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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 10/11-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack 22

Chemiepark Knapsack 22 KnapsackSpiegel 10.|11.2016

Chemiepark Knapsack Die RHEIN-ERFT AKADEMIE erweitert ihr Programm Experten für innovative Produkte und Prozesse in der Industrie Die Rheinische Fachhochschule (RFH) ist neuer Kooperationspartner beim Studiengang Prozesstechnik. I n Kooperation mit der Rheinischen Fachhochschule aus Köln bietet die RHEIN-ERFT AKADEMIE ab dem kommenden Wintersemester 2016/2017 den Bachelorstudiengang Prozesstechnik an. Marketingreferentin Jasmin Hausberg (JH) sprach mit Prof. Dr. Gerd Brosig, Studiengangsleiter Prozesstechnik an der Rheinischen Fachhochschule, sowie mit Andrej Matthes, Studiengangsverantwortlicher bei der RHEIN-ERFT AKADEMIE. JH: Was sind die Inhalte des Studiengangs Prozesstechnik? Brosig: Im Studium Prozesstechnik lernen die Studierenden, Stoffumwandlungsprozesse zu beschreiben, zu berechnen und zu optimieren. So lernen sie z. B., aus Rohöl Benzin, Diesel und viele weitere chemische Rohstoffe herzustellen. Sie werden dazu ausgebildet, die Produktionsschritte von Medikamenten, Kosmetika und Kunststoffen zu verstehen und auf Prozesse in größeren Maßstäben zu übertragen. JH: Welche Voraussetzungen müssen Interessenten mitbringen, um dieses Studium aufnehmen zu können? Matthes: Für das ausbildungsintegrierende Studium ist das Abitur erforderlich, damit die erforderliche Verkürzung der Ausbildungszeit z. B. zur Chemikantin oder zum Chemikanten auf 2,5 Jahre (anstatt 3,5 Jahre) ermöglicht wird. Für das berufsbegleitende Studium ist eine hinreichend lange berufliche Tätigkeit im Anschluss an die Ausbildung (z. B. als Chemielaborant, Chemotechnikerin oder Industriemeister Chemie) unerlässlich, wenn Kenntnisse daraus als Studienleistung berücksichtigt werden sollen. Das Besondere: Das berufsbegleitende Studium ist auch für Meister oder beruflich Qualifizierte ohne Abitur möglich. Grundsätzlich sollten die Interessenten neben diesen formalen Zugangsvoraussetzungen eine naturwissenschaftlich-technische Neigung mitbringen. JH: Wie sieht der genaue Ablauf des Studiums aus? Brosig: Nach der Anmeldung und einem Orientierungsgespräch bei meinem Kollegen Andrej Matthes sowie der Zulassung durch uns als Hochschule beginnt im September die Vorlesungszeit. Dabei werden in den ersten drei Semestern die grundlegenden Fächer Mathematik, Physik, verschiedene Richtungen der Chemie sowie Thermodynamik und EDV an der RHEIN-ERFT AKADEMIE vermittelt. Da sich dieses Studium an Berufstätige und Auszubildende richtet, finden diese Lehrveranstaltungen zweimal pro Woche abends und/oder samstags im Chemiepark Knapsack in Hürth statt. Zu Beginn des vierten Semesters wechseln die Studierenden an den RFH- Campus nach Köln zur Vertiefung in den verfahrenstechnischen Fächern (u. a. Chemische, Mechanische und Thermische Verfahrenstechnik). Das Studium schließt mit einer im Unternehmen durchgeführten Bachelorarbeit im achten Semester ab. RHEIN-ERFT AKADEMIE Dr. Gerd Brosig Andrej Matthes Ansprechpartner: Andrej Matthes, 02233 48-6908 oder bpt@rhein-erft-akademie.de KnapsackSpiegel 10.|11.2016 23

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