KNAPSACK SPIEGELSPEZIAL01 2026 Informationen für Nachbarn und Besucher des Chemieparks EDITORIAL 01 / 2026 Männerriege: Nico, Tim, Elmar, Jörg, Philip und Joshua Bode (v. l.) ZWEI VÄTER UND VIER SÖHNE - DAS SIND DIE BODES Sechs Männer aus zwei Generationen arbeiten in gerade einmal zwei Geschäftseinheiten - im Handwerk von YNCORIS kommt niemand an der Familie Bode vorbei. S ie arbeiten seit Jahren bei YNCORIS im Handwerk. Der Älteste seit fast 43 Jahren, der Jüngste auch schon seit elf Jahren. Mitte Januar sitzen die sechs Bodes - zwei Väter und vier Söhne - gemeinsam im Konferenzraum des Gebäudes 0110 im Chemiepark Knapsack zum Interview über ihre Familie. Alle an einem Tisch - das kommt nicht oft vor, beruflich fast nie und auch privat ist es selten geworden, seit die Kinder erwachsen sind. Elmar Bode arbeitet seit fast 43 Jahren auf dem Knapsacker Hügel. Er lernte bei Hoechst Betriebsschlosser und bildete sich zum Maschinenbautechniker weiter. Nach mehreren Stationen unterstützt er seit einigen Jahren die Betriebstechnik von Perimeter Solutions. Jörg Bode hat Stahlbauschlosser gelernt und sich zum Maschinenbautechniker weitergebildet. Er arbeitet seit fast 27 Jahren im Chemiepark, nachdem ihn sein Bruder von einer Bewerbung überzeugte. Zunächst war er im Rohrleitungsbau und in der Betriebsbetreuung tätig. Heute liegt sein Schwerpunkt im Projekt- und Stillstandsmanagement für verschiedene Kunden. WIE DER VATER, SO DER SOHN Die Söhne von Jörg und Elmar haben fast ein Alter, sie sind 27 und 28 Jahre alt. „Für uns ist es cool, so nah beieinander zu sein“, sagt Nico. Drei der Kinder haben Industriemechaniker gelernt - außer Tim. Der große Bruder von Nico absolvierte eine Ausbildung zum Mechatroniker bei der damaligen InfraServ Knapsack (heute YNCORIS). Als Mitarbeiter der Prüftechnik betreut er die stationären Anlagen unterschiedlicher Kunden. In der Familie wird er von den Jüngeren gerne deswegen aufgezogen. Er lächelt dann einfach. „Irgendwann sehe ich einen von ihnen in der Prüftechnik. Dann reden wir noch mal.“ Philip und Nico arbeiten im gleichen Team der Betriebsbetreuung von YNCORIS. Joshua startete ebenfalls in der Betriebsbetreuung und kümmert sich heute um die Netze in der Ver- und Entsorgung. „Ich genieße es, viel draußen zu sein. Wir kontrollieren nicht nur die Leitungen im Chemiepark, sondern bis ins Saarland hinein und an die belgische Grenze.“ Dabei ist er schon auf so einige Tiere getroffen: Hasen, Wildschweine, Füchse und sogar auf einen Wolf. Die Väter haben den Weg ihrer Kinder durch die Erzählungen zu Hause geprägt. Handwerk und Metall finden alle toll. „Ich wollte immer ins Handwerk und in die Fußstapfen meines Vaters treten“, sagt Philip. Tim kam über ein vierwöchiges Praktikum, das Papa Elmar vermittelt hatte, zu InfraServ Knapsack. „Da habe ich zum ersten Mal mit Philip in der Kunststoffwerkstatt zusammengearbeitet“, erzählt er. EIGENEN NAMEN GEMACHT Aus den Vätern spricht ein gewisser Stolz. „Wir kennen unsere Kinder. Deshalb war uns immer klar, dass sie ihren Weg machen werden“, sagt Jörg. „Und sie haben unsere Erwartungen mehr als nur erfüllt.“ Elmar ergänzt: „Wenn ich Handwerker für ein Projekt benötige, kommen meine Wunschkandidaten unter anderem aus der Familie, nicht nur, weil wir uns so gut verstehen, sondern auch, weil sie einen richtig guten Job machen.“ Dass die Väter geschätzt werden, spürten die Söhne von Anfang an. „Wir merken schon, dass unsere Kollegen überdurchschnittliche Leistungen von uns erwarten“, meint Nico. „Gerade anfangs setzten einige viel Wissen voraus, einfach weil sie es von unseren Vätern so kannten. Aber ich glaube, wir haben uns zwischenzeitlich einen eigenen guten Namen gemacht.“ MIT DEM FAHRRAD ZUR ARBEIT Früher wurde häufig gemeinsam bei Oma und Opa im Garten gegrillt, mit zunehmendem Alter der Großeltern ebbten die Treffen ab. Doch seit ein paar Jahren Fortsetzung auf Seite 2 Liebe Nachbarn, nach wie vor sind die Zeiten von großen Herausforderungen geprägt. Und wieder einmal hat uns der Karneval vor diesem Hintergrund die Stimmung deutlich aufgehellt. Auch nach dieser Session blicken wir in Ihrem KNAPSACKSPIEGELSPEZIAL (KSS) kurz zurück auf das närrische Treiben rund um den Chemiepark Knapsack (mehr dazu auf Seite 4). Hier im CPK halten wir unverdrossen Kurs und setzen kurz vor den Oster-Feiertagen auf Optimismus und generationenübergreifende Kontinuität. Ein gutes Beispiel dafür ist die Familie Bode, zwei Väter und vier Söhne, die als Mitarbeiter bei YNCORIS den CPK seit vielen Jahren mitprägen. Sie sind ein beeindruckendes Vorbild dafür, was uns in Knapsack ausmacht und welche schönen beruflichen Erfolgsgeschichten hier möglich sind. Mehr dazu in unserer Titelstory auf Seite 1 und im Interview mit YNCORIS Ausbildungsleiter Dirk Borkenhagen auf Seite 2. Außerdem stellen wir in dieser Ausgabe den neuen Standortleiter von Westlake Vinnolit, Dr. Lukas Zöphel, vor, der sagt: „Das oberste Ziel ist Sicherheit!“ - und berichten passend dazu auch über die jüngste Stabsrahmenübung, wo wir resümieren: „Wir leben einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.“ In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Freude bei der Lektüre Ihres KSS und freuen uns mit Ihnen auf einen hoffentlich sonnigen Frühling sowie ein friedvolles Osterfest! Benjamin Jochum, Leonie Sengelmann und Thomas Kuhlow Kommunikation Chemiepark Knapsack Nicht verpassen! STADTFÜHRUNG Mehr als 27 Jahre führt Willy Höveler Menschen durch die Domstadt. Auf der Stadtführung „Köln rückwärts - von Deutz über die Hohenzollernbrücke zur Altstadt“ unterhält er seine Gäste mit Geschichten und Fakten aus seiner Heimatstadt. Was nicht fehlen darf, ist die anschließende Einkehr ins Brauhaus Sion. Freitag, 12. Juni, 14 bis 16 Uhr, Feierabendhaus Knapsack, Anmeldung über pensionaersvereinigung.knapsack@gmx.net
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