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KnapsackSPIEGEL Spezial 04-2016

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Informationen für Nachbarn und Besucher des Chemieparks

02 RICHTFEST FÜR DIE

02 RICHTFEST FÜR DIE NEUE MPE-ANLAGE „Ein wichtiger Meilenstein ist erreicht. Vor fast einem Jahr war auf diesem Baufeld gerade mal eine Baugrube erkennbar. Es ist eine tolle Leistung aller Beteiligten, was bis heute hier entstanden ist”, sagte Bayer Standortleiter Bernd Nowack anlässlich des Richtfestes für die neue Bayer MPE-Produktionsanlage. Von den bislang 300.000 Mannstunden fällt die beachtliche Zahl von etwa 65.000 Stunden auf die bauliche Erstellung des Produktionsgebäudes und der Nebenanlagen. Für die Anlage wurden mehr als 1.700 Tonnen Stahl verbaut. 300 Betonmischer haben rund 9.000 Tonnen Beton für den Massivbau angeliefert. BEGEISTERTE TECHNIK-NACHTSCHWÄRMER Erste Nacht der Technik Rhein-Erft ein voller Erfolg A ls um 0:45 Uhr der letzte Shuttlebus von seiner Fahrt vom Braunkohle-Innovationszentrum der RWE Power AG zum Feierabendhaus in Chemiepark Knapsack zurückkehrte, war die erste Nacht der Technik im Rhein-Erft-Kreis endgültig Geschichte. Mehr als 800 Besucher haben die Nacht zu einem vollen Erfolg für die Veranstalter und Initiatoren von VDI und VDE gemacht. Sie schauten in den vorhergehenden sieben Stunden hinter die Kulissen technischer Anwendungen im Chemiepark Knapsack, bei Unitymedia oder dem Lidl Logistikzentrum in Kerpen, belegten Workshops in der Rhein-Erft Akademie und lernten innovative Ingenieurbüros wie Imagine Engineering kennen. Allein im Wesselinger Werk von Lyondell- Basell wurden mehr als dreihundert Führungsplätze von Technik-Nacht-Besuchern belegt. Der Chemiepark Knapsack ließ die Besucher nicht nur durch stündliche Besichtigungsfahrten hinter den Zaun schauen, sondern bot Betriebsbesichtigungen bei Bayer CropScience und dem Ersatzbrennstoffkraftwerk. Zudem öffnete die Rhein-Erft Akademie ihre Tore und zeigte das volle Aus- und Weiterbildungsprogramm. Bei der Chemiepark-Rundfahrt um 22 und 23 Uhr wurde den Industrie- und Hobbyfotografen noch ein spektakuläres Bild von in der Nacht leuchtenden Chemieanlagen geboten. Diese Fahrten waren im Handumdrehen ausgebucht. Das klare Wetter belohnte das Warten. Insgesamt ein Riesenerfolg für die Veranstalter mit fast 2.000 belegten Plätzen in Führungen und Workshops. Dabei war das Publikum ganz so gemischt, wie sich das die Unternehmen gewünscht hatten. Ein Drittel der Besucher kam über das Familienticket zur Nacht der Technik. Insgesamt besuchten 45 Prozent der Besucher die Nacht als Schüler, Studierende oder Besucher unter 18 Jahren. Jede Menge Input für die technische Generation von morgen. „DIE UNTERNEHMEN AM STANDORT SEHEN SICH ALS PARTNER, NICHT ALS KONKURRENTEN“ CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY: SEHR GUTE BEWERTUNG FÜR VINNOLIT C orporate Social Responsibility (CSR) hat in den letzten Jahren kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Von Unternehmen wird heute nicht nur erwartet, dass sie sich zur ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bekennen, sondern ebenso der Nachweis, dass sie dieser auch gerecht werden. Vinnolit hat sich daher im Juli 2016 einer unabhängigen Bewertung ihrer CSR-Leistung durch die weltweit tätige Bewertungsplattform EcoVadis (www.ecovadis.com) unterzogen – dabei wurden die Aktivitäten des Unternehmens in den Bereichen Schutz der Umwelt, gute Arbeitsbedingungen, faire Geschäftspraktiken und nachhaltige Beschaffung auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: Vinnolit erhält eine sehr gute Bewertung („Gold Recognition Level“) der CSR-Leistung und gehört hier sogar zu den drei Prozent der besten mehr als 20.000 bisher durch EcoVadis geprüften Unternehmen. „Das hervorragende Ergebnis der Bewertung unserer CSR-Leistung ist eine schöne Bestätigung unserer Unternehmenspolitik, aber vor allem ein Ansporn, uns kontinuierlich weiter zu verbessern“, freut sich Vinnolit-Geschäftsführer Dr. Karl-Martin Schellerer und ergänzt: „Ein verantwortliches und nachhaltiges Handeln ist in Vision und Werten von Vinnolit fest verankert.“ Dr. Gerhard Obernosterer ist seit Juni 2016 neuer Standortleiter der Clariant Plastics and Coatings (Deutschland) GmbH im Chemiepark Knapsack – ein perfekter Zeitpunkt für ein erstes „Etappen“-Fazit … KSS: Herr Dr. Obernosterer, hatten Sie einen guten Start am Standort? Obernosterer (lacht): Ja, ich bin hier sehr gut aufgenommen worden! KSS: Welche Ziele verfolgen Sie für Clariant? Obernosterer: Unsere Hauptaufgabe wird es sein, eine sichere – im Sinne von Arbeits- und Anlagensicherheit – und wettbewerbsfähige Produktion zu gewährleisten. Wir wollen dauerhaft am Standort produzieren, also geht es darum, unsere Strukturen in allen Bereichen auf Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit Dr. Gerhard Obernosterer TEILNEHMERREKORD 400 Besucher beim Bayer Safety Day 2016 R und 400 Besucher kamen zum Bayer Safety Day im Chemiepark Knapsack und sorgten im Vergleich zum Vorjahr mit einer Steigerung um etwa 100 Personen für einen neuen Rekord. Nicht nur Bayer-Mitarbeiter, sondern auch zahlreiche Mitarbeiter von Partnerfirmen waren eingeladen und nahmen an dem Sicherheitstag teil. Alle Aktivitäten waren in die Standortaktion „3P – Sicher in Knapsack“ und sicher im Team eingebettet. „Diese große Resonanz auf unsere Angebote drückt den Stellenwert und das Interesse der Beschäftigten an Sicherheit aus. Wir alle stehen zu 100 Prozent hinter dem Sicherheitsgedanken von Bayer und arbeiten weiter an Verbesserungen sowie innovativen Konzepten“, sagte Standortleiter Bernd Nowack, der ein weiteres Zeichen setzte, indem er den Safety Day im Chemikalienschutzanzug eröffnete. Dabei war „Sicherheit“ an diesem Tag weithin sichtbar: Ein großer mit Helium gefüllter Ballon mit Bayer-Logo schwebte über dem Veranstaltungsort und machte den Safety-Day-Platz vor dem Gebäude 2702 zur „Sicherheitszentrale“. Welche Gefahren eine Autofahrt bei schlechter Sicht, in alkoholisiertem Zustand oder bei rutschigem Fahrbahnuntergrund birgt, erlebten die Gäste in einem Fahrsimulator. Ein Volltreffer für die Sicherheit: Bei technischen Demonstrationen zur Verfahrens- und Anlagensicherheit erhielten die Interessierten wichtige Tipps zum Umgang mit elektrischem Strom sowie zum mechanischen EX-Schutz an Armaturen und Kreiselpumpen. Neuheit: Die beiden hölzernen hin zu optimieren. Ein großes Plus für Clariant hier am Standort ist das Zusammenspiel von Entwicklung und Produktion vor Ort, die Zusammenarbeit ist befruchtend, und zwar in beide Richtungen. KSS: Was schätzen Sie an Ihrem neuen Arbeitsumfeld, am Chemiepark Knapsack und dem Unternehmen Clariant, im Besonderen? Obernosterer: Der Chemiepark Knapsack bietet alles für eine professionelle und wettbewerbsfähige Chemieproduktion. Gleichzeitig ist der Standort prädestiniert für eine effektive unternehmensübergreifende Zusammenarbeit: Viele Kollegen in den ansässigen Firmen arbeiten seit Jahren miteinander, die Wege sind kurz, der persönliche Kontakt unkompliziert. Die Unternehmen am Standort sehen sich als Partner, nicht als Konkurrenten. Das erzeugt eine angenehme und sehr produktive Arbeitsatmosphäre. Gleiches gilt auch für das Team bei Clariant. Ich erlebe die Mitarbeiter als hilfsbereit, engagiert und freundlich. Wir ziehen an einem Strang. Figuren Knix und Knax brachten korrektes ergonomisches Arbeiten in eindrücklichen Posen näher. Die Kurzvorträge zu „Stress“ und „Gesunder Schlaf“ stießen ebenfalls auf hervorragende Resonanz und waren jeweils voll ausgebucht. Dr. Hans-Joachim Danz, QHSE Manager des Standorts Knapsack: „Der Safety Day hat uns wieder einmal geholfen, unsere Sicherheitskultur zu verdeutlichen. Denn letztlich sind es die eigenen Mitarbeiter und die Beschäftigten von Partnerfirmen sowie deren Vorgesetzte, die durch ihr persönliches Verhalten diese Sicherheitskultur leben müssen.“

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KSS: Herr Herfet, können Sie uns kurz darlegen, was Ihr Aufgabenfeld beinhaltet? Herfet: Unsere Aufgabe ist es, Risiken einzuschätzen und zu bewerten sowie geeignete Maßnahmen zu erarbeiten, um Risiken zu reduzieren. Dabei gilt es, die Wirksamkeit von Maßnahmen stetig zu überprüfen, aus Abweichungen und Fehlern zu lernen und die Erkenntnisse in künftige Planungen und Strukturen mit einfließen zu lassen. Und zwar mit der Maßgabe, kontinuierliche Verbesserungen zu erwirken, sich dabei Ziele zu setzen und sie in realistischen Schritten zu erreichen. Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang, die Nähe zur Praxis und zur Basis zu behalten und immer ein Ohr an der Produktion zu haben. KSS: Was sind denn beispielsweise konkrete Themen im Rahmen Ihrer Tätigkeit? Herfet: Ein gutes Beispiel sind Unfallkennzahlen. Entscheidend ist die Nachhaltigkeit und nicht, dass wir durch Zufall mal ein Jahr unfallfrei bleiben! Ein anderes Beispiel sind die Anlagen- und Prozess-Sicherheitsanalysen mit einem festen Team von Ingenieuren und Sicherheitsleuten: Hier haben wir die Schlagzahl zuletzt noch einmal ein Stück erhöht. KSS: Sie sitzen wegen der Nähe zur Produktion ganz bewusst am Standort Knapsack, haben bei CABB aber ein sehr „Kulturfragen brauchen mehrere Jahre, bis sich etwas nachhaltig ändert! “ viel globaleres Tätigkeitsfeld. Herfet: Richtig! Ziel ist es, Standards und eindeutige Vorgaben für Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz und Qualität festzulegen und sie an allen CABB-Standorten zu implementieren. Auch beispielsweise in China und Finnland, das ist eine spannende Aufgabe. Wichtig ist, dass dies alles nicht nur auf dem Papier geschieht, sondern auch in den Köpfen Uwe Herfet der Mitarbeiter ankommt. Wir wollen das Thema „Sicherheit bei CABB“ insgesamt auf eine andere Ebene heben! KSS: Allerdings müssen Sie global betrachtet mit erheblichen kulturellen Unterschieden zurechtkommen. Herfet: Ganz genau. Natürlich sind speziell in China und Indien die lokalen und kulturellen Gepflogenheiten ganz andere als hierzulande. Aber das ist ja schon innerhalb Deutschlands so, wenn ich zum Beispiel an mein Team in Bayern denke! Und es gilt natürlich noch einmal verstärkt für andere Länder. Entscheidend ist: Es sollte trotz aller Unterschiede eine Vision für das gesamte Unternehmen sein. Und zwar eine realistische, nicht abgehobene Vision, die einem relativ kleinen Unternehmen wie CABB mit weltweit 1.000 Mitarbeitern auch gerecht wird. KSS: CABB verfolgt hier eine konkrete Unternehmens-Philosophie? Herfet: Das kann man so sagen. Bei CABB hat man klar erkannt, dass nachhaltige Verbesserungen im Bereich HSEQ nicht nur zu besseren Produkten führen, sondern auch einen Wettbewerbsvorteil darstellen und damit auch den Wert des Unternehmens steigern. Am Ende reden wir hier über Kulturfragen und die brauchen mehrere Jahre, bis sich etwas nachhaltig ändert. ÄNDERUNGEN AN CHEMIEANLAGEN UNTERLIEGEN STRENGEN BEHÖRDLICHEN REGELUNGEN I CL Knapsack stellt im Chemiepark Phosphorpentasulfid her, das beispielsweise zur Produktion von Additiven für Schmierstoffe oder von Insektiziden dient. Zur Verbesserung der Logistik benötigte das Unternehmen am Standort zwei zusätzliche Entladestationen für Bahnkesselwagen sowie einen weiteren Phosphorlagertank. Die Herausforderung dabei: Änderungen an Chemieanlagen müssen einer Vielzahl von technischen und umweltrechtlichen Regelungen entsprechen. Konkret musste die geplante Erweiterung nach dem Bundes-Immissions-Schutzgesetz (BImSchG) durch die Bezirksregierung genehmigt werden – ein solcher Änderungsantrag ist nicht nur aufwendig, sondern es müssen auch eine Vielzahl von Dokumenten eingereicht sowie sämtliche Sicherheitsmaßnahmen exakt festgehalten werden. „Der Antrag selbst erfordert vielfältige Unterlagen wie Verfahrensbeschreibung, Apparatelisten, Angaben über Emissionen, einen Sicherheitsbericht sowie mögliche Auswirkungen auf Wasser und Boden, eine schalltechnische Stellungnahme bis hin zu Aussagen über den Brandschutz“, unterstreicht Inge-Maria Lang aus dem Genehmigungsmanagement von InfraServ Knapsack, die ICL Knapsack bei dem Projekt beraten und unterstützt hat. Birgit Schmidt-Becker von der Bezirksregierung Köln im Gespräch mit Herbert Neumann (ICL) GENEHMIGUNG ERTEILT Nach dem positiven Bescheid durch die Bezirksregierung Köln erfolgte der Umbau. Nach der Inbetriebnahme wurde die Anlage einer behördlichen Abnahmeprüfung im Rahmen einer Umweltinspektion unterzogen: „Die Abnahmeprüfung ist die erste Überwachung der Anlage nach Inbetriebnahme durch uns und damit gleichzeitig die erste Umweltinspektion“, erklärt Birgit Schmidt- Becker, Technische Dezernentin bei der Bezirksregierung Köln. „Im Rahmen der Abnahmeprüfung kontrollieren wir beispielsweise, ob die Anlage entsprechend den Antragsunterlagen errichtet wurde, aber auch, ob das Unternehmen alle zu erfüllenden Anforderungen einschließlich der Nebenbestimmungen der Genehmigung einhält.“ Seit Kurzem ist es offiziell: Die neue Entladestation für Phosphor im Chemiepark Knapsack entspricht in allen Punkten den Vorgaben. Das bestätigte die Bezirksregierung Köln nach ihrer Abnahmeprüfung im Rahmen einer Umweltinspektion. WARN-APP NINA Um eine möglichst flächendeckende Warnung und Information der Bevölkerung bei besonderen, warnbedürftigen Ereignissen sicherstellen zu können und somit einen Großteil der Bevölkerung zu erreichen, ist eine parallele Nutzung von mehreren Systemen durch die jeweils zuständige Kreis-Leitstelle sinnvoll. Die Leitstelle des Rhein-Erft-Kreises nutzt deshalb als Ergänzung zu den bisherigen Warnmedien – also Radiodurchsagen, mobilen und stationären Sirenen oder Lautsprecherfahrzeugen – neuerdings die Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). CHEMIEPARK NUTZT NINA-APP Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die Bevölkerung des Rhein- Erft-Kreises im Ereignisfall schnell und effektiv gewarnt werden kann. Außerdem ist es möglich, mit der App Verhaltenshinweise für verschiedene Notfallsituationen zu verbreiten. Unter dem Menüpunkt „Bevölkerungsschutz-Warnungen“ werden die von der Leitstelle des Rhein-Erft-Kreises bei besonderen Ereignissen veröffentlichten Warnungen zukünftig angezeigt. Auch der Chemiepark Knapsack nutzt inzwischen im Rahmen seiner engen Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Hürth und dem Rhein- Erft-Kreis die NINA-App. Die Premiere erfolgte beim Sirenentest Ende August 2016. Die regelmäßigen Testläufe sollen zukünftig immer über die App angekündigt werden. Die Entscheidung einen Ereignisfall im Chemiepark Knapsack in die App zu stellen, obliegt aber der Feuerwehr Hürth, die den jeweiligen Vorgang an die Kreisleitstelle meldet, wo dann die Einstellung in die App erfolgt. Technischer Ausgangspunkt für NINA ist das modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS). Dieses wird vom BBK für bundesweite Warnungen des Zivilschutzes betrieben. Seit 2013 können auch alle Lagezentren der Länder und Leitstellen von Städten und Kommunen das Warnsystem nutzen. In der Regel sind dies Feuerwehr- und Rettungsleitstellen, die Warnmeldungen für lokale Gefahrenlagen herausgeben. Die NINA App kann in allen App-Stores heruntergeladen werden.

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