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KnapsackSPIEGEL Spezial 02-2019

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Informationen für Nachbarn und Besucher des Chemieparks

06 HIER BLIEB NICHTS UND

06 HIER BLIEB NICHTS UND NIEMAND TROCKEN Übungsalarm in der OS-Anlage von LyondellBasell C hemiepark Knapsack, kurz vor 10 Uhr. Von oben regnet es ohne Unterlass und gleich beginnt ein Übungsalarm in der OS-Anlage von LyondellBasell, in der Polypropylen hergestellt wird. Simuliert wird ein Gasalarm, der mit Auslösen des Alarms der Anlage auch die Wasserwand rund um die Produktionsanlage in Gang setzt. Nicht nur Regen von oben trifft auf die Feuerwehrleute, die innerhalb kürzester Zeit mit mehreren Fahrzeugen unter Sirene und Blaulicht zum Blockfeld 25 nach Hürth kommen sondern auch meterhohe Wasserfontänen, die dafür sorgen, dass im Ereignisfall entweichende Gase aus der Anlage niedergeschlagen und somit an der Vermischung mit der Atmosphäre gehindert werden. Schnell gehen die Feuerwehrmänner um Einsatzleiter Kwiatkowski auf Stellung und öffnen Hydranten, rollen Löschschläuche aus und verbinden sie mit der rot-weiß-markierten „Solche Übungen sind enorm wichtig für uns. Sie stellen unsere Schutzmechanismen auf den Prüfstand. “ Wasserquelle auf dem Areal der Anlage. Jeder weiß, was er zu tun hat und alle haben nur ein Ziel: die (vermeintliche) Gefahr zu bannen und weitere Schäden soweit wir möglich zu verhindern. Und in diesem Fall die „Gefahr“ lokal zu binden, das heißt auf dem Blockfeld zu belassen. Unter Beobachtung des Notfallmanagers und eines Mitarbeiters aus dem Team des Notfallund Krisenmanagements wird die Übung bewertet. Es ist ein wichtiger Aspekt in der Arbeit der Standortsicherheit, dass solche Übungen in wiederkehrenden Zeiträumen und ohne Vorwarnung durchgeführt werden. Und das nicht nur bei der Anlage von LyondellBasell. Notfallübungen werden in allen anderen Anlagen ebenfalls regelmäßig durchgeführt. Ziel ist es, nicht nur die Mitarbeiter am Standort Knapsack zu schützen, sondern auch die Nachbarschaft vor möglichen Gefahren oder Beein- trächtigungen zu verschonen. Zudem fordern behördliche Auflagen, bestimmte Sicherheitskontrollen und Übungen vorzunehmen. Nach etwa 45 Minuten ist die Welt in Knapsack wieder im gewohnten Gang. Der natürliche und künstliche Regen hat aufgehört, die Feuerwehr hat alles eingepackt und macht sich wieder auf den „Heimweg“. Und weil alles so gut geklappt hat, lugt die Sonne aus den nicht mehr ganz so grauen Wolken hervor. Achim Rodekirchen, Operations Manager / LyondellBasell „Solche Übungen sind enorm wichtig für uns. Sie stellen unsere Schutzmechanismen für die Anlage auf den Prüfstand. Zudem kontrolliert die Feuerwehr bei solchen Gelegenheiten auch zusätzliche Sicherheitseinrichtungen in oder an der Anlage, die mit dem eigentlichen Alarm nichts zu tun haben. Es ist wie ein Besuch beim TÜV: man fährt vor, der Prüfer prüft und am Ende „bekommt man die Plakette“ bzw. Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten.“ „ HIER AM STANDORT SIND WIR ALLE GEWINNER“ Großes Engagement im Bereich Verbesserungen und Innovationen bei Clariant in Knapsack BETRIEBLICHE ÜBUNGEN IM CHEMIEPARK KNAPSACK 2019 Kerstin Zalfen, Production Engineer / LyondellBasell Diese Übungen sind notwendig und sind ein Baustein dazu, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Ereignisfall fit zu machen, damit jeder weiß, was zu tun ist. +++ Mittwoch, 10. Juli 2019: Betriebliche Übung im Chlorbetrieb +++ Donnerstag, 5. Sep tember 2019: Beteiligung des Chemieparks Knapsack am landesweiten Sirenentest. +++ Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Alarmierung auch außerhalb des Werkes zu hören ist. Es werden gegebenenfalls jeweils entsprechende Alarmtöne und Lautsprecherdurchsagen zu hören sein. Nach wenigen Minuten ist die Übung beendet! Es handelt sich dabei nur um eine ÜBUNG! Es besteht keine Gefahr für die Nachbarschaft. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis. D iese Bilanz kann sich wirklich sehen lassen: Insgesamt 595 Vorschläge sind 2018 beim Clariant Verbesserungsmanagement am Standort Knapsack eingegangen, das macht im Durchschnitt 2,67 eingereichte Vorschläge pro Mitarbeiter. Die Anerkennungsquote liegt bei 86 Prozent. Entsprechend groß war die Freude bei der feierlichen Preisübergabe: „Es gibt kaum einen schöneren Tag für mich im Jahr, als diesen hier“, eröffnete Clariant Sicherheitsingenieur Manfred Kreitner und ergänzte voller Freude: „Mit dieser Veranstaltung möchten wir uns ganz herzlich bei unseren engagierten Mitarbeitern und Gutachtern hier am Standort bedanken und ihren Einsatz und diese großartige Ideenkultur wertschätzen. Damit sind wir der aktivste Standort mit dem höchsten Engagement für Verbesserung und Entwicklung in Europa und das seit Jahren.“ Für die meisten Vorschläge (241) wurde der Clariant DEPAL-Betrieb mit dem „Denker des Jahres“ ausgezeichnet. Der Preis soll den Betrieb wertschätzen, in dem sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in besonderem Maß Gedanken über ihre Arbeitsprozesse machen und Vorschläge einbringen, wie sie diese verbessern können. Ein weiterer Preis ging an die Abteilung Engineering des Standortes. Hier wurden besonders viele Verbesse- rungsvorschläge zum Bereich Arbeitssicherheit eingereicht. Für das besondere Engagement wurde deshalb der „Sicherheitsdenker“ überreicht – und das bereits zum 8. Mal in Folge. „Es macht mich sehr stolz, dass die Abteilung Engineering, so ein hohes Sicherheitsbewusstsein hat. Sicherheitskultur ist hier nicht nur ein Wort, sie wird auch aktiv gelebt“, erklärte Standortleiter Dr. Stephan Neunerdt und betonte: „Hier werden heute die einzelnen Betriebe geehrt, aber eigentlich sind wir hier am Standort doch alle Gewinner. Als Standortleiter freut mich dieses hohe Engagement und ich möchte diesen Anlass hier nutzen, um Danke zu sagen. Sie alle hier entwickeln Ideen, durch die wir uns weiterwickeln. Das ist toll und dafür schätze ich unsere Clariant Familie hier am Standort so sehr.“

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