abu Quta und Simon Schmitz) eingestellt wurden. „Stimmt die Qualifikation, freuen wir uns immer, Mitarbeiterkinder auszubilden“, erklärte der Betriebsratsvorsitzende. Dann gab Dr. Martin Sicken, Leiter technisches Marketing und Entwicklung in der Geschäftslinie Flammschutzmittel, einen Überblick über das weltweit führende Spezialchemie-Unternehmen Clariant und die Clariant Plastics & Coatings (Deutschland) GmbH im Besonderen. Er sprach von der Bedeutung dieses Firmenzweigs, der über 40 % des Umsatzes des Gesamtunternehmens erwirtschaftet, und von der Geschäftslinie Flammschutzmittel, für die der Standort Knapsack steht. Anschaulich beschrieb er die Verwendung von Flammschutzmitteln, die Clariant liefert, etwa für die Inneneinrichtung von Flugzeugen oder auch für das iPhone. Sicken lachte: „Für alle Unternehmen, die Wert auf nachhaltige, umweltverträgliche Produkte legen, sind wir die Richtigen! Wir produzieren die Flammschutzmittel und sie gehen hinaus in alle Welt, kommen dann irgendwann aber in unsere Taschen zurück.“ Schließlich stellte Reiner Wirsbitzki kurz den siebenköpfigen Betriebsrat vor, lieferte einige allgemeine Informationen zur Ausbildung und nannte die Leiter der einzelnen Betriebe und die jeweiligen Ausbildungsleiter. Für die beiden zukünftigen Chemikanten, den Industriemechaniker und den Elektroniker für Automatisierungstechnik standen außerdem „Schatzkisten“ bereit. Ihr Inhalt: ein Tagesticket für die kooperierenden Fitnessstudios, ein Hinweis auf das Ideenmanagement bei Clariant, bei dem Verbesserungsvorschläge prämiert werden, und die Schatzkarte, auf der der Weg vom Ausbildungsbeginn über die Azubifahrt bis zum Ende der Probezeit verzeichnet ist. Ab sechs Monate nach Ausbildungsbeginn kann der Antrag gestellt werden auf tarifliche Altersvorsorge, ein wahrer Schatz für alle Kolleginnen und Kollegen. Bevor es weiterging zur Begrüßung in die RHEIN-ERFT AKADEMIE, gab es Gelegenheit, sich bei Fingerfood zu stärken und das ein oder andere Gespräch zu suchen. Wir wünschen frohes Schaffen und eine erfreuliche Ausbildungszeit oder wie Dr. Sicken formulierte: „Wir beglückwünschen Sie zum Ausbildungsbeginn und wir beglückwünschen auch uns, weil wir Sie gewinnen konnten!“ Sie sind die Neuen bei Clariant: vorne rechts (und dort von links nach rechts): Simon Schmitz, Nico Berkle, Sami Abu Quta und Jan Ohrem. 10 KnapsackSpiegel 10.|11.2016

Chemiepark Knapsack Für den Fall, den niemand möchte … Zentrale Einsatzleitung in der Akademie Spielerisch und dennoch ernsthaft probten die Mitglieder der Zentralen Einsatzleitung den Ernstfall unter sachkundiger Anleitung. W enn die Mitglieder der Zentralen Einsatzleitung des Chemieparks Knapsack einen Turm aus Legosteinen bauen, sich dabei gegenseitig Anweisungen und Tipps geben, wenn sie Telefonate führen und sich Notizen machen, um eine Gefahrensituation einzuschätzen, und Besprechungen einberufen, um weitere Schritte abzusprechen, dann bereiten sich die Kollegen auf einen Ernstfall vor. Sollte es zu einem Ereignis im Chemiepark Knapsack kommen, sind die Mitglieder des Krisenstabs trainiert und können routiniert mit der Situation umgehen. Der Krisenstab im Chemiepark setzt sich aus Kollegen der Standortunternehmen sowie der InfraServ Knapsack zusammen und besteht somit aus einer Mischung von vielseitigen Qualifikationen mit technischem und naturwissenschaftlichem Know-how, spezifischen Chemiepark- und Anlagenkenntnissen, aber auch Führungs- und Entscheidungskompetenzen. Diese Vielfältigkeit ist einzigartig und ein großer Vorteil, wenn es darum geht, ein Ereignis professionell abzuarbeiten. Neben den regelmäßigen Übungen im Chemiepark hatten die Mitglieder des Krisenstabs jetzt die Gelegenheit, an einem zweitägigen Seminar an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Ahrweiler teilzunehmen. Die Gruppe von 14 Teilnehmern aus dem Chemiepark wurde einem Übungsleiter aus dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zugewiesen, der die Hürther die beiden Tage durchweg betreute. Zu Beginn des Die Mitglieder der Zentralen Einsatzleitung übten den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall. Seminars gab der Übungsleiter den Teilnehmern Gruppenaufgaben, durch die die Teams gestärkt werden sollten. Beispielsweise galt es, einen großen Turm aus Legosteinen entsprechend einem Modell nachzubauen. Allerdings konnte immer nur ein Teammitglied einen Blick auf den Modellturm werfen. Und die Kollegen durften entweder zeichnen, aber nicht reden oder sprechen, ohne dabei mit den Händen zu zeigen. Und die Teilnehmer lernten, miteinander präzise und verständnisvoll zu kommunizieren. Anschließend wurde den Teilnehmern ein Szenario präsentiert, in dem sie sich als Krisenmanager zurechtfinden mussten. Sie alle waren plötzlich Mitarbeiter eines fiktiven großen Stromversorgers. Ein Unwetter hatte die Versorgung in weiten Teilen Westdeutschlands lahmgelegt. Eine zusätzliche Hiobsbotschaft machte die Runde: Ein Mitarbeiter, der im Ausland eingesetzt war, war urplötzlich spurlos verschwunden. Immer wieder riefen Medienvertreter an. Behörden verlangten Auskünfte. Worum kümmern sich die Mitarbeiter als Erstes? Wer ist offizieller Ansprechpartner? Wie gehen wir mit den Kunden um? Inwieweit werden Aktionäre informiert? Stundenlang ging es in den Seminarräumen wie in einem Bienenstock zu: geschäftig und durchorganisiert. Jeder Kollege erhielt eine eigene Position in dem Szenario, die er erfüllen musste. Die Übungsleiter mimten die drängenden Journalisten. Und immer wieder wurden neue Informationen durchgegeben, durch die die Krisensituation weiter inszeniert wurde. Die Teilnehmer veranstalteten Mini-Pressekonferenzen, gaben imaginären Großkunden Informationen durch, und sie überlegten, wie sie Techniker losschicken könnten, um die Energieversorgung wieder sicherzustellen. KnapsackSpiegel 10.|11.2016 11

KnapsackSPIEGEL

Copyright 2016 Chemiepark Knapsack – Impressum