Aufrufe
vor 5 Jahren

KnapsackSPIEGEL Spezial 03-2016

  • Text
  • Knapsack
  • Chemiepark
  • Infraserv
  • Chemieparks
  • Beispielsweise
  • Studium
  • Ausbildung
  • Mitarbeiter
  • Unternehmen
  • Standort
  • Knapsackspiegel
  • Spezial
Informationen für Nachbarn und Besucher des Chemieparks

02 „DER

02 „DER LEBENSMITTELMARKT WÄCHST, ENTSPRECHEND WACHSEN AUCH WIR“ Hanke Aromastoff Produktions GmbH eröffnet vier Labore im Chemiepark Knapsack Die Nachfrage nach Polypropylen und Polypropylen-Compounds ist groß, die in Knapsack hergestellten Produkte werden an Firmen der Automobil- und Elektroindustrie sowie in die Verpackungsindustrie geliefert. LYONDELLBASELL ERZIELT IN KNAPSACKER ANLAGEN PRODUKTIONS- REKORDE N achdem LyondellBasell in 2015 bereits einen Jahresproduktionsrekord in der Knapsacker PPC-Anlage erzielen konnte, verzeichnete das Unternehmen nun auch noch die höchste Monatsproduktion seit Bestehen der PP-Anlage. Die Nachfrage nach Polypropylen und Polypropylen-Compounds (Spezialitäten-Polypropylen) ist groß, die in Knapsack hergestellten Produkte werden an Firmen der Automobil- und Elektroindustrie sowie in die Verpackungsindustrie geliefert. HOHE EINSATZBEREITSCHAFT „Produktion, Auslastung und Verfügbarkeit der Anlagen sowie die hohe Produktqualität sind ein Zeichen für den hohen Ausbildungsstandard und die Einsatzbereitschaft hier vor Ort“, unterstreicht Achim Rodekirchen, Standortvertreter von LyondellBasell im Chemiepark Knapsack. „Die Mitarbeiter aus den Bereichen Produktion, Instandhaltung, Produktionsplanung und Logistik haben sehr gut zusammengearbeitet, das gesamte Team Knapsack hat hervorragende Arbeit geleistet.“ Bei aller Freude über das gute Ergebnis, so Rodekirchen, stehe allerdings auch weiterhin die Sicherheitsleistung obenan: „Hier ist auch künftig jeder Einzelne gefordert, seinen Beitrag zu leisten und maximal sicher und verantwortungsvoll zu arbeiten.“ KONSTRUKTIVE ZUSAMMENARBEIT Wie wichtig eine gute Zusammenarbeit ist, hat LyondellBasell in Knapsack jüngst auch während eines rund dreiwöchigen TÜV-Stillstands der PP-Anlage demonstriert: Rund 100 Mitarbeiter von Fremdfirmen und 50 weitere von LyondellBasell haben das Projekt erfolgreich, ohne Unfälle und just in time abgeschlossen. Rodekirchen: „Unser Dank gilt allen Beteiligten – dazu zählen in gewisser Weise auch die Anwohner, die traditionell großes Verständnis dafür aufbringen, dass es im Rahmen solcher Projekte vereinzelt zu Geräuschemissionen kommen kann.“ D ie Hanke Aromastoff Produktions GmbH wird im September 2016 vier Labore mit Materiallager und Versand im Chemiepark Knapsack eröffnen. Das Unternehmen wurde 1994 in Neuss-Allerheiligen zum Zwecke der Forschung und Entwicklung gegründet und wird in Knapsack künftig unter anderem Kleinstmengen spezieller chemischer Rohstoffe nach modernen Synthesemethoden produzieren. Diese Aromastoffe stellt das Unternehmen Flavouristen zur Verfügung, die hieraus Aromen beispielsweise für Fleisch, Geflügel, Fisch, Süß- und Backwaren oder auch Molkereiprodukte kreieren. „Der Lebensmittelmarkt wächst, entsprechend wachsen auch wir“, erläutert Dr. Oliver Kaczmarek, Standortleiter der Hanke Aromastoff Produktions GmbH, die Gründe für die Neuansiedlung im Chemiepark Knapsack. „In Neuss-Allerheiligen gab es keine Möglichkeiten für eine Expansion, deshalb ist die Entscheidung auf den Chemiepark Knapsack mit seiner hervorra- genden Infrastruktur als neuen Standort gefallen.“ Bei den zunächst acht Mitarbeitern vor Ort – 13 Mitarbeiter sollen es auf Sicht werden – handelt es sich ausschließlich um qualifizierte und erfahrene Fachkräfte. Sie betreiben im Chemiepark keinen „Produktionsbetrieb“ im klassischen Sinn, sondern arbeiten nach strengen Sicherheitskriterien im Laborbetrieb. „Dieser wird dank technischer Einrichtungen wie beispielsweise einer speziellen Verbrennungsanlage nahezu emissionsfrei vonstattengehen“, bekräftigt Dr. Kaczmarek. „Für die Anwohner wird demnach keinerlei Geruch oder Sonstiges wahrzunehmen sein.“ TECHNIK KANN RICHTIG SPASS MACHEN InfraServ Knapsack hilft bei der Berufswahl leiter Dirk Borkenhagen. So konnten die Jugendlichen unter Anleitung beispielsweise Steuerungen nach Plan konzipieren und aufbauen oder Stifthalter herstellen. Die Jugendlichen machten nicht nur engagiert mit, sondern stellten auch zahlreiche Fragen, etwa wie lange der Aufbau einer Anlage dauert oder wie es um die Frauenquote in der ISK bestellt ist. Dirk Borkenhagen gab den Jugendlichen im Laufe des Tages viele praktische Informationen mit auf den Weg: Welcher Schulabschluss ist nötig, wie läuft die Ausbildung ab, wo sollten die Interessen liegen? So schadet es beispielsweise dem künftigen Industriemechaniker keineswegs, in der Schule gut in Mathematik und Physik zu sein. Und Elektroniker sollten auch noch Spaß am Programmieren haben. Das Feedback der Achtklässler fiel ausge- Der Laborbetrieb wird dank technischer Einrichtungen wie beispielsweise einer speziellen Verbrennungsanlage nahezu emissionsfrei vonstattengehen WEITERE POSITIVE SIGNALE FÜR DEN STANDORT Innovation bedeutet Zukunft: Unter diesem Motto hat InfraServ Knapsack im Juni 2016 eine PAT-Werkstatt (PAT=Prozessanalysetechnik) im Chemiepark Knapsack eröffnet. „Die Unternehmen hier am Standort Knapsack sowie in der Region sollen vom kontinuierlichen Ausbau unserer Service-Leistungen profitieren“, unterstrich Dr. Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsleitung InfraServ Knapsack, anlässlich der Eröffnungsveranstaltung. Ralf Müller (links, Geschäftsleitung Vorsitzender), Thomas Saß (Leiter Anlagenservice), Thomas Happich (Leiter Anlagenserviceund -technik), Hubert Stüsser (Teamleiter Prozessanalysentechnik) , Dr. Clemens Mittelviefhaus (Geschäftsleitung) AUSBAU REGIONALER KOMPETENZEN „Es ist kein Geheimnis, dass insbesondere der Zeitfaktor heute häufig entscheidend ist, um maximal kosten effizient arbeiten zu können. Service-Leistungen aus einer Hand, Kundennähe und der Ausbau regionaler Kompetenzen sind dabei zunehmend wichtig – die neue PAT-Werkstatt hier auf dem Gelände ist vor diesem Hintergrund ein weiteres ausgesprochen positives Signal für InfraServ Knapsack, den Standort Chemiepark Knapsack und die ganze Region.“ Auch das öffentliche Container-Terminal der KCG Knapsack Cargo GmbH hat im Chemiepark Knapsack investiert und neue Möglichkeiten für die Lagerung von Gefahrstoffen in Containern geschaffen. Mit der Errichtung von rund 150 speziellen Lagerplätzen für Tankcontainer, die mit Chemikalien beladen sind, können jetzt die wichtigsten Gefahrstoffe nach Maßgabe der behördlichen Bestimmungen gelagert werden. Großes Interesse bei den Jugendlichen B ereits zum dritten Mal in diesem Jahr öffnete InfraServ Knapsack (ISK) die Pforte zum Chemiepark Knapsack, um Schülern der achten Klasse eine Berufsfelderkundung im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ zu ermöglichen. 27 Teilnehmer, hauptsächlich aus Hürther und Brühler Realschulen, schnupperten diesmal in die Berufe Mechatroniker, Elektroniker und Industriemechaniker hinein. Durch die Initiative soll Schülern die Berufswahl erleichtert werden. Und das gelang in den Ausbildungswerkstätten und dem Technikum der Rhein-Erft Akademie äußerst anschaulich. Die Achtklässler erfuhren in der Praxis, wie in drei verschiedenen Berufen gearbeitet wird, sie durften nämlich größtenteils selbst anpacken. „Darauf liegt hier der Fokus“, erläuterte ISK-Ausbildungssprochen positiv aus. Fazit des Schnuppertags: Ziel erreicht! Du interessierst Dich für eine Ausbildung bei InfraServ Knapsack? Dann informier Dich am besten unter www.infraserv-knapsack.de/karriere.

03 VERÖFFENTLICHUNGSPFLICHTEN gemäß § 23 der 17. BImSchV für die Rückstandsverbrennungsanlagen der Vinnolit GmbH & Co. KG im Chemiepark Knapsack Kontinuierliche Messungen Grenzwerte D ie Vinnolit GmbH & Co. KG betreibt im Chemiepark Knapsack zwei Rückstandsverbrennungsanlagen (RVA) für flüssige Abfälle und Abgase. Die RVA’s fallen in den Anwendungsbereich der 17. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über die Verbrennung und Mitverbrennung von Abfällen – 17. BlmSchV). Zur umweltverträglichen und schadlosen Entsorgung flüssiger Abfälle und Abgase in den RVA’s sind Emissionsbegrenzungen im Abgas der Verbrennung für unterschiedliche Beurteilungszeiträume als Halbstundenmittelwerte, Tagesmittelwerte oder Jahresmittelwerte festgelegt. Die Abgase werden über jeweils einen Abgaskamin emittiert. In der 17. BlmSchV sind die erforderlichen kontinuierlichen und diskontinuierlichen Emissionsmessungen zur Überwachung der Emissionsbegrenzungen sowie der Verbrennungsbedingungen festgelegt. Die kontinuierlich zu überwachenden Emissionen und die Verbrennungsbedingungen werden durch kalibrierte Messgeräte ermittelt, an einen Auswerterechner übertragen und dort gespeichert. Dieser Rechner vergleicht die gemessenen Werte mit den festgelegten Emissionsbegrenzungen und erstellt einen täglichen Bericht. Darüber hinaus werden die Daten täglich automatisch an die zuständige Überwachungsbehörde mittels Emissionsfernüberwachung (EFÜ) übertragen. Die Überwachungsbehörde kann jederzeit die aktuellen Emissionsdaten einsehen. Neben den kontinuierlichen Emissionsmessungen im Verbrennungsabgas werden jährlich Einzelmessungen (diskontinuierliche Messungen) durch ein behördlich zugelassenes Messinstitut durchgeführt. Gemäß § 23 der 17. BlmSchV besteht die Verpflichtung, die Ergebnisse der kontinuierlichen Emissionsmessungen und der Einzelmessungen jährlich wiederkehrend zu veröffentlichen. Die Ergebnisse der Emissionsmessungen für das Jahr 2015 sind in der weiter unten aufgeführten Tabelle aufgeführt. Infolge von Anfahr- und Abfahrvorgängen, Störungen und Schwankungen im Abgassystem der angeschlossenen Produktionsanlagen und bei der Aufgabe von flüssigen Abfällen kam es für das Berichtsjahr 2015 zu vereinzelten und kurzfristigen Überschreitungen der festgelegten Emissionsbegrenzungen. Betriebliche Korrekturmaßnahmen wurden jeweils unverzüglich eingeleitet und die zuständige Überwachungsbehörde informiert. Diese vereinzelten und kurzzeitigen Überschreitungen stellten zu keiner Zeit eine Gefahr oder Beeinträchtigung für Mensch und Umwelt dar. Die Emissionsstatistik zeigt, dass die festgelegten Emissionsbegrenzungen im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 sicher eingehalten beziehungsweise deutlich unterschritten wurden. Die festgelegten Verbrennungsbedingungen wurden sicher eingehalten. Die Vinnolit GmbH & Co. KG beteiligt sich am Responsible-Care-Programm der chemischen Industrie zur kontinuierlichen Verbesserung von Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz und unterstützt VinylPlus, die freiwillige Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Industrie zur nachhaltigen Entwicklung. www.vinylplus.eu RVA 0437 Messwerte 2015 RVA 1447 Messwerte 2015 Komponenten Halbstundenmittelwert Tagesmittelwert Jahresmittelwerte Jahresmittelwerte Gesamtstaub 30 mg / m 3 10 mg / m 3 2,61 mg / m 3 0,83 mg / m 3 Org. Kohlenstoff 20 mg / m 3 10 mg / m 3 0,47 mg / m 3 0,04 mg / m 3 Chlorwasserstoff 60 mg / m 3 10 mg / m 3 4,69 mg / m 3 1,59 mg / m 3 Stickstoffdioxid 400 mg / m 3 200 mg / m 3 14,25 mg / m 3 44,43 mg / m 3 Schwefeldioxid 200 mg / m 3 50 mg / m 3 1,65 mg / m 3 1,04 mg / m 3 Kohlenmonoxid 100 mg / m 3 50 mg / m 3 0,20 mg / m 3 1,16 mg / m 3 Diskontinuierliche Messungen Komponenten Grenzwerte RVA 0437 Messwerte 2015 RVA 1447 Messwerte 2015 Fluorwasserstoff 4 mg / m 3

KnapsackSPIEGEL

Copyright 2016 Chemiepark Knapsack – Impressum