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KnapsackSPIEGEL Spezial 2/2026

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KnapsackSPIEGEL Spezial

KNAPSACK SPIEGELSPEZIAL02 2026 Informationen für Nachbarn und Besucher des Chemieparks EDITORIAL 02 / 2026 Liebe Nachbarn, FÜREINANDER. MITEINANDER. W er durch Alt-Hürth spaziert, spürt es sofort: Dieser Ort hat eine eigene Stimmung. Das ehemalige Kloster, die Kirche aus dem 17. Jahrhundert, Mütter mit Kinderwagen, ein freundlicher Gruß von der anderen Straßenseite. In Sichtweite des Chemieparks Knapsack liegt hier eine Welt, die ihren eigenen Rhythmus kennt - ruhig, vertraut, ein bisschen eigen. Genau das schätzt Michael Weber, seit November 2025 Ortsvorsteher von Alt- Hürth und Knapsack. Wir treffen ihn vor dem alten Löhrerhof zu einem Rundgang und einem Gespräch mit viel Heimatgefühl. VOM BOLDERHOF IN DIE KNAPSACK-FAMILIE Michael Webers Familie lebt seit Generationen im Ort, der Bolderhof ist ein Begriff. Lange hat er sich eine Zukunft als Landwirt vorgestellt - doch am Ende rechnete es sich nicht mehr. Eine schmerzhafte Erkenntnis und gleichzeitig der Beginn eines neuen Weges. „Angefangen habe ich bei RWE, mit der Lehre zum Energie-Elektroniker“, erzählt er. „Was mich im Kraftwerk wirklich geprägt hat: Die Kraftwerker gingen immer die Extra-Meile. Einsatzbereitschaft, kollegialer Zusammenhalt - das kannte ich aus der Landwirtschaft. Ohne gegenseitige Hilfe läuft da nichts.“ Heute ist er als Fernwirktechniker bei Amprion tätig - und ehrenamtlich als Ortsvorsteher. Beides passt gut zusammen: Strukturdenken, Verlässlichkeit, der Blick fürs Wesentliche. MEHR EHRE ALS AMT - UND WARUM ER ES GENAU DARUM MACHT Das Amt des Ortsvorstehers ist ein Ehrenamt. Kein Gehalt, keine echte Entscheidungsbefugnis, dafür viel Zuhören, Vermitteln, Weitergeben. Warum macht man so etwas? „Als man 2025 auf mich zukam, habe ich mir Zeit genommen, mit meiner Frau gesprochen - und mir dann klar gesagt: Das mach ich. Es ist mir wichtig, für alle Menschen da zu sein, egal aus welchem politischen Lager sie kommen. Es sind meine Nachbarn - und denen möchte ich zuhören.“ Michael Weber vor dem alten Löhrerhof in Alt-Hürth Im Gespräch mit dem KSS: Michael Weber - der neue Ortsvorsteher von Alt-Hürth und Knapsack Alt-Hürth: Entspannte Idylle und eine ganz eigene Stimmung unweit des Chemieparks Knapsack Ein Parteibuch hat er, aber Politiker will er keiner sein. „Dafür sind andere besser geeignet.“ Seine Stärke liegt woanders: Brücken bauen, Verbindungen herstellen. „Manche trauen sich nicht, zum Bürgermeister oder Bankdirektor zu gehen. Wenn sie wissen, dass ich vermitteln kann - dann merken sie schnell, wie viel ein offenes Gespräch bewegen kann.“ WO MAN IHN FINDET - UND WIE MAN IHN ERREICHT Den alten Hof kennen viele. Und die Tür steht offen - das meint Weber ganz wörtlich. Wer ihn nicht antrifft, findet seine Handynummer schnell oder spricht das Rathaus an, wo er regelmäßig nach Neuigkeiten fragt. Besonders wichtig ist ihm der Markttag: „Ich versuche immer, ein, zwei Stündchen dort zu sein. Dort kann mich jeder ansprechen - und das freut mich wirklich.“ Vertrauen steht für Weber an erster Stelle. „Ein bisschen Kummerkasten sein gehört zum Amt - aber mehr als Kummer mag ich das Kümmern. Zusammen was auf die Beine stellen, Spaß haben.“ Er erzählt vom Maibaum, den die Kinder geschmückt haben, bevor er gemeinsam aufgestellt wurde. Kleine Geste, große Wirkung. Fortsetzung auf Seite 2 der Frühling neigt sich dem Ende entgegen. Im Chemiepark Knapsack (CPK) wurden in den vergangenen Wochen sowohl die Erschließungsarbeiten für den neuen Werksteil Hürth-Süd weiter vorangetrieben als auch erste Maßnahmen im Rahmen der festgelegten Ausgleichsbepflanzungen umgesetzt. Im Zuge dieser Maßnahmen werden derzeit drei Flächen im Umfeld des Chemieparks bewaldet. Betroffen sind Bereiche an der Berg straße sowie an der Kapellenstraße. Mehr dazu in dieser Ausgabe Ihres KNAPSACKSPIEGELSPEZIAL (KSS). Zunächst aber wollen wir Ihnen jemanden vorstellen, den vor allen Dingen in unmittelbarer Nachbarschaft zum CPK unbedingt jeder kennen sollte: den neuen Ortsvorsteher von Alt-Hürth und Knapsack, Michael Weber. Wir haben uns mit ihm vor dem alten Löhrerhof zu einem Rundgang durch Alt-Hürth und einem intensiven Gespräch getroffen. Dabei wurde klar: Michael Weber - und das ist auch ganz in unserem Sinne - lebt und pflegt das nachbarschaftliche Mitein ander und die Gemeinschaft. Außerdem in dieser Ausgabe wieder das wichtige Thema Sicherheit: Unser Standortunternehmen Clariant blickt auf mehr als 6.000 unfallfreie Tage zurück und Standortleiter Dr. Tobias Haderer erzählt im Interview, warum Clariant in Knapsack eine echte Erfolgsstory ist. Darüber hinaus stellen wir den neuen Standortleiter des EEW-Ersatzbrennstoffkraftwerks Andreas Weidner vor, bei dem der Betrieb des EBKW in sicheren Händen ist. Die Werkfeuerwehr des CPK schließlich gibt Einblicke in ihre intensive Social-Media-Kommunikation, die inzwischen eine wertvolle Grundlage für die Rekrutierung engagierter Mitstreiter ist. Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre und einen perfekten Sommer! Benjamin Jochum, Leonie Sengelmann und Thomas Kuhlow Kommunikation Chemiepark Knapsack UUUUUND ACTION! Gemütlich mit einer Cola im Kino. Jetzt kurz die Werbung und dann geht es los mit dem Blockbuster. Doch hoppla, die kenne ich doch! Mehr zum YNCORIS Kino-Werbespot auf Seite 4.

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