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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 10/11-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack Die

Chemiepark Knapsack Die Teilnehmer waren begeistert. „Wir haben viele Werkzeuge für eine gute Routine und fürs Team-Building an die Hand bekommen“, erklärte Dirk Böhme, Kraftwerksleiter des Ersatzbrennstoff- Kraftwerks in Knapsack. „Beides rüberzubringen ist wirklich gelungen.“ Auch die Organisation vor Ort wurde deutlich gelobt. Vor allem aber sind der Lerneffekt und die gewonnene Routine in einem Abschlussgespräch gelobt worden. „Ich nehme sehr viel mit“, resümierte Dr. Manfred Lysek, Geschäftsführer der Abwasser-Gesellschaft Knapsack. „Deshalb wäre eine Wiederholung top.“ Auch InfraServ-Knapsack-Geschäftsleiter Dr. Clemens Mittelviefhaus war bei dem zweitägigen Seminar dabei. „Wir haben im Chemiepark alle ein gemeinsames Interesse“, sagte er. „Und das ist ein professionelles Notfall- und Krisenmanagement für den Chemiepark. Schadensbegrenzung, Beherrschen von Krisensituationen und handlungsfähig bleiben. Daher sehe ich die Erfahrung, die wir hier gesammelt haben, als unerlässlich.“ Was ist die AKNZ? Die AKNZ ist eine zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Ihr Angebot richtet sich in erster Linie an öffentliche Einrichtungen, welche Aufgaben in der zivilen Sicherheitsvorsorge wahrnehmen. So finden zum Beispiel in Ahrweiler regelmäßig die sogenannten LÜKEX-Übungen (länderübergreifende Krisenmanagementübung/Exercise) statt. RHEIN-ERFT AKADEMIE begrüßt zum 6. Mal Schüler aus Prag Durch Erasmus+ nach Knapsack Ausländisches Praktikum im Bereich Chemie. Ein Vorteil auf dem Arbeitsmarkt. D ie Rhein-Erft Akademie begrüßte Ende August zum 6. Mal 22 Schülerinnen und Schüler aus Prag im Alter von 18 bis 19 Jahren, die ein zweiwöchiges Praktikum im Produktionstechnikum im Rahmen des Programms Erasmus+ absolvierten. Die Jugendlichen stammen alle von der Masaryk-Fachmittelschule für Chemie aus Prag. Begleitet wurden sie von der stellvertretenden Schulleiterin Iva Chalupová und dem Deutschlehrer Lubomir Pergler. Finanziert wird dieses Programm von der Europäischen Union. Die RHEIN-ERFT AKADEMIE ist seitens der EU als aufnehmende Gesellschaft akkreditiert, für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union Projekte nach dem Erasmus+-Programm durchzuführen. Im Technikum der RHEIN-ERFT AKADEMIE wurden unter der Leitung von Ludwig Volkelt an produktionstechnischen Anlagen verfahrens- und produktionstechnische Grundlagen vermittelt. Das Praktikum ist für die Schülerinnen und Schüler von immenser Bedeutung für ihre weitere berufliche Laufbahn. Hier werden neben fachlichen Kompetenzen auch internationale Kompetenzen vermittelt. Diese Fähigkeiten werden im Studium und am Arbeitsmarkt heutzutage gefordert. Neben den Lerneinheiten im Technikum wurde den Praktikanten ein umfassendes Programm wie Teamtraining im Hochseilgarten, Stadtbesichtigung in Köln und eine Führung in der Dokumentationsstätte im Regierungsbunker in Ahrweiler geboten. RHEIN-ERFT AKADEMIE Die Besucher aus der Tschechei. Ludwig Volkelt, ganz links, vermittelte die Grundlagen. 12 KnapsackSpiegel 10.|11.2016

Chemiepark Knapsack Neuer Mitarbeiter bei der InfraServ Knapsack Der Herr der Netze Der neue Leiter des Segments Netze innerhalb der Ver- und Entsorgung stellt sich und seinen Arbeitsbereich vor. W enn Hendrik Majewski seinen Tätigkeitsbereich bei der InfraServ Knapsack beschreiben soll, schwingt auch etwas Stolz in seiner Stimme mit. „Wir betreiben hier die Lebensadern des Chemieparks“, sagt der neue Leiter des Geschäftssegments „Netze“ in der Ver- und Entsorgung. „Wir sind sozusagen dafür zuständig, dass die Nährstoffe verteilt und die anfallenden Abfallprodukte wieder entsorgt werden.“ Der 33-Jährige ist zum 1. Juli von den Düsseldorfer Stadtwerken nach Knapsack gekommen und jetzt verantwortlich für 34 Mitarbeiter. Es war ihm vor allem wichtig, nach mehreren Jahren mit stark verwaltungslastigen Tätigkeiten wieder näher an der Technik zu sein. Der gelernte Gas- und Wasserinstallateur hat nach seinem Versorgungstechnik-Studium zwar lange als Projektingenieur bei den Düsseldorfer Stadtwerken gearbeitet, aber auch im technischen Controlling und im Risikomanagement – und er hat an der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle auf dem Kraftwerksmarkt mitgewirkt. „Vor allem die Vielfalt meiner neuen Aufgaben hier bei der InfraServ reizt mich“, sagt er. „Wir sind für den sicheren Transport vieler unterschiedlicher Medien durch die Rohrleitungsnetze zuständig und auch für die zukünftige Ausrichtung der Netzstrukturen.“ Das „wir“ betont Majewski. Er habe einen sehr kooperativen Führungsstil, sagt er. Es sei ihm wichtig, offen und auf Augenhöhe miteinander zu kommunizieren, Potenziale gemeinsam zu erkennen und umzusetzen und jeden Mitarbeiter eigenverantwortlich arbeiten zu lassen. „Ich bin am liebsten selber so geführt worden und das möchte ich an mein Team hier weitergeben.“ Um ihn ein wenig besser kennenzulernen, haben wir ihm ein paar Fragen gestellt: Wie würden Sie einem Kind Ihren Beruf erklären? Meiner dreijährigen Tochter sage ich immer, dass ich im weiteren Sinne mit dafür verantwortlich bin, dass das Wasser aus dem Hahn kommt und der Strom aus der Steckdose. Auch damit, dass es Kunststoffverpackungen gibt, habe ich zu tun. Was wollten Sie selbst als Kind werden? Eine Zeit lang wollte ich Pilot werden und für Technik habe ich mich auch schon immer interessiert. Ich habe sogar als Kind von etwa vier Jahren mal einen Kurzschluss verursacht, weil ich verbotenerweise ein Stromkabel abisoliert habe. Das Interesse war also schon immer vorhanden. Wann wurde Ihnen klar, welchen Beruf Sie ergreifen möchten? Ich stecke meine Energie immer in die momentane Aufgabe. So war auch meine berufliche Laufbahn immer von Entwicklungen geprägt. Mit welcher Persönlichkeit würden Sie sich gerne einmal treffen? Berühmte Menschen interessieren mich eher nicht – zumindest nicht deshalb, weil sie berühmt sind. Ich habe im alltäglichen Leben schon so viele spannende Persönlichkeiten getroffen, die mir viel mehr mitgeben konnten. Manchmal wüsste ich vielleicht gerne, was sich Salvador Dalí bei seinen Bildern gedacht hat. Die geben mir so manches Rätsel auf. Über welches Kompliment haben Sie sich zuletzt gefreut? Über die reiche Beteiligung an meiner Hendrik Majewski Verabschiedungsfeier bei meinem letzten Arbeitgeber habe ich mich sehr gefreut. Das zeugt von Wertschätzung. Und auch über die freundliche Aufnahme hier im Chemiepark Knapsack. Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem Menschen besonders? Ehrlichkeit, Offenheit, Loyalität, vertrauensvolles Miteinander, Empathie, Gelassenheit. Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch? Der Thriller „Der Menschenmacher“ von Cody McFadyen. Aber ich habe noch gar nicht richtig reingeschaut. Wo findet man Sie an einem Sonntagnachmittag um 15 Uhr? Auf dem Spielplatz, im Zoo – meist gehören die Wochenenden meiner Tochter Fiona. Wo ist der schönste Ort für Sie außerhalb von zu Hause? Ich denke, ich bin noch zu jung, um mich da festzulegen. Aber auf dem Sitz eines Sportmotorrads, in einem Boot auf dem Wasser, in den Bergen oder auch in einer Kneipe in der Düsseldorfer Altstadt bin ich gern. Beeindruckend war der Sonnenaufgang an der Golden Gate Bridge. KnapsackSpiegel 10.|11.2016 13

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