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KnapsackSPIEGEL Spezial 03-2019

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Informationen für Nachbarn und Besucher des Chemieparks

02 „DIE GANZE

02 „DIE GANZE BANDBREITE DER BRANCHE“ ChemCologne-Geschäftsführer Daniel Wauben und Vorstand Dr. Clemens Mittelviefhaus ziehen eine positive Bilanz zu „Meine Position ist spitze!“ @chemieparkknapsack INSTAGRAM Auf Instagram können unsere Nachbarn die bunte Bilderwelt rund um den Chemiepark Knapsack entdecken. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, ihre Bilder vom Chemiepark unter #DeinCPK mit uns zu teilen. Die Aktion der Kölner Brancheninitiative Chem- Cologne „Meine Position ist spitze!“ (MPis) ist in den Herbstferien unter anderem mit den Terminen im Chemiepark Knapsack für dieses Jahr zu Ende gegangen. Zeit für ein Fazit – KNAPSACK SPIEGEL SPEZIAL sprach mit „MPis“-Initiator und ChemCologne- Geschäftsführer Daniel Wauben und Dr. Clemens Mittelviefhaus, Vorstand ChemCologne und Geschäftsleitung YNCORIS. KSS: Herr Wauben, die fünfte Ausgabe von „Meine Position ist spitze!“ ist nach den Terminen im Chemiepark Knapsack fast vorüber. Mit welcher Bilanz? Wauben: Dieses Jahr war das bisher Beste. Mit neun teilnehmenden Mitgliedsunternehmen und zwölf besetzten Stellen waren wir sehr gut aufgestellt. Und ich gehe bereits jetzt davon aus, dass wir die Aktion nächstes Jahr erneut fortsetzen. Für ChemCologne ist das diesjährige Echo einmal mehr sehr positiv, auch medial MIT TEAMGEIST UND KNOW-HOW YNCORIS Azubis auf Platz 1 beim BG RCI-Azubi-Wettbewerb S icherheit gehört von Anfang an dazu!“ – das ist der Slogan des Azubi-Wettbewerbs der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI). Dass Arbeitssicherheit bei YNCORIS gelebt wird, haben 15 Auszubildende des Unternehmens bewiesen. Als Team haben sie sich gegen insgesamt 2.500 Konkurrenten durchgesetzt und beim Finale in diesem Sommer mit großem Abstand den ersten Platz in der Team-Challenge belegt. Das Team aus den 15 punktbesten Teilnehmern verschiedener YNCORIS Testungen trat im Frühjahr 2019 in einer großen überbetrieblichen Team-Challenge an. Die Auszubildenden mussten diverse Aufgaben lösen und in einem Quiz Fragen zu nahezu allen sicherheits- und gesundheitsrelevanten Aspekten beantworten. Außerdem wurde der Zustand der Arbeitsplätze und der privaten Fahrzeuge überprüft sowie das Verhalten der Azubis und ihre Kenntnisse rund um die Themenfelder Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Verkehrssicherheit bewertet. Um sich der Jury vorzustellen und die Motivation und Einstellung zum Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu präsentieren, erstellten die Azubis einen kleinen Film, der einen „perfekten Tag“ nachstellt und zeigt, wie es im Idealfall in Sachen Arbeitssicherheit laufen sollte. Das Konzept für den dreiminütigen Clip entwickelten die Azubis komplett eigenständig. Insgesamt erreichten die YNCORIS Azubis die höchste Punktzahl unter den teilnehmenden Teams im Be- reich Chemische Industrie und sicherten sich so einen der heißbegehrten Plätze im Finale des BG RCI Azubi-Wettbewerbs. Das Finale fand im Sommer im sauerländischen Willingen statt. Insgesamt sechs Teams aus den Bereichen Baustoffe – Steine – Erden, Bergbau, Chemische Industrie, Lederindustrie, Papierherstellung und Ausrüstung sowie Zuckerindustrie traten in verschiedenen Übungen gegeneinander an. Schlussendlich konnte sich das YNCORIS Team gegen die anderen fünf Teams durchsetzen und landete mit 167 Punkten auf Platz 1. „Ein Quäntchen Glück gehört bei einem solchen Spielformat zwar immer dazu, aber unsere Azubis haben hier gezeigt, wie man es richtig macht und sich verdient gegen eine ebenfalls hochklassige Konkurrenz durchgesetzt“, erklärt YNCORIS Ausbildungsleiter Dirk Borkenhagen voller Freude. Auch für das Unternehmen ist der Sieg der Azubis in diesem Wettbewerb ein großer Erfolg, wie Ralf Müller, Vorsitzender der YNCORIS Geschäftsleitung ausführt: „Wir sind sehr stolz auf unsere Azubis. Mit hohem persönlichem Engagement haben sie eine tolle Leistung erbracht, die Spaß und Sicherheit verbindet. Da kann nur etwas Gutes für die YNCORIS und unsere Kunden herauskommen. Mit den Azubis hat die Zukunft bereits heute angefangen.“ läuft die Aktion sehr gut. Die Lokalmedien haben schon ausgiebig berichtet, was von großer Bedeutung ist, um wichtige Botschaften, die dahinterstehen – nämlich die Bedeutung des Rheinlands als stärkste Chemieregion Europas und das große Potenzial der verschiedenen Berufsbilder in dieser Branche – näherzubringen und auf diese Weise auch attraktive Arbeitgeber und Führungspositionen in der Region zu präsentieren. KSS: Daraus ergibt sich eine enorme Vielfalt. Wauben: Das stimmt! Bei „Meine Position ist spitze!“ zeigen wir nicht nur die klassischen Dinge, die man mit der Chemie verbindet, sondern eben auch Positionen beispielsweise aus dem kaufmännischen Bereich, wie den Marketingleiter bei YNCORIS, oder in der Werkfeuerwehr. Diese von Ihnen angesprochene Vielfalt macht die Aktion aus. Im nächsten Jahr werden wir weiter daran arbeiten, möglichst die ganze Bandbreite der Branche zu präsentieren. KSS: Herr Dr. Mittelviefhaus, wie wichtig ist eine Aktion wie „Meine Position ist spitze!“ für den Chemiepark Knapsack, sowohl in der Außendarstellung, als auch um den Nachwuchs schon mal Mit großem Abstand auf Platz eins: Die YNCORIS Azubis MIT WASSERSTOFF IN DIE ZUKUNFT einzustellen auf die Abenteuer, die man hier erleben kann? Mittelviefhaus: Abenteuer ist in der Beziehung genau das richtige Wort. Die Gespräche mit den jungen Leuten haben gezeigt, dass sie mit sehr unklaren Vorstellungen hierherkommen, und sich erstmals ein Bild machen können, was tatsächlich hinter den Kulissen passiert. Auch für uns ist es interessant festzustellen, wie diese jungen Menschen denken, was eigentlich bei ihnen bekannt ist und was nicht. Mit unseren Erfahrungen können wir häufig nicht richtig einschätzen, was von außerhalb unseres Werkszauns gesehen wird. Das ist eine sehr gute Gelegenheit, genau diesen Austausch und die Transparenz in beide Richtungen herzustellen. Dass das auch intern so gesehen wird, ist daran zu erkennen, dass wir hier in Knapsack eine Gemeinschaftsaktion daraus gemacht haben. Wenn wir auf diesem Wege auch Begeisterung für unsere Geschäfte wecken können und Menschen uns zumindest positiv offen gegenüberstehen, und vielleicht darüber hinaus Arbeitskräfte gewinnen können – wunderbar, dann passt alles. KSS: Aus „Meine Position ist spitze!“ resultieren auch immer wieder kleine Erfolgsgeschichten. Wauben: Wie zum Beispiel im Fall von Johannes Hamann, der bereits 2016 an der Aktion teilnahm und in der Zwischenzeit in Aachen studiert hat. Er schreibt jetzt, begünstigt durch den Kontakt, den er über die Aktion zu Evonik in Wesseling und dem dortigen Laborleiter knüpfen konnte, dort auch seine Bachelor-Arbeit. Das sind natürlich Geschichten, die wir erzählen wollen. Mittelviefhaus: Das ist die eine Dimension, in der sich solche Erfolgsstorys bei „Meine Position ist spitze!“ entwickeln können. Die andere Dimension ist, dass wir tatsächlich von Jahr zu Jahr bei den Teilnehmerzahlen zugelegt haben. Es spricht sich langsam rum. Die Schüler sind begeistert und empfehlen die Aktion weiter. Damit sind wir genau auf dem richtigen Weg. Mehr zu „Meine Position ist spitze!“ und zu den Erfolgsgeschichten der einzelnen Kandidaten unter www.meine-position-ist-spitze.de – mehr zu der Aktion im Chemiepark Knapsack auf Facebook unter DeinChemieparkKnapsack M it Blick auf den Klimawandel wird das Thema alternative Kraftstoffe immer wichtiger. Eine Alternative ist der Wasserstoffantrieb für Elektrofahrzeuge. Bei diesen Fahrzeugtypen wird der elektrische Strom für den E-Antriebsmotor nicht aus einer Batterie bereitgestellt, sondern aus einer Brennstoffzelle, die mit Wasserstoff betrieben ist. Seit Jahren ist der Chemiepark Knapsack schon Vorreiter und versorgt viele Brennstoffzellen-Busse im Kreis Hürth und Brühl mit Wasserstoff. Aber auch die YNCORIS engagiert sich als Teil des Vereins HyCologne auf diesem Gebiet und setzt sich entsprechend für einen verstärkten Einsatz des Wasserstoffs für Mobilität und Energieerzeugung /-speicherung ein. Um als nächsten Schritt diese Art der Fortbewegung zu testen, gibt es bei der YNCORIS nun ein mit Wasserstoff betriebenes Auto, das für die Mitarbeiter zur Probe bereitsteht. Es handelt sich dabei um einen Mercedes GLC mit einer Reichweite von zirka 300 Kilometern und einer Leistung von 350 Nm / 200 PS. Das Auto kann geliehen werden, um beispielsweise Seminare zu besuchen.

03 LYONDELLBASELL ERWEITERT DIE PRODUKTION VON POLYPROPYLEN COMPOUNDS IN KNAPSACK Innovation befeuert Nachfrage nach Leichtbaumaterialien Neue Produktionsanlage für PP Compounds in Knapsack I m Rahmen einer kleinen Einweihungszeremonie nahm LyondellBasell im September 2019 im Chemiepark Knapsack offiziell die fünfte Produktionsanlage zur Herstellung von Polypropylen (PP) Compounds in Betrieb. Mit einer neuen Gesamtkapazität von mehr als 200.000 Tonnen pro Jahr ist der Standort Knapsack somit die größte Produktionsanlage zur Herstellung von PP Compounds in der Welt. Die Spezialitäten-Granulierung von LyondellBasell in Knapsack ist einer der wichtigsten Bausteine des weltweit operierenden Chemieunternehmens, wenn es um leichte, hochfeste sowie optisch ansprechende Kunststoffe für die Automobilindustrie und Haushaltsgerätehersteller geht. Die fünf Linien im Chemiepark Knapsack verwenden dabei in der benachbarten Polypropylen (PP)- Anlage hergestelltes oder aus anderen LyondellBasell Standorten zugeliefertes Rohgranulat – und veredeln dies durch Zugabe von Farbpigmenten, Stabilisato- ren, Glasfasern oder Talk zu exakt nach Kundenwunsch hergestellten Unikaten. „Die Kunststoffe aus Knapsack haben in den letzten Jahren zu Sicherheit, Designfreiheit und Leistungsfähigkeit im Automobilbau wesentlich beigetragen, was sich in einem höheren Kunststoffanteil pro Automobil und dadurch einer Verringerung des Fahrzeuggewichts sowie erhöhter Kraftstoffeffizienz und niedrigerem CO 2 -Ausstoß widerspiegelt“, sagt Frank Noeltgen, Leiter des LyondellBasell Geschäftsbereichs für Compounds in Europa. „Die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und damit einhergehend einem zusätzlichen Bedarf von Kunststoffen für Batterien sowie Anwendungen im Motorraum, wird diesen Trend wahrscheinlich unterstützen.“ Die neue Produktionslinie stellt beispielsweise ein PP Compound her, das als Dekorelement in der Frontschürze des neuen Audi Q5 Verwendung findet. Der niedrige Füllstoffgehalt reduziert das Gewicht im Vergleich zum vorher eingesetzten Kunststoff. Da das Bauteil nicht lackiert wird, sind eine hohe Oberflächenqualität und hohe Kratzfestigkeit zusätzliche Vorteile. Die nach Kundenwunsch zugefügten Additive bieten zudem eine hohe UV-Beständigkeit. Die neue Produktionslinie in Knapsack ist eine wichtige Erweiterung des europäischen LyondellBasell Produktionsnetzwerks von PP Compounds in Milton Keynes, UK, Bayreuth und Tarragona, Spanien. Die Standorte unterstützen die Automobilhersteller mit ihren leichten Produkten in der Umsetzung einer EU-Richtlinie zur Verringerung des CO 2 -Ausstoßes ihrer Fahrzeugflotten in den kommenden Jahren. Die Produktionserweiterung schafft zwölf neue Arbeitsplätze, so dass für LyondellBasell in Knapsack jetzt rund 180 Personen tätig sind. TWITTER Unser Twitter-Account ist der richtige Kanal für kurze Meldungen auf schnellem Wege – hier versorgen wir unsere Nachbarn und Journalisten mit aktuellen Informationen. Im Ereignisfall halten wir sie hierüber auf dem Laufenden. @DeinChemieparkKnapsack @chemieknapsack FACEBOOK Unser Facebook-Kanal dient zum Austausch mit unseren Nachbarn, Politikern, Mitarbeitern u. a.. Hier berichten wir über spannende Neuigkeiten und geben einen Einblick hinter die Kulissen des Chemieparks Knapsack. Alle zwei Wochen blicken wir an unserem Rückblick-Donnerstag mit historischem Bildmaterial auf die Geschichte des Standorts zurück. SIE MÖCHTEN EINEN AUTHENTISCHEN KINOABEND IM BERLI-THEATER GENIESSEN? Dann raten Sie mit und gewinnen 5 Kino-Gutscheine im Wert von 20 Euro! Senden Sie Ihre richtigen Antworten bis zum 30. November 2019 per E-Mail an Knapsackspiegel@yncoris.com und nehmen Sie an unserer Verlosung teil!* Frage 1: Wann wurde das BERLI-Theater am heutigen Standort in Berrenrath wiedereröffnet? Frage 2: Wie heißt der Dokumentarfilm über die Luftverschmutzung in Knapsack aus dem Jahr 1972? Frage 3: Von welcher Stiftung wurde das BERLI-Theater bereits mehrfach ausgezeichnet? *Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Illustration: Gabriella88 – AdobeStock.com F rüher war eben nicht alles besser: So erinnert der Dokumentarfilm „Wolken über Knapsack“ aus dem Jahr 1972 an eine Zeit in Knapsack, die glücklicherweise der Vergangenheit angehört. Aufgrund der starken Luftverschmutzung durch die Großindustrie in unmittelbarer Nachbarschaft musste der Ort Knapsack damals verlegt werden. Regelmäßig erinnert YNCORIS, Betreiber des Chemiepark Knapsacks, an diese Zeit und präsentiert den Dokumentarfilm in authentischer Kinoatmosphäre. So zum Beispiel im nahegelegenen Berrenrather-Lichtspiel-Theater, kurz BERLI-Theater genannt. Das 1946 eröffnete Programmkino hat ähnlich bewegte Zeiten hinter sich, denn der Ort Berrenrath wurde zwar nicht aufgrund der hohen Luftverschmutzung, wohl aber im Zuge der Braunkohlegewinnung in den 1950er Jahren umgesiedelt. 1958 feierte Otto Jansen, Urgroßvater des heutigen Inhabers Andre Jansen, die BEWEGTE ZEITEN, BEWEGTE BILDER Authentisches Kinoerlebnis im BERLI-Theater Neueröffnung des Einsaalkinos am heutigen Standort in Berrenrath. Was folgte waren goldene Kinojahre. In den 1970er und 1980er Jahren zog es das Publikum jedoch immer stärker in die Kinosäle der Großstadt Köln; in den 1990er Jahren bekam das Programmkino Konkurrenz von den großen Multiplex-Komplexen. Heute – in Zeiten von Streamingdiensten wie Netflix & Co. – wird es abermals schwieriger für das BERLI-Theater. „Die Leute gehen weniger ins Kino. Aber wenn sie gehen, dann wollen sie einen schönen Abend verbringen. Der Film steht zwar im Vordergrund, aber es kommt auch auf das Drumherum an“, weiß Andre Jansen, der den Familienbetrieb nun in der vierten Generation leitet. VERGANGENHEIT TRIFFT GEGENWART Und von diesem Drumherum gibt es im BERLI-Theater eine Menge. Dazu gehört neben Sauberkeit und gutem Service auch die Ausstattung mit modernster Technik, gepaart mit außergewöhnlichem Ambiente. Kombiniert mit dem gemütlichen Kinosaal und der angeschlossenen Gastronomie, in der man das ein oder andere Glas Wein oder einen Flammkuchen verzehren kann, bietet das BERLI-Kino ein „ursprüngliches und authentisches Kinoerlebnis“, ist Jansen überzeugt. Überzeugt sind auch seine Stammgäste. „Unsere Gäste nehmen extra den Weg aus Bonn, Brühl oder Euskirchen auf sich, um bei uns einen schönen Abend zu haben“, freut sich der Kinobetreiber. Kein Wunder, wurde das BERLI-Theater doch für sein abwechslungsreiches Programm aus aktuellen Filmen, Kulturveranstaltungen, Lesungen und Konzerten schon mehrfach von der Film- und Medienstiftung ausgezeichnet. Und heute? Da kauft man die Tickets für das BERLI-Theater online (www.berli-huerth.de) – und genießt die saubere Luft in Knapsack.

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