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KnapsackSPIEGEL Spezial 01-2017

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Informationen für Nachbarn und Besucher des Chemieparks

02 BAYER-STIFTUNG

02 BAYER-STIFTUNG UNTERSTÜTZT GESAMTSCHULE HÜRTH Michael Strack (r.), Leiter Engineering InfraServ Knapsack, mit dem Rektor der RWTH Aachen Professor Dr.-Ing. Ernst M. Schmachtenberg „CHEMIE IST JETZT SCHON MEIN LIEBLINGS FACH“ Rhein-Erft Akademie veranstaltet zum 13. Mal die MINT-Kinderakademie D ie Rhein-Erft Akademie in Hürth veranstaltete Ende Januar 2017 an fünf Terminen mit 101 Kindern zum 13. Mal die MINT-Kinderakademie, ein Projekttag im chemischen Labor mit wissenschaftlichen Mitmach-Experimenten für Acht- bis Zehnjährige. Im Rahmen dieses Projektes sollen Schüler der 3. und 4. Klasse aus der Rhein-Erft-Region die spannenden Seiten der Naturwissenschaften erleben und selbst zu Forschern werden. So wird das nachhaltige Interesse von Schülern an Naturwissenschaften gefördert und die Kinder erleben, dass es Spaß macht, wissenschaftliche Phänomene zu untersuchen. Die authentische Umgebung vermittelt den Kindern Einblicke in chemische und technische Berufe. Die im Projekt gesammelten Erfolgserlebnisse sollen motivieren, Berührungsängste und Vorurteile gegenüber der Chemie abzubauen. In den chemischen Ausbildungslaboren der Rhein-Erft Akademie extrahieren die Kinder beispielsweise eine Indikator-Lösung aus Rotkohlblättern. Daraufhin untersuchen sie, wie sich die Farbe des Indikators verändert, wenn er zu sauren oder seifigen Lösungen gegeben wird. In einer weiteren Experimentstation finden die Schüler heraus, mit welchen Flüssigkeiten aus Carbonat CO 2 freigesetzt werden kann, diesen Effekt nutzen sie zum „Feuerlöschen“. In einem letzten Experiment reinigen sie mit Konfetti, Sand und Tinte verschmutztes Wasser und lernen die Funktion von Aktivkohle kennen. Die kleinen Forscher dokumentieren während der Experimentstationen ihre Ergebnisse und diskutieren diese anschließend. Im März werden weitere vier Kinderakademien stattfinden. Gesponsert werden die diesjährigen Kinderakademien von Unternehmen aus dem Chemiepark Knapsack oder Organisationen aus der Region. Dieses Jahr geht ein herzlicher Dank an die Sponsoren Dr. Wolfgang Schick von der CABB GmbH, Bernd Nowack von der Bayer AG CropScience, Vinnolit GmbH & Co. KG, HyCologne Wasserstoff Region Rheinland e. V., den Rotary Club Bergheim / Erft und den Arbeitgeberverband Chemie Rheinland e. V. www.rhein-erft-akademie.de Die Bayer Science & Education Foundation hat eine Initiative der Gesamtschule Hürth neu in ihr Schulförderprogramm auf genommen. Darin kommen Experimentierkästen zum Einsatz, m it denen Schülerinnen und Schüler praxisnah die Vielfältigkeit von Chemie und Biologie erfahren. Unter anderem beschäftigen sie sich mit modernen Recyclingverfahren von Alltagsstoffen, erkunden die chemischen Eigenschaften von Zucker mittels Hitze, Essig, Jod sowie Rotkohlsaft und begeben sich in eine Welt, die dem menschlichen Auge normalerweise verschlossen bleibt: Mit dem Einsatz von Linsen, Lupen und Mikroskopen lernen sie optische Geräte zu nutzen, Präparate herzustellen und Zeichnungen anzufertigen. Die Bayer-Bildungsstiftung ermöglicht die Umsetzung des handlungsorientierten Unterrichtskonzepts mit 6.420 Euro. EXPERIMENTIERFREUDE UND FORSCHERDRANG „Unser Ziel ist es, in den stark heterogenen Lerngruppen das selbstständige und praxisnahe Lernen zu ermöglichen. Außerdem soll der Unterricht in das schulische Umfeld hinein geöffnet werden – der Chemiepark Knapsack ist ja nicht weit von der Schule entfernt“, sagte der Projektverantwortliche Lehrer Helmut Möhlenkamp bei der symbolischen Urkundenübergabe. Diese wurde im Rahmen eines Unterrichtsbesuchs von Mona Ehrenberg, Programm-Managerin der Bayer Science & Education Foundation, und dem Bayer Standortleiter Knapsack, Bernd Nowack, vorgenommen. „Mittels „MEHR PSYCHOLOGE ALS TECHNIKER“ Thomas Happich, Leiter Anlagen-Service und -Technik bei InfraServ Knapsack und Teilnehmer an der Aktion „Meine Position ist spitze!“, im Gespräch mit dem KNAPSACK SPIEGEL SPEZIAL (KSS) KSS: Herr Happich, warum haben Sie sich dazu entschlossen für „Meine Position ist spitze!“ Ihren Chefsessel für einen Tag zu räumen? Happich: Die meisten jungen Menschen haben gar keine Vorstellung davon, was so alles hinter dem Job eines Leiters Anlagen-Service und -Technik bei InfraServ Knapsack steckt, welche breiten Perspektiven mit einer Tätigkeit im technischen Bereich verbunden sind und welche Karrieremöglichkeiten sich hier bieten – je nach dem, wie und mit welchen Voraussetzungen man einsteigt. Ich selbst habe beispielsweise Physik studiert, bin aber dann hier sehr schnell in das reine Managen gekommen und habe heute vor allen Dingen die Aufgabe, die rund 400 Mitarbeiter in meinem Bereich über meine Führungskräfte so zu steuern und zu organisieren, dass alle jeden Tag sicher zur Arbeit kommen und auch sicher wieder nach Hause. KSS: Ihr Job ist also ganz anders als ihn sich die meisten vorstellen? Thomas Happich der Experimentierkästen fördern engagierte Lehrer den Forscherdrang ihrer Schüler und begeistern sie nachhaltig für naturwissenschaftliche Themen. Davon profitieren die Jugendlichen selbst mit verbesserten Bildungsperspektiven, aber auch Innovations-Unternehmen wie Bayer“, erklärte Ehrenberg. Nowack, der zur Begeisterung der Schülerinnen und Schüler mit Schutzbrille, Kittel und Helm vor die Anwesenden trat, erläuterte: „Ich bin sehr beeindruckt von eurer Neugierde und eurem Forscherdrang. Ebenso fasziniert haben mich eure Erklärungen zu den Lebensmittel-Experimenten aus eurem Alltag.“ Mit der Fördersumme finanziert die Gesamtschule, die im Jahr 2014 ihren Betrieb aufgenommen hat, mehrere Experimentierkästen aus der Bildungsreihe „TuWaS!“ der Industrieund Handelskammer zu Köln und Bonn / Rhein-Sieg, einen medizinischen Zubehörkoffer für den Chemie-Unterricht, Schutzbrillen sowie Fahrten zu außerschulischen Lernorten. Davon profitieren aktuell rund 330 Schülerinnen und Schüler – durch den dauerhaften Einsatz der Materialien sollen in den ersten fünf Jahren rund 800 Schülerinnen und Schüler erreicht werden. STIPENDIENVERGABE Wenn junge Menschen im altehrwürdigen Krönungssaal des Aachener Rathauses mit strahlenden Gesichtern ihre Urkunden entgegennehmen, dann handelt es sich in aller Regel um die Stipendiaten des Bildungsfonds der RWTH Aachen. Ehrensache, dass auch Michael Strack, Leiter Engineering InfraServ Knapsack, anlässlich des Festaktes am 18. November 2016 zum nunmehr fünften Mal zwei der heißbegehrten Urkunden überreichte. Die Unterstützung der Stipendiaten geht traditionell über ein rein finanzielles Engagement hinaus – Ziel ist vielmehr eine für beide Seiten fruchtbare Kooperation. So werden die Studenten in ihrer Arbeit begleitet, angefangen von einer Werksbesichtigung über das Angebot eines Praktikums bis hin zur Bachelorund Master-Arbeit. Damit unterstreicht die InfraServ Knapsack einmal mehr ihr hohes Engagement zur Förderung junger Studenten und positioniert sich gleichzeitig als attraktiver Arbeitgeber. Der Kontakt zu und der Austausch mit den Hochschulen bildet zudem eine wichtige Schnittstelle zwischen Forschung und industrieller Anwendung und ist eine bedeutende Komponente, um an Zukunftsthemen dranzubleiben. v. l. n. r.: Thorsten Zimmermann (Mitglied der Geschäftsführung, Leiter der Geschäftsstelle IHK Köln), Mona Ehrenberg (Bayer Science & Education), Bernd Nowack (Standortleiter Hürth / Knapsack, Bayer CropScience AG), Helmut Möhlenkamp (Projektleiter / Lehrer Gesamtschule Hürth), Sabine Sommer (Direktorin Gesamtschule Hürth) Happich: Absolut! Das ist eine Tätigkeit, bei der man mehr Psychologe ist als Techniker. Hier geht es nicht um das Arbeiten nach Plänen und die Taktung am Fließband, sondern jeder Tag läuft anders, es ist sehr viel Kreativität, Improvisations- und Einfühlungsvermögen gefordert. Die Bandbreite ist enorm. Das sind die Dinge, die ich gerne vermitteln möchte. KSS: Ist der Job also auch etwas für weibliche Bewerber? Happich: Unbedingt! Als ich gefragt wurde, ob wir an der Aktion teilnehmen, habe ich nicht nur spontan zugesagt, sondern auch meine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass sich vielleicht mal eine junge Frau für diesen Posten bewirbt. Denn von 400 Mitarbeitern haben wir gerade mal drei weibliche Kollegen. Das liegt daran, dass ein ganz falsches Bild von den technischen Möglichkeiten für Frauen in unserem Beruf existiert. Der Einstieg ist erst einmal eher technisch orientiert, aber wenn man dann weitermacht, von der Planungsleistung, Konzipierung bis hin zum Managen, dann kann man auch ganz andere Funktionen wahrnehmen. Wir würden gerne mal zeigen, dass das hier kein Job nur für Männer ist. Nichtsdestotrotz: Wir freuen uns natürlich genauso über männliche Bewerber.

03 CABB MITARBEITER DEFINIEREN UNTERNEHMENSWERTE E ine gelebte Unternehmenskultur mit etablierten Werten ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines Unternehmens und die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter. Unternehmenswerte schaffen dabei Vertrauen auf allen Seiten und lenken den Fokus auf die gemeinsamen Ziele. Das weiß auch CABB und hat gemeinsam mit Markus Gaedertz, Geschäftsführer und Mitgründer von EgrösserV Coaching.Training.Innovation, ein vielversprechendes Projekt angestoßen: Die Herausbildung der CABB-Unternehmenskultur. Im zweiten Schritt dieses europaweiten Kulturprojekts wurden sechs Unternehmenswerte definiert. Bereits Anfang 2016 startete das CABB -Kulturprojekt mit der Befragung von insgesamt 112 Mitarbeitern, 25 davon in Knapsack (KNAPSACK SPIEGEL SPEZIAL berichtete in Ausgabe 02/2016). Die Befragten konnten sich zu Mitarbeiterwertschätzung, Führungskräfteverhalten und vielen weiteren die Unternehmenskultur betreffenden Themen äußern. Das Ergebnis: Die Ermittlung von sechs europaweit geltenden Unternehmenswerten, die die Mitarbeiter für wichtig, aber noch nicht vollends etabliert halten. „Ursprünglich waren nur vier Werte angedacht. Aber da hat den Leuten etwas gefehlt. In einem demokratischen Verfahren wurde schließlich festgelegt, dass zwei weitere Werte hinzukommen“, berichtet Markus Gaedertz. Sicherheit, Vertrauen, Erfolgsucherkultur, Verantwortung, Führung, Respekt: So lauten die sechs Werte, die die CABB - -Mitarbeiter erarbeiteten. Diese wurden im nächsten Schritt näher definiert. So bedeutet etwa Sicherheit nicht nur Arbeitssicherheit. Hier geht es auch dar- Markus Gaedertz um, die Gesundheit der Mitarbeiter, den Umweltschutz sowie die Produkt- und Prozessqualität sicherzustellen. Beim Thema Führung sollen Führungskräfte zu einem umfassenderen Verständnis ihrer Tätigkeit bewegt werden. Markus Gaedertz: „Der direkte Vorgesetzte ist einer der entscheidenden Faktoren, wenn es darum geht, wie Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz beurteilen. Führung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in Unternehmen.“ Die sechs CABB-Unternehmenswerte werden mittlerweile aktiv über verschiedene Kommunikationskanäle kommuniziert. Jetzt fängt die Arbeit jedoch erst an: Es gilt nun, die Werte in die Wirklichkeit umzusetzen. „Das ist der Grundgedanke des Projekts“, so Gaedertz. Europaweit wurden an allen Standorten Kulturteams aus freiwilligen Mitarbeitern „Die Mitarbeiter können aktiv an der Gestaltung ihres Unternehmens mitwirken “ etabliert, die mit viel Engagement die Themen weiter voranbringen. Als eine Art Vorschlagsgremium erarbeiten sie Verbesserungsvorschläge, die im Austausch mit anderen Kommunikationsteams den Standort- und Leitungsebenen vorgestellt werden. Je nach Thema werden die Teams standortspezifisch oder standortübergreifend einbezogen. „Es soll sich ein kontinuierlicher Dialog entwickeln“, erklärt Markus Gaedertz. „Die Mitarbeiter können aktiv an der Gestaltung ihres Unternehmens mitwirken.“ Die Unternehmensleitung, der Betriebsrat, sowie der CABB-Inhaber, der Private-Equity-Investor Permira, überblicken dabei den Gesamtprozess und entscheiden letztlich, welche Themen umgesetzt werden. Im nächsten Schritt werden die sechs Unternehmenswerte in einer Broschüre zu Leitlinien zusammengefasst. Dennoch benötigen die angestoßenen Veränderungsprozesse Zeit. Zeit, die CABB dafür einräumt: Ein Enddatum für das Projekt gibt es nicht. HOHE LAUFZEITEN, HOHER EINSATZ Statkraft Gaskraftwerke zuletzt fast im Dauerbetrieb W enn der Knapsacker Hügel von Wasserdampfschwaden eingehüllt ist, tragen die Anlagen des norwegischen Staatsunternehmens für Energieerzeugung Statkraft dieser Tage ihren Teil dazu bei. Abweichend vom Betriebsmodus der letzten Jahre mit sehr niedrigen Einsatzzeiten haben die Gas- und Dampfturbinenkraftwerke Knapsack I und II seit August letzten Jahres eine kleine Renaissance erlebt. Relativ günstiges Gas im Vergleich zu Kohle machte dies möglich. Seit 2014 als Folge der stark gesunkenen Betriebsstunden und der schlechten wirtschaftlichen Aussichten für die beiden Anlagen, hatte Statkraft stetig die Betriebs- und Instandhaltungskosten gesenkt und den Schichtumfang verkleinert. „Wir haben die Anlagen nur noch für einen Betrieb an Wochentagen vorgehalten“, erklärt Thomas Krumm, der Standortleiter in Knapsack. „Mitte letzten Jahres sind wir in der Ferienzeit dann in den Vollbetriebsmodus gewechselt. Das war nur dank des tollen Einsatzes der Kollegen möglich.“ Trotz der langen Stillstandzeiten der beiden Gaskraftwerke hat das Knapsacker Statkraft Team diese aus dem Stand heraus fehlerlos betrieben. Die Technik spielte auch mit. Thomas Krumm ist stolz auf seine Betriebs- und Instandhaltungsmannschaft. „Eine vernünftige Wartungsstrategie, regelmäßige Überprüfungen der Kraftwerke in Nicht- oder Niedrig-Betriebszeiten und gut ausgebildete Mitarbeiter zahlen sich aus. Die Anlagen waren in sehr gutem Zustand.“ Seit August Statkraft: Den Kraftwerksbetrieb im Blick laufen die beiden Gaskraftwerke beinahe im Dauermodus – und das soll bis zum Frühjahr anhalten. Im Sommer werden die Betriebsstunden voraussichtlich wieder sinken; zum Herbst hin aber wieder steigen. „Wir sind verhalten optimistisch, dass 2017 ähnlich gut wird wie 2016“, schlussfolgert Krumm. Dennoch geht Statkraft davon aus, dass Knapsack I und II bis 2020 im Schnitt Verluste durch den Betrieb einfahren werden. Nach 2020 – wenn immer mehr Nuklearkraftwerke stillgelegt sein werden – soll es die derzeitigen, massiven Überkapazitäten im Strommarkt nicht mehr geben. Knappheitssignale könnten dann die Marktbedingungen für effiziente Gaskraftwerke zeitweise verbessern. Besuchen Sie uns jetzt auch auf Facebook unter www.facebook.com/DeinChemieparkKnapsack Machen Sie GiroDigital jetzt zu Ihrem Konto #1. Bis 30.06. mit GiroDigital bis zu 125 € pro Teilnehmer. Jetzt mitmachen und GiroDigital als kostenloses Lohn- und Gehaltskonto nutzen! Degussa Bank AG Bank-Shop Chemiepark Knapsack Industriestraße 300 50354 Hürth lp.degussa-bank.de/worksitebonus Die Definitionen und ausführlichen Teilnahmebedingungen finden Sie auf lp.degussa-bank.de/worksitebonus. Bis zu 75 Euro ZusatzBonus. Garantiert 50 Euro StartBonus für jeden! Ansprechpartner: Marcus Lütticken Telefon: 02233 / 48 - 1244 Fax: 02233 / 48 - 1245 E-Mail: marcus.luetticken@degussa-bank.de ANZEIGE Anzeige_Knapsack_Spezial_Neukunden_Mrz_2017_134x189,5_v1.indd 1 13.02.17 11:55

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