Aufrufe
vor 4 Jahren

KnapsackSPIEGEL Spezial 01-2017

  • Text
  • Nachbarn
  • Zaba
  • Vinnolit
  • Statkraft
  • Bayer
  • Jochum
  • Kuhlow
  • Happich
  • Wauben
  • Chemcologne
  • Knapsack
  • Infraserv
  • Chemiepark
  • Cabb
Informationen für Nachbarn und Besucher des Chemieparks

04 SIEBEN LEBEN FÜR PVC

04 SIEBEN LEBEN FÜR PVC Kunststoff und Kreislaufwirtschaft passen zusammen D er vielseitige Werkstoff PVC ist einer der wichtigsten Kunststoffe weltweit. Dank seiner Eigenschaften wird PVC in einem breiten Spektrum industrieller, technischer und Verbraucher-Anwendungen eingesetzt. Ob Bodenbeläge, Designtapeten, Energiesparfenster, Rohre, Folien, technische Beschichtungen, Kunstleder, Armaturenbretter von Kraftfahrzeugen, Kfz-Unterbodenschutz, Kabelummantelungen, Infusionsbeutel, Kreditkarten und vieles mehr – PVC begleitet uns im Alltag. Produkte aus PVC haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind pflegeleicht im Unterhalt. Sie tragen durch moderne Herstellungsverfahren und einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Ressourcen zu einer VinylPlus (www.vinylplus.eu) DEIN CHEMIEPARK KNAPSACK AUF FACEBOOK Seit acht Monaten ist die Seite „Dein Chemiepark Knapsack“ als offizielle Facebook-Seite des Chemiepark Knapsack nun online und bietet Nachbarn, Interessierten und Mitarbeitern einen etwas anderen Einblick in den Chemiepark. Es hat sich einiges verändert seitdem „Dein Chemiepark Knapsack“ im Juni 2016 auf Facebook online gegangen ist. Nachdem sich die Seite erst einmal etablieren musste, konnte zügig eine solide „Followerschaft“ aus Nachbarn, Interessierten und Mitarbeitern aufgebaut werden, die sich auf der Facebook-Seite regelmäßig über den Chemiepark Knapsack informiert. Wir freuen uns über das umfangreiche Feedback, denn nur so können wir herausfinden, was unsere Follower interessiert. Und damit das auch so bleibt, entwickeln wir das Konzept hinter „Dein Chemiepark Knapsack“ stetig weiter. War es zunächst das Ziel, den Chemiepark aus einer anderen Perspektive zu entdecken und zu erklären, setzen wir in Zukunft mehr auf Service und Unterhaltung. Gemeinsam mit unserer Zielgruppe möchten wir uns weiterentwickeln und Neues ausprobieren. Was interessiert Sie? Was wollten Sie schon immer mal über den Chemiepark nachhaltigen Entwicklung bei. Doch was passiert mit ihnen – nach einem in der Regel langen Produktleben? Gebrauchte PVC-Produkte sind zum Wegwerfen zu schade. Um wertvolle Ressourcen zu schonen, unterstützt die europäische PVC-Branche mit dem Nachhaltigkeitsprogramm VinylPlus die Wiederverwertung der wichtigsten PVC-Produkte. So sollen bis zum Jahr 2020 rund 800.000 Tonnen PVC pro Jahr recycelt werden. In 2015 waren es bereits 515.000 Tonnen, die so der Kreislaufwirtschaft zugeführt werden konnten. Dies nutzt der Umwelt und ist auch wirtschaftlich sinnvoll. Wie VinylPlus berichtet, schafft das Recycling von jährlich 500.000 Tonnen PVC 1.000 Arbeitsplätze in der Recyclingwirtschaft. Jedes Kilogramm recyceltes PVC spart zudem zwei Kilogramm CO 2 ein, so dass bereits heute jährlich eine Million Tonnen des Treibhausgases vermieden werden. Dabei kann PVC bis zu sieben mal recycelt werden, ohne seine spezifischen Eigenschaften zu verlieren. „PVC ist ein ideales Material für die Kreislaufwirtschaft“, so Dr. Oliver Mieden, Leiter Umwelt und Unternehmenskommunikation beim Knapsacker PVC-Hersteller Vinnolit. „Deshalb unterstützen wir mit VinylPlus den Schutz unserer natürlichen Ressourcen.“ Knapsack wissen? Und was können wir auf unserer Facebook-Seite vielleicht noch verbessern? Besuchen Sie uns auf www.facebook.com/DeinChemieparkKnapsack, schreiben Sie uns eine Nachricht und teilen uns Ihre Meinung mit, damit „Dein Chemiepark Knapsack“ noch vielseitiger und interessanter wird. Die Seite wird be treut von Wiebke Dumpe, 25 Jahre alt, freie Journalistin und in den letzten Zügen ihres Masterstudiums. An der Betreuung des Projektes ge fällt ihr besonders, „die Vielsei tigkeit und dass man immer wieder Neues auspro biert, um mög lichst viel Abwechslung zu bieten.“ Wiebke Dumpe Sanierungsarbeiten laufen: Die InfraServ-Knapsack- Mitar beiter Werner Krüger (r.) und Gerd Kivernagel (Mitte) mit einem externen Kollegen INVESTITION IN DIE SICHERHEIT In der ZABA (Zentrale Abwasserbehandlungsanlage) Hürth laufen derzeit umfangreiche Sanierungsarbeiten eines 6.000 Kubikmeter großen Auffangbehälters. Das Besondere: Der Behälter ist unterirdisch, misst 36 Meter im Durchmesser, ist acht Meter tief und wurde 1990 gebaut. „Wir nutzen den Behälter bei temporären Ereignissen, wie zum Beispiel Starkregen oder Anfall besonderer Abwässer“, erklärt Diplom-Ingenieur Christoph Schneiders, Leiter Ver- und Entsorgung Anlagen bei InfraServ Knapsack. Gegenüber dem 10.000 Kubikmeter offenen Regenrückhaltebecken in der ZABA Hürth hat der unterirdische Behälter einen großen Vorteil. Dort können auch Wässer, die Gerüche mitbringen, aufgefangen werden, ohne dass es zu Geruchsbelästigungen im oder außerhalb des Chemieparks kommt. Der 27 Jahre alte Behälter wird einmal im Jahr kontrolliert. „Bei einer Begehung Ende 2014 sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass der Behälter grundsaniert werden muss“, so Schneiders weiter. Der Behälter besteht aus verschweißten Spundwänden, 24 Säulen aus Beton, einem Betonboden sowie einem etwa einen Meter dicken Betondeckel. Rostansatz an den Spundwänden sowie Beschädigung am Beton machen die Sanierung erforderlich. „Wir investieren hier nicht nur in die Sicherheit, sondern auch in die Zukunft der Standortfirmen für die nächsten 20 Jahre“, erklärt der Diplom-Ingenieur. Etwa eine Million Euro beträgt die Investition. Damit es bei den Arbeiten zu keinen Zwischenfällen kommt, wurde vor dem Sanierungsbeginn ein Sicherheitskonzept gemeinsam mit der Werkfeuerwehr erarbeitet und unter anderem ein Nottaster im Behälter installiert. Wird dieser betätigt, läuft ein Notruf direkt bei der Werkfeuerwehr auf. Die Feuerwehrmänner haben im Vorfeld erfolgreich die Notfallrettung geprobt. ERFOLGSGESCHICHTE: JÜRGEN BRÜCK IST NEUER BETRIEBSLEITER BEI CABB Ein Karriereweg, der nicht selbstverständlich ist – und Jürgen Brück hat ihn erfolgreich absolviert: Seit 1993 als Betriebsmeister im Chloressigsäurebetrieb der CABB im Chemiepark Knapsack tätig, hat Brück nun mit Wirkung vom 1. Januar 2017 die Betriebsleitung des Chloressigsäurebetriebs inne. Die neue Position übernimmt er von Dr. Wolfgang Schick, der im Juli 2016 zum Chief Operating Officer (COO) des CABB Geschäftsbereichs Acetyls ernannt wurde und auf diese Weise entlastet werden soll. Im Zuge der Ernennung Brücks rücken auch noch weitere Mitarbeiter in verantwortungsvolle neue Positionen auf – eine von CABB durchaus gewollte und gewünschte Entwicklung und ein Stück Unternehmenskultur, wie der Geschäftsführer der CABB GmbH Dr. Uwe Brunk sowie CABB Werksleiter Knapsack Dr. Wolfgang Schick unisono erklären: „Diese Entwicklung zeigt eindrucksvoll, dass Einsatz und Leistung in unserem Unternehmen respektiert und wertgeschätzt werden und CABB offen dafür ist, neue Wege zu beschreiten und verdienten Mitarbeitern Chancen zur Weiterentwicklung und für neue Herausforderungen zu eröffnen.“ ANZEIGE , die Jürgen Brück, 52 Jahre Tagesaktuelle Informationen wie beispielsweise zu möglichem Baulärm finden Sie auf www.chemiepark-knapsack.de bzw. auf Twitter! @ChemieKnapsack IMPRESSUM Herausgeber: InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG, 50351 Hürth, www.chemiepark-knapsack.de, T +49 (0) 2233 48-6570, F +49 (0) 2233 48-946570 Ausgabe: 01/ 2017 vom 17. März 2017 Verantwortlich: Kommunikation, InfraServ Knapsack Redaktion und Gestaltung: benekom, Meerbusch – Dirk Rehberg, Inga Kristin Bambitsch (Redaktion), Carolin Wanner (Gestaltung), Kommunikation, InfraServ Knapsack Bildnachweis: InfraServ Knapsack (5), ChemCologne (2), CABB (2), Vinnolit (2), Sonstige (5) Druck: Kesseler · Becker · Palm GmbH, Hürth

KnapsackSPIEGEL

Copyright 2016 Chemiepark Knapsack – Impressum