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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 10/11-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Unser Werksarzt berät: Kopfschmerz Fast jeder kennt ihn: Mal ist er bohrend oder pochend, mal ziehend oder drückend, mal unerträglich oder auch nur unterschwellig vorhanden. Auf jeden Fall ist er immer eines: lästig! Ursachen gibt es zahlreiche, und bisweilen ist ein Besuch beim Arzt sinnvoll. Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu diesem Thema. Kopfschmerzen entstehen durch eine Reizung von schmerzempfindlichen Strukturen im Kopfbereich, können also an unterschiedlichen Stellen ihren Ursprung haben. Nur die Hirnsubstanz selbst ist nicht schmerzempfindlich. Sie gehören zu den häufigsten Gesundheitsstörungen – ca. 70 % der deutschen Bevölkerung sind wiederkehrend oder sogar ständig kopfschmerzgeplagt, Frauen häufiger als Männer. In über 90 % der Fälle handelt es sich um eine primäre Kopfschmerzform, der keine andere Erkrankung als Ursache zugrunde liegt. Wie diese Kopfschmerzen entstehen, ist noch immer nicht genau bekannt. Wesentlich seltener sind sekundäre Kopfschmerzen aufgrund einer anderweitigen Erkrankung – z. B. orthopädischen Ursprungs, bei HNOoder Augen-Erkrankungen, bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems oder der inneren Organe (u. a. Bluthochdruck), bei Störungen im Mund-Kiefer-Bereich, durch Alkohol, Medikamente oder Nahrungsmittel, durch Koffein- Entzug, aber auch psychisch bedingt. Über 250 verschiedene Arten von Kopfschmerzen sind inzwischen bekannt. Die häufigsten – allesamt „primär“ – sind der Spannungskopfschmerz (beidseitig, konstant drückender Schmerz, meist mit Begleitsymptomen), die Migräne (intensiv, anfallsartig, evtl. über mehrere Tage, meist halbseitig, mit Begleiterscheinungen und ggf. „Aura“ vor der Attacke), der Cluster-Kopfschmerz (intensiv, anfallsartig gehäuft, auch nachts, halbseitig, im Bereich Auge/Schläfe, mit vermehrtem Tränenfluss, „Bewegungsunruhe“) sowie der zervikale Kopfschmerz (von der Halswirbelsäule ausgehend, i. d. R. einseitig, mit Bewegungseinschränkung der HWS und Begleiterscheinungen). Die Behandlung soll vor allem eine rasche Schmerzlinderung bewirken. Verschiedene chemisch definierte Schmerzmittel oder auch spezielle Migräne-Medikamente („Triptane“) kommen zum Einsatz. Hilfreich können bei bestimmten Formen auch Dehnübungen, Massagen oder Wärmeanwendungen im Bereich der Nackenmuskulatur sein. Manch einem hilft bereits äußerlich angewendetes Pfefferminzöl. Aber: Alle Selbsttherapie hat ihre Grenzen! Tritt Kopfschmerz länger als drei Tage lang oder anfallsartig gehäuft auf, ist er mit Begleitsymptomen verbunden (z. B. Übelkeit/Erbrechen, neurologische Ausfälle), steht er im Zusammenhang mit eingenommenen Medikamenten oder betrifft er Kinder, sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, der dann ggf. weiterführende Untersuchungen veranlasst. Achtung: Auch häufig eingenommene Schmerzmittel können Kopfschmerzen auslösen! Möchte man selbst seinem Kopfschmerz, dem Anfallsmuster und etwaigen Auslösern auf den Grund gehen, kann ein Kopfschmerz-Tagebuch sehr hilfreich sein. Die Vorbeugung besteht u. a. darin, Auslöse-Faktoren zu vermeiden. Präventiv wie auch therapieunterstützend sind Stressbewältigungsmaßnahmen und Ausdauersport überaus hilfreich. Laut einer aktuellen Studie wirkt sich Sport deutlich positiv auf Stärke, Häufigkeit und Dauer von Migräne-Attacken aus, was durch den Abbau von Stress-Hormonen und ein Ansteigen der Schmerzschwelle erklärt wird. Leiden Sie an Kopfschmerzen und fragen sich, ob eine ärztliche Abklärung vielleicht erforderlich wäre? Ihre Werksärztliche Abteilung hilft Ihnen gerne weiter. 20 KnapsackSpiegel 10.|11.2016

Chemiepark Knapsack Mehr Sicherheit durch neues Schlüsselsystem Missbrauch mit verlorenen Ausweisen ausgeschlossen Neues Schlüsselmanagement wird im Chemiepark Knapsack eingeführt. „D er Markt der Zutrittskontrollsysteme befindet sich seit einigen Jahren im Wandel und digitalisiert sich rasend schnell“, berichtete Christoff Jakobs, Teamleiter im Facility Management der InfraServ Knapsack (ISK), die für das Schlüsselmanagement in den Gebäuden der InfraServ Knapsack zuständig ist. Zu den klassischen, mechanischen Schließungen kommen elektronische Systeme, die einfach und schnell programmiert werden können, sodass die Zugangsberechtigungen flexibel den sich immer schneller verändernden Anforderungen angepasst werden. Der Mitarbeiter kann dann mit einem Transponder entsprechend seiner Berechtigung die Türen oder Schlüssel öffnen oder eben nicht mehr. Das Problem: Elektronische Systeme lassen sich zwar zentral programmieren, sodass die Zugangsberichtigung für jeden einzelnen Mitarbeiter auf einfache Art und Weise vergeben und verwaltet werden kann. Es müssen aber alle Türen ans Netzwerk angeschlossen werden, um „online“ mit der Programmierungssoftware kommunizieren zu können. „Der Montage-Aufwand solcher Schließanlagen, speziell in Bestandsgebäuden, ist enorm und daher in der Regel wirtschaftlich uninteressant“, erläuterte Jakobs. Diese Schwierigkeit kann man durch ein sogenanntes „Offline-System“ umgehen, bei dem ein programmierbarer Zylinder oder Türbeschlag verbaut wird. Dann ist aber die zentrale Programmierung nicht mehr möglich, weil jeder Zylinder bei Änderungen einzeln programmiert werden muss. Jakobs: „Das ist bei rund 400 Geräten ebenfalls sehr aufwendig.“ Deswegen setzt InfraServ künftig auf ein System der Firma Interflex, das heute bereits an den Werkszufahrten zum Ein- Achim Frauenrath ist der Herr der Ausweise und schaltet diese für elektronische Schlösser frei. satz kommt und eine Kombination aus Netzwerk-Technik und Offline-Geräten darstellt. Der Clou: „Die Zutrittsberechtigungen werden jeden Tag für 24 Stunden neu vergeben.“ Verliert ein Mitarbeiter seinen Werks-ausweis, dann ist ein Missbrauch nicht mehr möglich, da die Gültigkeit automatisch erlischt. Jakobs: „Ein verloren gegangener Ausweis, den jemand findet, ist absolut wertlos.“ Christoff Jakobs nennt einen weiteren Vorteil: „Die Kollegen vom Facility Management und Werkschutz nutzen dann ein gemeinsames Computersystem; Thema Synergieeffekte.“ Die neue Technik soll sukzessiv eingeführt werden, etwa dann, wenn interne wie auch externe Kunden ein modernes, elektronisches Schließsystem wünschen, bestehende mechanische Anlagen nicht mehr an die Bedürfnisse angepasst werden können oder in einem Gebäude eine Sanierung ansteht. Federführend für das Schlüsselmanagement bei ISF Service ist Herr Achim Frauenrath. Tagesaktuelle INFOS für CHEMIEPARK-Mitarbeiter AUF: www.chemiepark-knapsack.de/ arbeiten/cpk-intern KnapsackSpiegel 10.|11.2016 21

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