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KnapsackSPIEGEL Spezial - Ausgabe 1/2016

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Informationen für Nachbarn und Besucher des Chemieparks Knapsack

02 FIT FÜR DIE ZUKUNFT

02 FIT FÜR DIE ZUKUNFT Rhein-Erft Akademie bereitet rund 300 Auszubildende auf ihren Abschluss vor Die Azubis von InfraServ Knapsack hatten große Freude an der Veranstaltung und am Dialog mit den interessierten Schülerinnen und Schülern „KNAPSACKER HÜGEL? KENNE ICH!“ Viele gute Gespräche: InfraServ Knapsack auf der Ausbildungsbörse Hürth W enn junge Menschen am Wochendende freiwillig früh aufstehen und in Richtung Goldenberg Europakolleg pilgern, liegt das mitunter daran, dass sich die Hürther Ausbildungsbörse jährt. Ehrensache, dass auch Dirk Borkenhagen, Leiter Ausbildung InfraServ Knapsack, und insgesamt sieben „seiner“ Auszubildenden bei der nunmehr 19. Auflage der Veranstaltung am 30. Januar 2016 vertreten waren. Borkenhagens Fazit fällt ausgesprochen positiv aus: „Wir haben viele gute Gespräche mit interessierten Schülerinnen und Schülern geführt, von denen sich geschätzt wohl etwa die Hälfte bei uns bewerben wird.“ Diese außergewöhnlich hohe Quote sei unter anderem auch mit dem „Heimvorteil“ von InfraServ Knapsack zu erklären, so Borkenhagen. Denn wenn die Schülerinnen und Schüler erführen, wo das Unternehmen tätig sei, komme nicht selten die Antwort „Auf dem Knapsacker Hügel? Kenne ich!“ Sehr gut angenommen wurde auch das Angebot, mit den anwesenden Auszubildenden von InfraServ Knapsack auf Augenhöhe in den Dialog gehen zu können, so Borkenhagen. „Oft wissen die Schülerinnen und Schüler zwar bereits, ob sie sich beispielsweise in Richtung technischer oder kaufmännischer Berufe orientieren möchten. Wenn aber ein Elektroniker oder auch Industriemechaniker in Ausbildung über seine Erfahrungen berichtet, kann das erheblich zur konkreten Entscheidungsfindung beitragen.“ InfraServ Knapsack bietet noch freie Ausbildungsplätze, beispielsweise für Elektroniker / innen! Wei tere Informationen und Bewerbung: www.infraserv-knapsack.de. D ie Rhein-Erft Akademie hat auch in 2015 ihr Produktportfolio erweitert und ist gewachsen. Derzeit werden unter anderem etwa 300 Auszubildende in den Fachbereichen chemische, technische und kaufmännische Berufe auf ihren Berufsabschluss vorbereitet. Das berufsbegleitende Weiterbildungsprogramm umfasst sechs Industriemeisterschulen und ein breites Themenfeld an Kursen und Seminaren. Seit September 2015 kooperiert die Rhein-Erft Akademie mit Crestcom, einem weltweit agierenden Unternehmen im Bereich Business- und Managementtraining, und bietet nun Seminare im Bereich Führungskräfteweiterbildung an. In Kooperationen mit verschiedenen Hochschulen ermöglicht das Bildungsunternehmen unterschiedliche Studiengänge. Studierende absolvieren in dualen Konzepten beispielsweise den Bachelor in Prozesstechnik zusammen mit der Rheinischen FH oder können ab Herbst 2016 als Wirtschaftsingenieur Chemiemanagement in Kooperation mit der Europäischen Fachhochschule ihre berufliche Qualifikation erweitern. Das Technikum der Rhein-Erft Akademie unter der Leitung von Bernd Bartsch freut sich über ein neues Prozessleitsystem, das Siemens für die Ausbildung der Chemikanten bereitstellt – diese lernen durch die neuen Programme die State-of-the- Art Technik der Anlagensteuerung kennen. Aufgrund der hohen Auslastungssituation in der Ausbildung im Fachbereich Technik finden zudem in der Werkstatt Umbaumaßnahmen zur Erweiterung der Schweißplätze statt. Diese Umbaumaßnahmen müssen bis zum 26. Februar 2016 abgeschlossen sein, weil dann die Maschinenausbildung mit 28 Auszubildenden beginnt. Die Rhein-Erft Akademie setzt auf Konzepte, die auch für die Zukunft die Qualität ihrer Aus- und Weiterbildungsangebote sicherstellen. Sie ist bestens aufgestellt, um auf Kundenbedürfnisse und Veränderungen im Bildungsmarkt reagieren und damit Produkte auf höchstem Niveau anbieten zu können. TÜV-STILLSTAND & PRÄVENTIVE INSPEKTION DER POLYPROPYLEN-ANLAGE LyondellBasell: Produktionsanlagen werden regelmäßig auf Herz und Nieren geprüft A utos müssen regelmäßig zur Inspektion und zum TÜV – ähnlich verhält es sich bei den Anlagen von LyondellBasell im Chemiepark Knapsack. Das Unternehmen betreibt hier zwei Produktionsanlagen und produziert dort Polypropylen und Polypropylen-Compounds (Spezialitäten-Poly- LyondellBasell wickelt in den letzten drei Wochen im April einen Stillstand mit abschließender TÜV-Prüfung ab propylen) im großtechnischen Maßstab. Die hergestellten Produkte werden an Firmen der Automobil- und Elektroindustrie sowie in die Verpackungsindustrie geliefert. In den letzten drei Wochen im April 2016 wird LyondellBasell in seiner Polypropylen-Anlage einen Stillstand mit abschließender TÜV-Prüfung abwickeln. Die Inspektion und Wartung erfolgt im Rahmen der Sicherheitsprävention: Sie dokumentiert den guten Zustand der Anlage und belegt, dass LyondellBasell diese auch in den kommenden Jahren bedenkenlos betreiben kann. Ein solches Projekt erfordert natürlich eine gleichermaßen intensive wie auch langfristige Vorbereitung und Planung, immerhin werden rund 100 Mitarbeiter von Fremdfirmen und 50 weitere von LyondellBasell involviert sein. Die Anlage gleicht in dieser Zeit einem – wohlgemerkt perfekt organisierten – Bienenstock. Die Fachleute werden unter anderem etwa 100 Behälter und rund zehn Kilometer Rohrleitungen in enger Zusammenarbeit mit externen Sachverständigen überprüfen, beispielsweise durch Röntgen der Rohrleitungen oder mittels Sichtung mit einer Spezialkamera. Zudem kommen auch Hochseil- Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft! Ausbildung, Weiterbildung und Studium sind die Kernarbeitsgebiete der Rhein-Erft Akademie. Sie haben Fragen oder Hinweise zur Umwelt oder Sicherheit im Chemiepark Knapsack? Sprechen Sie uns gerne an! Sie erreichen das Bürgertelefon unter der Nummer 02233 48-6001 kletterer zum Einsatz, die sich von der Spitze der Hochfackel (einer Sicherheitseinrichtung der Polypropylen-Anlage) abseilen und diese dabei auf Herz und Nieren prüfen. Während des Stillstands kann es vereinzelt zu Geräuschbelästigungen kommen – die Nachbarn des Chemieparks Knapsack werden höflichst um Verständnis gebeten. Das Wiederanfahren der Polypropylen-Anlage ist für Ende April geplant. Ein Auslösen der Hochfackel beim Wiederanfahren der Polypropylen-Anlage ist zwar unwahrscheinlich, kann aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Eine Gefährdung bestünde in diesem Fall nicht. PERFEKT ORGANISIERT Rund 100 Mitarbeiter von Partnerfirmen und 50 weitere von LyondellBasell werden involviert sein.

03 Der 57-jährige Bert Richartz hat das Amt des Werkfeuerwehrleiters von seinem Vorgänger Friedhelm Breuer übernommen I m September 2015 hat Bert Richartz das Amt des Werkfeuerwehrleiters bei der InfraServ Knapsack übernommen. Der 57-Jährige war seit mehr als zwei Jahrzehnten Stellvertreter seines Vorgängers Friedhelm Breuer, ein reibungsloser Übergang somit gewährleistet. Seit Beginn seiner Ausbildung bei der Werkfeuerwehr im Jahr 1977 absolvierte Richartz zahlreiche praktische Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Münster, wurde Atemschutzgerätewart und Maschinist, lernte den Umgang mit gefährlichen Stoffen und Gütern, durchlief mehrere Positionen der Werkfeuerwehr und wurde schließlich 1995 zum Hauptbrandmeister ernannt. Er besuchte zudem den Wehrführerlehrgang in Münster, qualifizierte sich 2004 für den gehobenen Dienst und wurde schließlich Brandinspektor. In seiner neuen Position übernimmt Bert Richartz nun die Verantwortung für den präventiven und „MEINE POSITION IST SPITZE“ IMMER IM DIENST FÜR DIE SICHERHEIT Bert Richartz ist neuer Leiter der Werkfeuerwehr im Chemiepark Knapsack Spitzenpositionen in der chemischen Industrie zu vergeben – jetzt bewerben! abwehrenden Brandschutz im Chemiepark Knapsack. Mit Unterstützung seiner Schichtführerkollegen ist er für die Führung der Feuerwehrmannschaft sowie für die gesamte Ausrüstung, zu der unter anderem neun Fahrzeuge gehören, verantwortlich. Tagtäglich geht es bei ihm um Themen wie beispielsweise vorbeugenden Brandschutz, die Erste-Hilfe- Ausbildung und Einsatzübungen, um Personalfragen oder Einsatzmittel. Als Leiter der Feuerwehr pflegt Richartz zudem einen intensiven Kontakt zu den Kollegen der Feuerwehr Hürth und dem Rhein-Erft-Kreis, der Bezirksregierung Köln oder dem Werkfeuerwehrverband und repräsentiert in seiner Funktion auch die Werkfeuerwehr in der Öffentlichkeit. In seiner Freizeit engagiert sich Bert Richartz bei der Freiwilligen Feuerwehr Nörvenich oder geht mit Frau und Wohnmobil auf Reisen. Gemeinsam mit Chemieunternehmen aus dem Rheinland startet ChemCologne erneut die Aktion „Meine Position ist spitze!“. In diesem Jahr räumt Dirk Borkenhagen, Ausbildungsleiter der InfraServ Knapsack, für einen Tag seinen Stuhl. Dein Arbeitstag: 19. August 2016 Stellenbeschreibung: Als Leiter / in Ausbildung koordinierst Du den Einsatz unserer 80 Auszubildenden in 12 Ausbildungsberufen. Du kümmerst Dich von Ausbildungsnachweisen über Stellenausschreibung bis zur Ausschreibung und Auswahl von Azubis im Jahr 2017. Du entwickelst neue Ideen und setzt Impulse für die Zukunft der Ausbildung der InfraServ Knapsack. Bewerber sollten teamfähig und kreativ sein, Durchsetzungsstärke besitzen und Spaß im Umgang mit jungen Menschen haben. Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 2. Bewerbung und weitere Informationen unter www.meine-position-ist-spitze.de. V. l. Jürgen Groborz, Marcus Wenzel, Bert Richartz, Dirk Froelich, Miriam Klapheck, Arno Büscher DAS TEAM DER NOTFALLMANAGER IM CHEMIEPARK KNAPSACK Bert Richartz ist in seiner Funktion als Leiter der Werkfeuerwehr auch neues Mitglied der Notfallmanager des Chemieparks Knapsack. Bei den Notfallmanagern handelt es sich um erfahrene Führungskräfte aus dem Bereich der Sicherheitsvorsorge, die im Einsatzfall über weitreichende Kompetenzen verfügen – sie haben unter anderem die Aufgabe, unmittelbar nach Eintritt eines Ereignisses die Situation zu bewerten und alle notwendigen Schritte einzuleiten. Dazu gehört beispielsweise die Warnung der Nachbarn mittels Chemiepark-Warnsirene und Radiodurchsage ebenso wie die Erstinformation von Behörden oder auch die Einberufung der Zentralen Einsatzleitung. Eine zentrale und wichtige Aufgabe des Notfallmanagers ist zudem der Dialog mit den Nachbarn des Chemieparks Knapsack, die den Notfallmanager bei Fragen über das Bürgertelefon (02233 48-6001) erreichen können. ANTRITTSBESUCH IM CHEMIEPARK KNAPSACK Bürgermeister Breuer und Geschäftsleitung InfraServ Knapsack setzen auf vertrauensvolle Zusammenarbeit Z u einem ersten Austausch unter neuen Vorzeichen trafen sich Hürths Bürgermeister Dirk Breuer (Foto Mitte) und die Geschäftsleitung der Betreibergesellschaft des Chemieparks Knapsack. Die Geschäftsleiter der InfraServ Knapsack, Ralf Müller (Foto rechts) und Dr. Clemens Mittelviefhaus, betonten die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Stadt Hürth. „Das ist und bleibt ein wesentlicher Standortvorteil für den Chemiestandort auf dem Knapsacker Hügel“, stellte Ralf Müller fest. „Durch den regelmäßigen FEUERABEND STUNDENLANGES FEUERVERGNÜGEN KAMINBRIKETTS MADE IN GERMANY Austausch wurzelt die Zusammenarbeit in festem Vertrauen. Hier möchten wir gerne weitermachen“, ergänzte Dr. Clemens Mittelviefhaus. Auch für Dirk Breuer ist und bleibt der Chemiestandort mit seinen rund 2.200 festen Arbeitsplätzen ein Eckpfeiler der Stadt Hürth. “Nicht nur als Steuerzahler ist der Chemiepark Knapsack mit den Mitarbeitern ein wesentlicher Bestandteil für Hürth, sondern und gerade auch durch das gesellschaftliche Engagement der Firmen und Mitarbeiter vom Sportsponsoring bis zu Schulpatenschaften“. ANZEIGE Die Bewerbungsfrist endet am 03. Juni 2016. IMPRESSUM Herausgeber: InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG, 50351 Hürth, www.chemiepark-knapsack.de, T +49 (0) 2233 48-6570, F +49 (0) 2233 48-946570 Ausgabe: 1/ 2016 vom 11. März 2016 Verantwortlich: Kommunikation, InfraServ Knapsack Redaktion und Gestaltung: benekom, Meerbusch (Benjamin Jochum, Dirk Rehberg), Carolin Wanner (Gestaltung), Kommunikation, InfraServ Knapsack Bildnachweis: InfraServ Knapsack (8), Sonstige (6) Druck: Kesseler · Becker · Palm GmbH, Hürth www.feuerabend.com 16-01-28-HP_Kleinanzeige_123_5x87_3.indd 1 29.01.16 10:40

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